Druckschrift 
2 (1878)
Entstehung
Seite
322
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stallen enthält: 7,0 Natronbicarbonat und 5,3 Weinsäure. Nach Y esehluss der Flasche wird diese an einen kalten Ort gestellt und biswei esanft geschüttelt.

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Serum Lactis martiatum s. ferratnm, Stahlmolken. Eisenmolken.

Darstellung von 500,0 werden entweder 700,0 frischer Kuhmilch koch^heiss gemacht und mit 3,5 Liquor Ferri acetici versetzt, nach demkalten colirt, oder in 500,0 süsser Molken 1,5 Ferricitrat gelöst.

Serum Lactis sinapinatum, Scnfuiolkcn. 1500,0 Kuhmilch weU Hmit 75,0 grobem Pulver des schwarzenSenfes gemischt und im D äII1 !. ( jbade erhitzt, bis Coagulation stattgefunden hat. Nach dem Erkalten ^ 11colirt. Die Colatur betrage 1000,0.

Serum Lactis tamarindinatum. Tamarindenmolken. Zur Darstellung1000,0 werden 1400,0 frischer Kuhmilch bis zum Aufkochen erb 1 Jmit einem Brei aus 40,0 roher Pulpa Tamarindorum und 40,0 heiss eWasser versetzt und nach dem Erkalten colirt.

Serum Lactis vinosum, Weinmolken. 1000,0 derselben werden berel el)aus 1000,0 bis auf 90° C. erwärmter Kuhmilch und 250,0 eines saui cWeissweines (Rheinwein). Die Colatur wird filtrirt.

Serum Lactis vitriolatum, vitriolisirte Molken. 1000,0 derselben wer ^.!bereitet aus 1400,0 kochend heisser frischer Kuhmilch und 3,5 vdünnter Schwefelsäure. Nach dem Erkalten wird colirt.

Trocliisei seripari, Pastilli seripari. Die verschiedenen Arten derkenpastillen werden aus Milchzucker und dem Coagulationsmittel mit fgeist befeuchtet und geformt. Es genügen 5 Stück zur Coagulation von 1 j'iKuhmilch. Die gewöhnlichen Molkenpastillen, Trochisci sei'Psimplices, enthalten im Stück 0,25 Weinsäure, 1,25 Milchzucker;molkenpastillen im Stück Alaunpulver und Milchzucker ana 2,0;nannte) Tamarindenmolkenpastillen 0,2 Weinsäure, 0,5 rothen \ $stein, 1,25 Milchzucker; Pastilli seripari martiati 0,2 Ferrum aceti°siccum und 1,3 Milchzucker.

InftiS

Liquor seriparus, Tinctura seripara, Essentia seripara, Liquor ad seri® 'parandum, Essentia Stomachi vitulini, Laabessenz, Molkcnessenz. Von demmagen eines Saugkalbes, nachdem er mit kaltem Wasser abgewaschen ^wird die innere Schleimhaut durch Abschaben gesammelt, und 100 Th* ( ^,j c rHaut mit 12 Th. Kochsalz und 600 Th. saurem weissem Wein fRheinwein einen halben Tag macerirt. Nachdem noch 25 Th. verdiin ^Weingeist dazu gegeben sind, wird bei einer nur lauen Wärme (30ein Tag und eine Nacht digerirt und dann nach dem Erkalten ^5,0 des Filtrats genügen zur Coagulation des Casei'ns in 1 Liter Kuhnn ^

Pharmacopoea Germanica lässt die Laabessenz aus 3 1 ' rplj.Schleimhaut des Laabmagens, 26 Th. weissem Wein undKochsalz bereiten.

Caseillkitt. Der im Colatorium gesammelte Käsestoff aus 1$

geronnener Milch wird ausgepresst, in gelinder Wärme ausgetrocknet u ulüS s-Pulver zerstossen, welches in verkorkten Flaschen aufbewahrt werdest e sJZum Gebrauch mischt man 5 Th. dieses Pulvers mit 1 Th. gepul vL