Ipecacuanha.
215
^ird durch Contundiren in einem metallenen Mörser und recht häufig wieder-l0 , es Abschlagen durch ein passendes Perforat dargestellt, damit sie nichtzu vielem Pulver untermischt werde. Der Holzrest wird als wirkungs-
58. Ipecacuanha nigra s. striata. Psycliotria emetica. 1. Stück der Wurzel in natürl. Grösse. '2. Quer durchschnitt (Lupenhild). h Holz, r Rinde, 3. Stärkemehl, 500fache Vergr.
gg/. Substanz verworfen. Ist grob- oder feingepulverte Ipekakuanhe vor-Vb» ' e ben, so ist darunter stets die Wurzelrinde ohne den Holzkörper
banden.
SelK ^ Ll ' ver ung. Das Pulver der Ipekakuanhe wird von den Apothekern seltenl) a s dargestellt, vielmehr als ein staubfeines Pulver aus Droguerien bezogen.ein e 6S Unm 'jglich ist, die Gitte des gekauften Pulvers zu schätzen, und diesesi n & e verschiedener Beimischungen zulässt, so sollte die Bereitung dery 0r er ten Wurzel von einem jeden Apotheker unter allen Umständen selbstLg^^ömen werden. Der von Mohe angegebene Kastenapparat (s. dessenH,i tt r , Uch ^ er pharm. Technik) ist eine sehr billig herzustellende Vorrichtung,iVv welcher man nicht nur ein sehr feines Pulver erhält, wobei auch derT^taub selbst den Arbeiter nicht im Geringsten belästigt. Ein besonderes^ rin ' r ";n der Ipekakuanhe, um sie zu pulvern, ist gerade nicht nothwendig.Mo rge 8le vorher an einem trocknen Orte gelegen hat. Wird sie im offenen' ffestossen, so hat der Arbeiter Mund, Nase und Augen vor dem Staubeb ( .j. . "'tzen und das Pulvern selbst mehr durch Reiben zu bewerkstelligen.
fast unwirksame Holzkern, im Gewichte des vierten Theils derX' er( j ® ' bleibt zuletzt itbrig und wird weggeworfen. Uebrigens muss erwähntbe So *.?' (1 " ass manche Personen beim Aufatlimen des Ipekakuanhestaubes krank,^täuij i, 1S Von klimatischen Beschwerden befallen werden. Selbst die kleinsten( len vermögen diese Wirkung hervorzubringen. Findet sich diese Idiosyn-