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2 (1878)
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Lac.

100° bei 15° C. zeigt die Dichte unverfälschter Milch an. Eine Milch von 80ist ein Gemisch von 80 Milch und 20 Wasser.

Alle diese Milchwaagen geben, wie schon oben bemerkt wurde, keifl ezuverlässigen Resultate. Ebenso steht es mit den optischen Prüfungsmethodei 1,DoNNfi'sches Galactoskop. Dieses beruht auf der Zunahme der Ü®durchsichtigkeit der Milch mit der Grösse des Gehaltes an Pettkügelchen.Handhabung des Instruments, ob gleich sie bei Kerzenlicht geschehen muss, lSimmerhin eine leichte und bequeme, aber das Instrument mit genügende 1Accuratesse construirt ein theures. Auf dem Princip des DoNNiä'schen Gal aCtoskop beruht die in neuerer Zeit viel befolgte Methode der

VoGEL 'schen Milchprobe. Zur Ausführung derselben gehören 1) _ e ' nMischgefäss (M. Fig. 67), ein cylindrisches flaschenartiges Gefäss mit ein® 1 'Marke, bis zu welcher es genau 100 CC. fasst; 2) ein Probeglas (Fig. "ein Hohlgefäss, aus zwei Glasplatten bestehend, deren Flächen genau 5 ^ 111 '

Instrumente für die Vogersche Milchprobe. . +t0

Fig. 67. M Mischgefäss. Fig. 68. 0 Probeglas. Fig. 69. P PiP e

von einander abstehen und welche in einen metallenen Rahmen mit Fuss e ' ngekittet sind, und 3) eine Pipette mit 0,5 CC. fassenden Theilungen.

Nachdem die zu prüfende (weder gekochte, noch entrahmte) Milch g eb °,,hdurchschüttelt ist, füllt man die Pipette mit 5 CC. und lässt daraus dietropfenweise in das Mischgefäss, welches 100 CC. Wasser enthält abflief, tezuerst bis zu 3 CC. Man schüttelt das Mischgefäss, giebt von seinem j,in das lobeglas und schaut in einem dunklen Räume durch dasselbeeiner 0, -0,6 Meter abstehenden Kerzenflamme. Wäre der Flammen e »noch zu ei kennen ? so giesst man die Flüssigkeit aus dem Probeglase jjMischgefäss zurück und fährt mit dem Zutröpfeln der Milch fort, bis das u ^das gefüllte Probeglas schauende Auge den Contour des Lichtkegelsmehr zu erkennen vermag. Man bestimmt nun das Volum der verbrau®Milch und berechnet den Fett- oder Buttergehalt nach der folgenden Tal> e