Druckschrift 
2 (1878)
Entstehung
Seite
321
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Lac. Serum Lactis.

^°'ken, Serum Lactis clarificatum. Das Eiweiss wird zu Schaum^schlagen, mit den ziemlich erkalteten Molken gemischt und dann das Ganzeau %ekocht.

, Die Molken enthalten grössten Theils Wasser, dann Milchzucker, Extractiv-

a > einige phosphorsaure Salze und auch Bestandteile von denjenigen Stoffen,

St ^ welche die Coagulation des Caseins bewirkt wurde. Beim längeren

^ der Molken werden dieselben sauer auf Kosten ihres Milchzuckerge-

es - Aus diesem Grunde müssen die Molken stets frisch bereitet werden.

a Das Casei'n erfordert eine bestimmte Quantität einer Säure oder eines

^ /leren geeigneten Stoffes zu seiner Coagulation. Was mehr davon zugesetzt

> verbleibt, wie schon bemerkt wurde, in den Molken. Ein zu geringer

8 Mz hat nur eine theilweise Casei'nabscheidung zur Folge. Ueberschüssig

ft5® s ®tzte Säure oder saures Salz stumpft man zuweilen mit Magnesia oder,®tro

j °ncarbonat ab. Solche Molken heissen gesilsste Molken, Serum Lactis

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stumpft man zuweilen mit Magnesia oder

ib. Solche Molken

lc 'ficatum.

\v ( , . *000 Th. Milch geben 700 bis 750 Th. Molken. Eselsmilch bedarf'8er von dem Coagulativ.

s «rum Lactis, Serum Lactis dulce, Molken, süsse Molkeil. I. Vorschrift derU )( '' rria copoea Germanica. Zur Darstellung von 1000,0 der Molken werdenw '0 (oder l'/j Liter) frische Kuhmilch mit 7,5 Laabessenz (Liquor\ us ) gemischt, bis auf 35 bis 40° C. erwärmt und nach der Abschei-^ des Caseins colirt.

1500,0 frische Kuhmilch werden im Wasserbade heiss gemacht,eij, e 'Der Lösung von 1,75 Weinsäure in 7,0 Wasser unter Umrühren mitVry ^ ass tabe gemischt, nach geschehener Coagulation 1 2 Stunden hin-a n einen kalten Ort gestellt und dann colirt.

W*. 1500,0 frische Kuh milch werden im Wasserbade erhitzt, mit 78^hrt en P ast illen (Trochisci seripari. Siehe unten S. 322) versetzt, umge-» Dach erfolgter Coagulation erkalten gelassen und colirt.

jeder dieser drei Vorschriften erhält man Molken, welche nichtschmecken.

. le ^°lken bilden eine trübe gelbliche Flüssigkeit ohne sauren Geschmack.

besonderes Verlangen werden die Molken mittelst Eiweisses, wie oben^"en ist, geklärt.

>o e er " m lactis commune, Molken, gemeine Molken. Vorschrift der Pharma-Austriaca. 1500,0 frische Kuhmilch werden bis zum Sieden erhitzt^kiHt 11 15,0 Essig versetzt. Nach vollendeter Coagulation wird die halbFlüssigkeit colirt, mit Eiweiss geklärt, wiederum colirt, mit Mag-:tl <lli,a U 'arbonat bis zum Verschwinden der sauren Keaction versetzt und' ch ßltrirt.

\°'ken" UU ' ac tis acidnm, saure Molken. Zur Darstellung von 1000,0 dieser

15.

Verden 1500,0 frische Milch bis zum Aufkochen erhitzt und mitPulvertem W11 wird filtrirt.

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Hk.! ;UlVertem Weinstein versetzt. Die nach dem Erkalten colirte

lOooo* ru 111 Lactis carbonico acidulU1U, kolüciisaure Mtoi. ^

y kalte süsse Molken werden in eine Flasche gegossen, w

r i Phaimac. Praxis. II.