Druckschrift 
2 (1878)
Entstehung
Seite
325
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Verbrauchte

Proc.

Verbrauchte

Proc.

Milch

Fettgehalt

Milch

Fettgehalt

1,0 CC.

entsprechen

23,43

11,0 CC.

entsprechen

2,43

1,5

77

15,46

12,0

77

2,16

2 >0

77

11,83

13,0

77

2,01

2,5

77

9,51

14,0

77

1,88

3,0

77

7,96

15,0

77

1,78

3,5

77

6,86

16,0

77

1,68

4 >0

77

6,03

17,0

71

1,60

4 >5

77

5,38

18,0

77

1,52

5,0

77

4,87

19,0

77

1,45

5,5

77

4,45

20,0

77

1,39

6,0

77

4,09

22,0

77

1,28

6,5

77

3,80

24,0

77

1,19

7,0

77

3,54

26,0 .,

77

1,12

7,5

77

3,32

28,0

77

1,06

8,0

77

3,13

30,0

77

1,00

8 ,5

77

2,96

35,0

77

0,89

9,0

77

2,80

40,0

77

0,81

9,5

?,

2,77

45,0

77

0,74

*0,0

»

2,55

50,0

77

0,69

, Die Procentzahl des Fettgehaltes ist nach Prof. Dr. Seidel nach folgenderVersuch constatirten Formel berechnet, v ist = der Zahl der ver-

buchten CC. Milch.

x= 23 ' 2 - + 0,23v

/j Wären z. B. 5 CC. Milch verbraucht worden, so wäre der Fettgehalt

>2:5 +0,23=) 4,87. Proc.n Diese Milchprobe ist eine sehr umständliche, ihre Ausführung wird auch1 r in den Händen eines Sachverständigen befriedigende Resultate erwarten4s 8en.

r Marchand's Lactobutyrometer (Fig. 70, 71) ist ein cylindrisches Glas-ig > dessen Rauminhalt durch äussere Marken mit Buchstaben L, E u. A4w re * gleiche Theile (je 20 CC.) getheilt ist. Der obere Theil der oberenjj. Teilung und über die Marke A hinaus ist mit 10 Theilungen versehen.^ der wohl durchschüttelten Milch füllt man den Raum des Gefässes bis Lq ' 1 bis 2 Tropfen einer lOprocentigen Aetznatronlauge hinzu (um einerRation der Milch vorzubeugen), mischt durch sanftes Schütteln, giesst nunbj Zl >r Marke E Aether auf und durchschüttelt kräftig. Alsdann giebt manZur Marke A 90procentigen Weingeist dazu, verschliesst das Gefäss mitbij'" 1 Kork, durchschüttelt kräftig und erwärmt im Wasserbade bis auf 35^ett^°- son ^ ei '^ s ' c ^ am Niveau der Flüssigkeitssäule bei A eine

hee \ C ^' c kt. Nach 1015 Minuten der Erwärmung ist die FettabsonderungTV'i ^ an *' est ^ as Volum der Fettschicht ab, multiplicirt die Zahl der' ^ gen > welche die Fettschicht ausfüllt, mit 2,33 und addirt dem Product^ r am Multiplication die Zahl 12,60 hinzu, um den Fettgehalt nach

fou ® en im Liter Milch zu erfahren. Die Berechnung geschieht also nachfllllt) er ^ orme l (V = der Zahl der Theilungen, welche die Fettschicht aus-j x 7= V >< 2,33 + 12,60. Eine Milch, welche nicht mindestens 30,0 FettLiter ergiebt, wäre stets als eine schlechte anzusehen.