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Lac. — Kumis. — Serum Lactis.
ein Sieb gerieben und wieder 15 Minuten geschlagen werden, dann kann %Neuem die Füllung in Flaschen vor sich gehen. ^
Zu bemerken ist, dass in der Regel der Kuh-Kumis am ersten Tage nä,der Füllung wenig Kohlensäure entwickelt, weshalb er nicht so wohlschmeckist, wie ein solcher, der 2—3 Tage gestanden hat. Nach fünftägiger Gä" rwird der Kumis wegen zu grossem Säuregehalt fast unbrauchbar.
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Vinnm lacticum, Milchwein, als Ersatz des Kumis (von M arius ^pfolilen). 1000,0 Kuhmilch, auf circa 25° C. erwärmt, werden mit 30,0vertem Zucker und 2,0 mitZuckerzerriebenerPresshefe (oder 10,0 frischerßi elversetzt, zwei Minuten umgerührt (gequirlt) und auf gut zu verkork® ^Flaschen gefüllt. Ist die Flüssigkeit nach anderthalbtägigem Stehen an ei pOrt von circa 20° C. einige Male gut durchschüttelt, so kann die Fliissigke'trunken werden.
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Vinningen lactici, Molkenwein (von M arius empfohlen), wird wieMilchwein bereitet, nur werden statt Milch süsse Molken genommen.
Knmisextract, zur Bereitung des Kumis für den häuslichen Gebr* 11 ^100,0 gepulverter Milchzucker, 100,0 Kartoffelstärkezucker, 300,0 Rohrzuf36,0 Kalibicarbonat, 33,0 Natriumchlorid werden in 500,0 kochendsüssen Molken gelöst, nach dem Erkalten mit 100,0 Weingeist gemischt^zuletzt mit 100,0 flüssiger colirter Bierhefe versetzt. Die gut durch'" ^Mischung wird in Viertel-Literflaschen eingefüllt und nach dichter Verko''an einem kühlen Orte aufbewahrt. we-
Zur Bereitung des Kumis giebt man in eine starkwandige Literflasche a eJjrahmte, schwach lauwarme Kuhmilch und 5 — 6 Löffel des vorher durchschüt ^ e ,Kumisextracts, so dass die Flasche bis zu 3 — 4 Ctm. unter dem Korkfüllt ist, und stellt sie einen halben Tag an einen Ort von mittlererperatur (16—20° C.), hierauf an einen kühlen Ort, und schüttelt bisweilen1 i j 2 bis 2 Tage nach der Mischung ist der Kumis zum Trinken geeig ne ..' llf e,
Kumis enthält die Bestandtheile der Milch, ausserdem Mih'k s ' 1 j g)Weingeist, Kohlensäure. Er ist ein diätetisches Genussmittel bei P" jj(cachectischen Zuständen, Schwächeleiden, Affectionen der Brustorgaue- jj.wird im Ganzen leichter und in grösserer Menge vertragen als die^Vor dem Gebrauch ist starkes Schütteln nothwendig, um eine genügendelung des sich absetzenden Case'ins zu bewirken.
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E.xtrait de koumys-E dward (eine Pariser Specialität) ist eine dem jeKumis-Extracte ähnliche, nur etwas mehr Zucker und auch Milch entn aZusammensetzung. Ebenso
L iebig 's Kumis-Extract (eine Berliner Specialität). ^ g9 i
Serum Lactis, Molken. Die Scheidung des Casei'ns und der „ze"'
sich durch künstliche Mittel, wie Kälberlaab, Säuren, saure Salze, viele r gßt2 te> )Stoffe herbeiführen. Hierbei scheidet sich der Casei'n mit der 2°^ d" sSubstanz oder Säure verbunden ab. Ueberschüssige Säure löst J e 0 j, g i äCasei'n zum Theil wieder auf. Die Art der Einwirkung des Kälbernoch nicht gekannt. Ist die Milch nicht abgerahmt, so nimmt das coaö ? die 5 ®Casei'n die Fettkügelchen zum grössten Theile mit auf, so dass auc ^p^e 11zugleich bis auf kleine Mengen abgeschieden werden. Um die letzten ^des Casei'ns, welche die Molken trübe machen, zu entfernen, kann n 1 ^ <>'mit Eiweiss (Eiweiss von 1—2 Eiern, zu Schaum geschlagen, auf 1 f je»oder 1 Liter Molken) klären und dann filtriren. So erhält man diege