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2 (1878)
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Myristica. Macis. ^83

Maei/- Arilli Myristicae mosdiatac, Flores Macidis, Muskatblüthe, Muskatblumen,

mtintf-l h £ etr °ckneten Samenmäntel aus den reifen Früchten. Diese Saraen- nen . tellen aus etwas fleischigen, später lederartigen, bis zu 4 Centim.Upp ' m me hrere ungleich lange, linienförmige, an der Spitze gezähneltezitn^tf? zersc hlitzten Häutchen. Frisch sind diese purpurroth, getrocknetglänzet ' mehr oclei ' ^niger ins Gelbe fallend, matt oder schwach fett-gewoi",.' fa8t kornartig und brüchig. Die im Handel vorkommenden sindOefäggu. 10 ' 1 zu 8ammengedrüekt. Sie bestehen aus einem kleinzelligen, vonruchj/^eln durchzogenen Parenchym mit zahlreichen Oeldrüsen. Der Ge-Sc harf atl S ene htn und eigenthtimlich gewürzhaft, der Geschmack etwas bitterlichSamen stark gewürzhaft. Geschmack und Geruch sind feiner als bei den' en sogenannten Muskatnüssen.

^'Btei- 111 ? an ^ e l unterscheidet man eine blanke, braune und kurze Waare.Sie ig^y' 8 ' ^' e heste und umfasst auch die Macisblüthe von Isle de France.v° n s b ' e gsam, zähe, ölig, von liellzimmtbrauner, fast orangegelber Farbe,ScM^m gewürzliaftem Geruch und Geschmack und ohne vielen Bruch.w enitr e ? e Sorten (die Brasilianische) sind länger, auch weniger zerschlitzt,°der ^ Sev 'ürzhaft, oft fade und ranzig schmeckend, weissgelblich, schwärzlich^n'sr" raun °d er m it vielem Bruch vermischt. Diese Sorten werden derlca fat.ua H outtuyn und der Myristica officinalis M aetiüs entnommen.

ein iofi Standt heile. Macis enthält nach H enry bis 5 Proc. flüchtiges Oel,lÖ8li C ]/ e8 fettes > in Weingeist und Aether lösliches und ein gelbes, in Aethereine Weingeist nicht lösliches Oel und i / 3 Satzmehl, welches mit Jod

r Purfarbene Reaction giebt, Dextrin etc.

<Jde r ^l^ ewa hrung. Die Macis wird in gutverstopften gläsernen, porcellanenenfei ne s p hernen Gefässen aufbewahrt. Man hält sie ganz und als mittel-u lver vorräthig.

j^" We ndung. Macis ist ein angenehmes Aromaticum, welches aber häufigereinige V en o e würz, ^ enn a ^ s Medicament benutzt wird. Man giebt sie zu 0,30,5als '/ Ie täglich in Pulvern oder Pillen. Aeusserlich findet sie zuweilenHeng zu Kräuterkissen Verwendung. Gaben von 10,015,0 können»eiährliche Wirkungen herbeiführen.

M l'/!" 11 Macidis, Muskatblüthenöl, Macisöl, das aus den frischen SamenmäntelnQe|. a nderen Theilen des Baumes durch Destillation dargestellte flüchtigee tty as aS was wir aus den trocknen Muskatblüthen gewinnen, hat einen^'eniger angenehmen Geruch. Die Muskatblüthen des Handels sollen^ r °c. Oel ausgeben.

*l ar be \. Maci söl ist von strohgelber oder gelblicher, später gelbröthliclierpirietn' ' ar ) We nig dünnflüssig, von starkem angenehmem Macisgeruche und'1 5^ " milden, liintennach scharfen aromatischen Geschmacke, löslich? ' VVei 0 1 9 0proc. Weingeist. Spec. Gew. 0,8700,930. Es besteht ausp ' eine m leichteren sauerstofffreien (von Schacht und Koller«üssig ' io 111 c,, genannt) und einem sauerstoffhaltigen, welches letztere dick-. e ar 0 pt sc ' nver cr als Wasser ist. Zuweilen setzt es in der Kälte einf.'^lich e " m Krystallen ab. Dem flüchtigen Oele der Muskatnüsse scheint esWeiRf 11 8o ' n " M 't Jod verpufft es. In der H ager 'sehen Schwefelsäure-" U( l di e ? r °' Je (s- Ol. aeth.) entwickelt es bei Mischung mit der Säure Dämpferiibe dunkelrothe Mischung ist nach dem Weingeistzusatz röthlich-

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