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2 (1878)
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486
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486 Myristica.

Die Darstellungsweise im pharmaceutischen Laboratorium ist fol£e' u V ( )Die Muskatnüsse werden in ein grobes Pulver verwandelt und, bis :U ' j gbis 60° erwärmt, ausgepresst. Der Presskuchen wird zerstossen und nocn ^gepresst. Die Ausbeute beträgt mindestens 25 Proc., bei Verwendung 6 .^ >guten Presse und guter Muskatnüsse selbst 30 35 Proc. von dem ^ efll e )jrder Muskatnüsse. Das selbstbereitete Oel hat den kleinen Fehler, von nl ^gelblicher als orangegelber Farbe zu sein, beim Aufbewahren weisslicjtwerden; es ist auch von etwas geringerer Fettigkeit und etwas spec>schwerer. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man im Vaterlande des *katnussbaumes beim Auspressen der Früchte noch irgend einen Zusatzanderen weicheren Fettes macht.

der

Schlechte Sorten und Verfälschungen. Zu den VerfälschungenMuskatbutter gehören besonders Talgarten, und der schwachriechende #stand aus der Bereitung des flüchtigen Muskatnussöls. Die oben angeg eDEigenschaften und das Verhalten des guten Oels sind genügende Anhaltsp 1111 ^um etwaige grobe Verfälschungen zu entdecken. Talg kann leicht ge' 1 ef .werden, wenn man 1 Th. des Oels mit circa 50 Th. kaltem Weingeis' , flreibt, schüttelt, durch ein Filter giesst, das auf dem Filter verbl cl . eJ .Myristin mit Weingeist nachwäscht und unter Drücken zwischen eSS P .|j e tund Liegen an der Luft abtrocknet. Bei Gegenwart von Talg würden ^und das Papier, worin man gepresst hat, Fettflecke zeigen, das M) ^ iwürde sich auch nicht pulvrig, sondern fettig und schmierig anfühle 11- ^damit getränkter Baumwollendocht würde angebrannt beim Auslöschenbekannten stinkenden Geruch ausgeblasener Talgflammen erkennen -Die unvollkommene Auflöslichkeit in Aether ist kein Beweis der GeS evon Talg, denn Rindernierentalg ist klar in Aether löslich. Eine küD & ^ eJ)1 jFärbung durch Curcuma ergiebt sich durch eine dunkle braune Farbe, ^ ^das Oel in Aetzammon geschmolzen wird, oder durch eine Gelbfärbung60proc. Weingeistes, welchen man mit dem geschmolzenen Oel g esCund nach dem Erkalten filtrirt hat. h/0 1 '

In neuerer Zeit sind auch in Menge die Samen von Muristicd J u(] dOtoha ofßcinalis etc. als sehr billige Waare in den Handel gekommen^ ^man stellt daraus das Oel entweder durch Pressen der gepulverten u®

Wasser angefeuchteten Samen oder durch Extraction mit Schwefelkohle! 1und Aether dar. Dieses Oel hat jedoch nicht den feineren arom»

Geruch des officinellen. a uf-

Es kommt zuweilen ein Muskatnussöl in den Handel, welches .{$1%^fallende Eigenthiimlichkeit hat, in der Mischung des Ceratuni - c liie f ^Krystallgruppen auszuscheiden, so dass das erstarrte Cerat eine uneben > ^und da grubig vertiefte und höckerig erhabene Obei'fläche aufweis ' ijele'betreffende Muskatöl kommt in pomeranzengelben, weiss marmorirten, P pefpipedischen Blöcken in den Handel. Es ist sehr fettig anzufüh'f u ^.. i)ijGeschmack ist brennend gewürzhaft, der Geruch muskatnussartig. ft'ii' 1

in Weingeist verhält sich ebenso, wie die eines guten Muskatnussö s 'eine Portion des Oels im Wasserbade geschmolzen und man setzt g e P p [0 heNatronbicarbonat hinzu, so entsteht ein starkes Aufschäumen. D ieb de'"!genügt, dieses Oel von dem guten und officinellen zu unterscheid e^ ondieses schäumt unter gleichen Verhältnissen nicht. Wird es geschmo ^ e (jCiJfür sich ausgegossen, so zeigt es erkaltet keine Krystallisation, f»"\

nur bei der Mischung mit Wachs und Provenceröl hervortritt. ' *^ oC- ei 1 ' 1 'in dieser Waare 26 Proc. einer eigentliiimlichen Fettsäure und 4,5 1