Druckschrift 
2 (1878)
Entstehung
Seite
385
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Magnesia. 385

(3) Pulvis antectrimmaticus. Contritis immisce agitavido

Pulver eesren Wundspin Lycopodii 20,0.

% 75 . B " D. S. Zum Einstreuen (bei Intertrigo

01 ox ydati 5,0 der Kinder, Reiter, fetter Personen).

Magnesia.

a - nes ' a nsta, Magnesia ealcinata, Magnesia pnra, Magnesium oxydatnm Phar-o der ^je Austriacae, gebrannte Magnesia, leichte gebrannte Magnesia (Mg0 = 20

a Uch M fl an Unterscheidet zwei Arten gebrannter Magnesia. Die eine, welche'f in Deutschland officinelle ist, ist sehr voluminös und zeichnet sichflach y le Eigenschaft aus, mit 10 bis 12 Gewiclitstheilen Wasser angerührt,itag ne . au ^ von ungefähr einem bis zwei Tagen zu gallertartig gestehendem8c Wu lahydrat zu we i'den, überhaupt mit schwachen Säuren sich leicht und\gla , Zu v erbinden. Man nennt sie leichte Magnesia. Die andere intirit o beliebte Art oder die schwere Magnesia, Magnesia Pharm.'° u rd Xy< ^ Um magnesicum ponderosum, HEKßY -Magnesia, Magn6sie% e > Magnesie dense, wird aus dem schweren Magnesiacarbonat durcliQla tlz ' e '' z eugt. Sie zeichnet sich durch eine blendende Weise, asbestartigenV nt ^ e ine aulfallende Dichte, sowie durch einige Resistenz gegen Wasser''er ] ( Wa che Säuren aus. Ihr Volumengewicht verhält sich zu demjenigent e ii Magnesia annähernd wie 3,5 : 1.

S*at ^ rstellu ng der leichten gebrannten Magnesia. Magnesiasubcar-"''tßf, Handels wird in einem bedeckten gusseisernen oder irdenen ungla-f^'scht 6 äSS S0 ' an S° erhitzt, bis eine herausgenommene Probe mit Wasserkäu« !lU ^ ^ usa ^ z verdünnter Schwefelsäure nicht mehr aufbraust. 100 Th.a.n s Ie ^' en Magnesiasubcarbonats geben mindestens 40 Th. gebrannter Mag-

W Die »ch

Cüw ere Magnesia wird in gleicher Weise aus dem krystallisirtenac arbonat bereitet.

Za^ enSC ' la ft e n* Die leichte gebrannte Magnesia bildet ein schneeweisses,^ es ; lockeres, schwach alkalisches, in Wasser fast unlösliches, geruchloses,^&adert sc ' lm eckendes Pulver, welches in der Rothglühhitze sich nichtHt s j e " n( ^ sich in verdünnten Säuren ohne Aufbrausen löst. An der Luft"Vilich Feuchtigkeit und Kohlensäure an und wird zum Theil zui' 6 . Jiacl i aSl ? e ? iasu ' )car b 0Ilat ' Mit 10 bis 12 Th. Wasser angerührt, gesteht®hen o 6 ? iger Zeit zu e ' ner breiigen Masse. Ihr spec. Gew. bewegt sich<V5 und 3,25.

S^' Die Pharmakopoen fordern gewöhnlich ein völlig kohlensäurefreiesM elCheS ^ Urz 11 ac ^' ^ em Glühen auch immer vorliegen mag. Da dieagries ' a a uch aufbewahrt werden muss und sie es nicht unterlässt,^ Gefa SS( 6n '^°' l 'ensäure aus der Luft aufzunehmen, trotz guten VerschlussesL e iner ti S -° ^ ttr ^e jener unverständigen Forderung entgegen wohl der Ge-e i n en Spur Kohlensäure zulässig sein. Die Prüfung auf Koh-geschieht in der Weise, dass man eine Messerspitze der Magnesia*' Phar mac. Praxis. II. 25