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2 (1878)
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384
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Lycopodium.

Lycopodium. Die einzelnen Antheridien erscheinen bei geringer ^ fgrösserung als netzförmig geäderte Kugelsegmente, bei starker Vergrösser®®als durchscheinende tetraedrische Zellen mit fast flachen 3seitigen ® ,,,,flächen und gewölbter Grundfläche. Oberhalb an der Grenze der Seitenfl^ 01sind sie 3zipfelig gefurcht. Die Oberfläche ist mit einem vorstehenden A (netz gezeichnet, welches die Conturen gewimpert erscheinen lässt.

gie

Pollenkörner von Pinusarten, CoryJus Acellana. Typha latifolid ^sind sämmtlich anders gestaltet als die Bärlappantheridien. Der Polle 11 ^Pinien ist meist grünlichgelb, zwischen den Fingern gerieben terpenthi» ariechend. Das einzelne Pollenkorn besteht aus zwei kugeligen, durch cbreites helles Band verbundenen Knöpfen.

Der Pollen von Corylus Acellana (Haselnuss) ist sphaeroidiscb,34 hellen zitzenartigen Nabeln besetzt, von denen jeder in der Mitte ^Pore hat. Die Pollenkörner von Txjpha latifolia (Wasserkolben) hänge 04 aneinander.

Stärkemehlkörner sind durch ihre Gestalt und nicht netzadrig - run 5 jteOberfläche leicht zu unterscheiden. Man vergl. die Abbildungen auf s332334, Bd. I. ^

Sublimirter Schwefel bildet unter dem Vergrösserungsglase an ein' 111hängende, oft in Verästelungen sich ausdehnende, sphäroidische Körner.

Bestandteile sind nach Bucholz in 100 Th.: fettes Oel 6,0; ^ lU ol j,3,0; schleimiges Extract 1,5; Pollenin 89,5. Mit Pollenin bezeichnete fin-den Pflanzenstoff, welcher nach dem Ausziehen des Pollens mit Wasser, j . # t.geist, Aether und Kalilauge übrig bleibt, aber nicht Cellulose zu sein sc'l 1 r .Ein Feuchtigkeitsgehalt über 5 Proc., welcher durch Austrocknen imbade erforscht wird, ist als Verfälschung zu betrachten. Eine solcheauch vor, wenn die Asche über 5 Proc. hinausgeht.

Anwendung. Meist wird der Bärlappsamen als Feuchtigkeit a ^ s °jje-rendes Streupulver bei Wundsein der Kinder und fetter Personen und z ul °streuen der Pillen gebraucht, innerlich in Form von Emulsionen unDecocts in Gaben von 1,02,03,0 als Diureticum bei Blasenkatarrh, rDiarrhoe, Rheuma, bei Krämpfen. ^

Vor dem Vermischen mit wässriger Flüssigkeit ist der BärlapP 6 '^^mit einigen Tropfen Wasser in einem Mörser so lange zu reiben, bis e v0 iischeinbar feuchte Masse darstellt. Dagegen wird er behufs Darstellungi V .Streupulvern ohne Reiben mit dem Pistill, also nur locker mit anderenrigen Stoffen durchmischt.

(1) Liuctus diureticus Hufeland.

IV Lycopodii 10,0.

Optime contrita commisce cumSyrupi Althaeae 20,0Aquae destillatae 70,0.

D. S. Umgeschüttelt stündlich einenhalben bis ganzen Esslöfi'el (bei Dysurieund Ischurie der Kinder und Er-wachsenen).

(2) Moxa Cliiuensl>i.

ty Lycopodii 70,0

Kali nitrici pulverati 30,0Aquae 2,5

Spiritus Vini diluti q. s.

i P" ,V !

Conterendo fiat pasta, ex qua ®°? oc0 (,e '(quinquaginta) formentur, q ulpido siccentur.