Myristica. — Nucista. 485
kewahr/^^hi'Uiig. Die Muskatnüsse werden in Blecli- oder Glasgefässen auf-vpr-J* >as Pulver daraus bereitet man im Winter und hebt es in kleinenerst opften Glasflaschen auf.
Gliche Tli. Muskatnüsse enthalten nach B onastke : stearin-Säur r irpel ' -"20, e i n butterähnliches gefärbtes Elain 38, flüchtiges Oelßtircl) ]j 6 • ^ a ^ zme hl 12, Gummi 6, holzigen Rückstand 270 (Verlust 20).Oel. D a , a ti° n gewinnt man aus den guten Nüssen i j 30 — '/20 flüchtiges^luskat^- ^ eai '°pten dieses Oels ist von J ohn Myristicin, von G melin^it kalt , vam P r genannt worden. Extraliirt man das fette Oel der NüsseSa Ures gl™ ^®' n geist, so hinterbleibt ein weisses Fett, Myristin (miristicin-
^ eil( luiia' er ! t ' Ur, 9' ^ on ( ^ en Muskatnüssen gilt dasselbe, was oben über die An-ü er Macis gesagt ist.
"ussiii^"" ^yristicae aethereum, Oleum Nucistae aetliereum, flüchtiges Muskat-^° n üen e r! aus ^ en frischen Muskatnüssen durch Destillation mit Wasser ge-v °a 0 9qn se ^ en farblos, gewöhnlich gelblich und etwas dickflüssig
(4; ~~0,950 spec. Gewicht, in Weingeist und Aether leicht löslich, vone 'cht e) . 0 e Un d Geschmack der Muskatnüsse. Es besteht aus einem specifisches ' n flüssigen und einem schweren krystallinischen Oele. Beim Stehenein Stearopten, Myristicin, ab.
"yisticae (expressum), Oleuni Nucistae, Butyrum Nucistae, Oleum, c istae S aj e ' Muskatnussöl, Maskatbutter , (ausserhalb Deutschlands Italsamuni| n "'ss 6n ' !,|| iskatl(alsam ) das durch Auspressen in der Wärme aus den Muskat-r .' 8(5 heii Wonnene fette Oel. Es wird sowohl in dem Vaterlande aus den( . am en, als auch im pharmaceutischen Laboratorium aus den Muskat-Jav C ' S ^ ani ^ e ls gewonnen. Das in Ostindien dargestellte Oel (das bessere1ts(>j ) ] a "^ us k a tbutter, das geringere die P e n a n g - Muskatbutter) ist intaf if- ^ as officinelle und kommt in länglichen, viereckigen, armdickenim! , örm igen Stücken, gewöhnlich mit breiten Blättern (des Pisangs) oderRekelt nach Europa.
Zet krejhi^ C ' 1a ^ en - ^ as Muskatnussöl ist von der Consistenz des Talges, aber
[°.^ e r p IC }I er ' m ^ r ber un d kriimlicher, von röthlich-gelber oder gelblich-braun-
e 'chte r »1 ' me i s ^ weisslich und rötlilich marmorirt, beim Anfühlen fettig,
' ltu l , s Nasser, in Papier gehüllt und angezündet, hell, fast ohne Rauch
TlF; hrn ejl p V ' lu ni russender Flamme brennend, beim Auslöschen keinen unange-
u n| j eiuc h nach Talg hinterlassend. Der Geschmack ist gewürzliaft fett-
er Und ^ er Muskatnüsse ähnlich. Ebenso der Geruch. In lieissem
j n j, In kochendem Weingeist ist es völlig und fast klar löslich, es ist
„ a| tem l, nd Schwefelkohlenstoff zum grössten Theile löslich. Mit
"<1 zertho '.''^®' 81 ^ässt es sieh unter Reiben mit einem Pistill leicht pulvern
Utl S s PunW !, n ' S P ec - Gl ew - circa 0,995. Schmelzpunkt 42—46° C. Erstar-rt 32 —330.
(\i es stanp^' 16 ''®" ^* as Muskatnussöl ist ein Gemenge aus 40 bis 50 Proc.Si ^ r ^ 8 tii)\' We ' ssen , mehlartig und wenig fettig sich anfühlenden FettstoffesFette; aUS e ^ en soviel eines gefärbten theils butterweichen, theils fliis-q .,1 " n< ^ aus 6 bis 8 Proc. eines flüchtigen aromatischen Oeles nebst
fech mutztheilen.