484 Myristica. — Nucista.
braun, etwas dunkel und trübe, beim Kochen meist dunkler braun nniStich in Lila, zuweilen blassröthlich, aber stets trübe. „
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Das Macisöl wird innerlich gewöhnlich als Elaeosaccharum z uTropfen, äusserlich in Einreibungen angewendet.
II. Semen Myristicac, \nccs moschatae, Nnces IVucistae, Nucista,samen, Muskatnuss, Moschatennuss, Muskate, die von Samenschale und Sanu >n ®' Bbefreiten Samen. Die beste Qualität der Muskatnuss wird von den M° 1gebracht. Sie ist rundlich oder etwas länglich - rund, 2 — 2,3 Ctw-13—18 Millim. dick, an dem einen Ende mit einer dem Nabel entspi' eC jErhabenheit, am anderen mit vertieftem Hagelfleck oder der Chalaza, ^durch eine Furche verbunden, schwer, auswendig hellaschgrau oder briW®weiss (mit Kalk bestäubt), unregelmässig leicht gefurcht oder net za . ^runzelt, innen aber dicht, röthlieh oder gelbbraun, mit geäderter Zeic 11
Fig. 115. Beerenartige Frucht der Myristicafragraiis ( J | 2 Linear-Grösse, das Pericarpium imLängsdurchschnitt). ar Samenmantel (arillus),s Samen.
Fig. 116. Samen der Myristica frag^^geg®Längsdurchschnitt, das ölig-fleischige a yui0^ r f yo-
durch eindringende braune Strahlen ß ßjjiDAlbumen (albumen ruminatum) zeigen^-
mehr oder weniger bräunlich-weiss marmorirt, glänzend wie mit Oelvon bitterlichem, sehr gewürzhaftem, erwärmendem, fettigem Geschmack' | at tevon starkem, angenehm gewürzhaftem Gerüche. Verwerflich sind sehr ^ pe ooder durchlöcherte oder wurmstichige, angefressene, leicht zerbrechlich 6 ' ^jg«hohle, schwach riechende Nüsse (Rompenniisse) oder aussen dunk e pt-Nüsse. Ebenso auch die sogenannten wilden oder männlichen * . v oi>nüsse, welche vorzugsweise von der Insel Bourbon versandt werden 1 ^ bisMyristica fatua Houttuyn herkommen. Diese Nüsse sind weit längc^^er-4 Ctm. lang) und grösser. Ihr Geschmack und Geruch ist etwas sc 1 ^ ^\yDen Samen anderer Myristicaarten fehlt gewöhnlich das Aroma, und (10 gjpet 1fornisclien Muskatnüsse von Torreya Californiea (Taxinee) habe' 1 ^ e f-Terpenthingeruch. Die echten Muskatnüsse pflegt man auch wohl z ul " pi°schiede von den oben erwähnten männlichen weibliche zu ne» lie . j)^ 8Prüfung der Muskatnüsse auf Güte lässt sich am einfachsten vermißspec. Gewichts ausführen. Man macht eine kalte Lösung von 1 j,0^trocknetem Kochsalz in 8 Th. Wasser, deren spec. Gew. bei 15®ist. Nüsse, welche in dieser Lösung nicht ganz untersinken, sind ^ Jeisonders, die aufschwimmenden sogar ganz verwerflich. Das spe c- . 0 jjesj 1 'besten Nüsse erreicht 1,100, .das der mittleren Sorte fast 1,090. _ 71/3^Sorte mtisste demnach schon in einer Lösung aus 1 Th. Kochsalz inWasser untersinken.