Xarcotinum. — Nasturtium. 497
Pulvert nl
' s t in ]-. u ' ne ® eruc l 1 und Geschmack, auch indifferent gegen Lackmus. Es15 'pjj a , to ™ Wasser kaum löslich, ferner löslieh in 7000 Th. heissem Wasser,Be W 300 dem Weingeist, 35 Th. Aether, 3 Th. Chloroform, 25 Th.^ Ss 'gsäurc Am y lalk °hol, nicht löslich in öprocentiger oder schwächerer
^®sunp. p re ^Unterschied vom Morphin). Die weingeistigen und ätherischen° 11 schmecken bitter. Seine Salze sind sehr unbeständig.
Setzt j u i ' 1- Narcotin ist eine schwächere Base als Morphin und zer-® c h\Pefei ; 6r Siedehitze des Wassers Ammoniumchlorid nicht. — ConcentrirteSelb s Saure löst es anfangs farblos. Die Lösung wird nach einigen Minuten® c Wef e ^ a . 6r 11 ac '' 1 — 2 Tagen himbeerroth ( D ragendorff ). Die Lösung in"Weh p Saure auf 150° erwärmt wird durch Natronhypochlorit carminroth,iju ,vcijv lllc "lorid violett, dann bleibend kirschroth gefärbt ( H usemäkn,a ' s . J0JiFE )' — Die ätzenden und kohlensauren Alkalien fällen das Narkotinrystalliniscb.es Pulver, unlöslich in einem Ueberschuss des kaltenIea getiti ' s - Aetzammon löst in geringer Menge. Die bekannten Alkaloid-^ a lteu s - n , £®hen m it Narkotin Niederschläge. Ferrichlorid und Jodsäure ver-mittelt ° indifferent. Aus saurer Lösung geht das Narkotin an damit ge-^ ^ es Chloroform über, nicht aber an Amylalkohol, Benzol, Petroläther.
3 Pf 0c Narkotin darf an damit durchschüttelten verdünnten Essig (mit
Huss ; ^ u re), auch nicht an kalte verdünnte Kalilauge Lösliches abgeben,® c W e f e i ,5 er Glühhitze ohne Rückstand verbrennen und mit concentrirters aure die angegebenen Reactionen liefern.
I)e wahrung. In der Reihe der starkwirkenden Arzneikörper.
^it e .Jendung. Narkotin ist von einer Seite als ein Narcoticum, von andererbf.], 6111 therapeutisch indifferenter Körper bezeichnet worden. Wie ausUllI| t gewordenen physiologischen Experimenten zu entnehmen ist,Un * :er den Opiumalkalolden in der Wirkung die unterste Stelle ein-•"ittei ^ an hat es als beruhigendes, schmerzlinderndes, krampfstillendes% C1 ; au °h gegen Intermittens gepriesen und zu 0,1—0,2 — 0,25 mehrmalsauf 8e f ben - "^ s stärkste Einzelngabe ist 0,3, als stärkste Gesammt-clen Tag 1,5 anzunehmen.
Nasturtium.
Mitt"i^ Mm "fßcinale R. B rown, Sisymbrium Nasturtium L inn ., eineden a .. r 11 n d Südeuropa in und an Gräben, Bächen und Quellen häufige'Se Crucifere.
w Js %kreL« as turtii, Horba Nasturtii aqnatici, Herba l'ardamines, Brunnenkresse,
1| Sei S j n j' ^' e ganze frische Pflanze. Sie wird 30 — 50 Ctm. hoch. Die£ ' Und" an ^ er ^asis kriechend und wurzelnd, dann aufsteigend, gefurcht,federt. r ) 1 ? eB hohl. Die Blätter stehen abwechselnd und sind leyerförmig' 6 en th a u 16 feinen weissen Blüthen stehen in gedrängten Doldentrauben.AflW " e ' n ^ üc htiges Oel (C9H9N) und Spuren Jod.
Es wird nur der frische Saft der in der zweiten Hälfte desan S s Juni gesammelten Pflanze oder deren Blätter als Stimulans,' * atn >ac. Praxis. II. 32