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2 (1878)
Entstehung
Seite
323
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| e branntem Kalk, und rührt mit lauwarmem Wasser zu einem dünnen® r eie an. Dieser Brei muss sofort verwendet werden, da er sehr bald er-härtet. Der erhärtete Kitt wird von Wasser nicht gelöst.

Der frische, noch feuchte Käsestoff mit Kalkpulver gemischt giebt ebenfallse 'öen g U t e n Kitt, so genannten Käseleim.

^ kiiseleimpnlver ist ein trocknes pulvriges Gemisch aus 6 Th. des vor-merkten Casei'npul vers oder gepulverten Eieralbumins mit 1 Th. ge-r , lv ertem Aetzkalk. Es wird in dicht verkorkten Flaschen abgegeben.111 Gebrauch wird es mit Wasser gemischt.

' asc'inlei in (nach W agner ). Das durch Essig aus heisser Milch ge-'edene Case'in wird mit Wasser abgewaschen, in einem Colatorium sanft, ®§epresst und nach und nach in eine Lösung von 1 Th. Borax in 12 Th.dj. Wasser eingetragen, bis unter wiederholtem Umschütteln eine dick-8si ge Lösung entstanden ist.

j tl Prüfung der Kuh-Milch. Prüfungsmethoden, welche die Güte und Reinheitj^'enigen Minuten nachweisen lassen, sind bisher nicht aufgefunden worden.q wäometrische Prüfung ist eine ganz unzuverlässige und zwar aus dem, dass die entrahmte Milch specifisch schwerer als nicht entrahmte istentrahmte Milch durch Verdünnen mit Wasser auf das specifische Gewichts licht entrahmten gestellt werden kann. Die normale Kuhmilch hat einüj^'fisches Gewicht von 1,0281,033, die halbentrahmte von 1,0341,036,)jj, Sanz entrahmte von 1,0371,040. Verdünnt man 0,8 Liter abgerahmtervon 1,038 spec. Gew. mit 0,2 Liter Wasser, so würde das Gemisch

8 Pec. Gew. von 1,030 aufweisen.

^ feinen Mengen Natronbicarbonat zu versetzen, um sie haltbarer und für'st^ rans Port geeigneter zu machen.

_ Dieser nicht zu beanstandende Zusatz

4n s au ' das spec. Gewicht nicht ohne Einfluss. Die Milchwaagen sind, wie'W 111 Vorstehenden ersichtlich ist, ganz unzuverlässige Prüfungs-r 11 ente. Sie verdienen nur da eine Beachtung, wo es sich um eineVerdünnung guter Milch mit Wasser handelt.

^it' e DöRFFEL 'sche Milchwaage ist ein auf 16° C. gestellter Aräometerfol Sp > Theilung von 20 Graden (von oben mit 0° anfangend), von welchenn< ^ e Grade entsprechen:

einem spec. Gew. von 1,024Uo * ,

lßo

EineDi,

17° einem spec. Gew. von 1,032

» v » » 1,028» » » » 1,030

gute Milch würde bei 15° C. 1617° der Scala zeigen.A tii( |MoLLENKOPr'sche Milchwaage ist ein mit Thermometer versehenesmit hunderttheiliger Scala. Nach R üeff zeigt eine frische guteS ie 15° C. 79° dieser Milchwaage, und es ist eine Milch, welche nicht^tens 70° zeigt, eine schlechte oder verfälschte.

A|UE"y"ETC"\JT?'c! T o n n rl n« n! wi nKonfnllo

.venne's Lactodensimeter, ebenfalls ein Aräometer, giebt spec.

von 1,015 1,040 an. Der Kürze halber sind an der Scala des Instru-

Wh - nUr die Zahlen 15 40 verzeichnet. Die mittlere Schwere der reinen%> ist zu 1,031, der abgerahmten zu 1,033 angenommen. Je 0,003 ge-e spec. Schwere entsprechen 10 Proc. Wasserzusatz.

^al, EVALLTKH ' s Centesimal-Galactometer ist ein Aräometer mit zwei

n > eine für entrahmte, die andere für nicht entrahmte Milch. Die Marke

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