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2 (1878)
Entstehung
Seite
179
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Jalapa.

apenharzes dient. Sie kommen von verschiedener Dicke, Schwere und Farbe1 und scheinen Stücke einer cylindrischen oder spindelförmigen Wurzel oderes Kliizoms zu sein. Meist sind sie aussen grau und sehr runzelig. Sie^ geben im Durchschnitt 10 Proc. Harz. Der Querschnitt der falschen Jalaped er 111 ^ re ' sen angeordnete, starke, deutlich poröse Gefässbündel, welche auflas ^ ruc hfläche als Fasern hervortreten und die Wurzel holzig erscheinen r' r '' ^*' e Jalapenstengel enthalten kein Convolvulin, sondern das in Aetherlc he Jalapin. Die Tampico-Jalape (von Ipomoea simulans Hanbuky)

äli r" s tatt des Convolvulins das demselben sich chemisch und physiologisch1 'ch verhaltende Tampicin. Die rüben- und knollenförmige Radix Meta-

et »thält41

s tae (von Mirabilis Jalapa Linn .) zeigt eine weissliche harzlose Bruclifläche.Sefi ^ n ^ ere falsche und harzarme Jalapenwurzeln sind die Neu-Orleans-Jalape,tllan Serte Jalape, die Wurzeln von Ipomoea Jalapa Pursh . Mitunter findete ütz ^ no " en ) welchen ein Theil ilires Harzes durch Einweichen in Weingeist^ (leichte Jalape). Diesen fehlt die dunkle Harzmasse in den Runzeln,tijjp Sle sind auf ihrer ganzen Aussenfläche mit äusserst dünner Harzschichta llg Z °^ en . Ferner wurmstichige Knollen, deren Wurmlöcher mit dunkler Erdegef üllt sind.

U ö( j ^' as specifische Gewicht der echten Jalapenknolle variirt zwischen 1,2008e lb t Jene falschen Jalapenarten sind meist leichter, einige schwimmeny» auf (j em \y agser- Die Bestimmung des specifisehen Gewichts

Ktini) au ^ aem Wasser - Die Bestimmung des specilisehen (iewiciits ganzerinngjj 611 ' s ^ nicht ratbsam, indem einzelne Knollen in Folge der Austrocknung

n Höhlungen bergen,theii . Jalapenpulver kann verfälscht sein mit Guajakholzpulver, dessen Harzeis e in Aether, Chloroform, Aetzammon löslich ist.

(Con ^ es ^ ar, dtheile. Die Jalape enthält getrocknet in 100 Tli. 1017 Harz5 ^ 0 ^ v ulin), 3,5 Weichharz, 2025 Zucker, 1015 braunen Extractivstoff,

Iv " (bisa8e rst 0 ff.

10^ Pharmacopoea Germanica fordert einen Harzgehalt von mindestens\V eir , roc - Das Harz wird aus der gep ulverten Wurzel mit warmem starkem(durch Deplacirung) ausgezogen, vom Auszuge der Weingeist abge-, ' der Verdampfungsrückstand mit Wasser geknetet und ausgewaschenPllve. aS ^brig bleibende Harz getrocknet und gewogen. Ob in dem Jalapen-a Uch das Pulver der Jalapenstengel vertreten ist, erfährt man durchc °'u des gewogenen Harzes mit Chloroform, und aus den Amylumkörnern.

Hiitte^kßWähruiig. Die Jalape gehört zu den drastisch wirkenden Arznei-Uricl hg .i Unc ^ ' n "1 er Reihe der starkwirkenden Arzneistoffe ganz, als grobes

v st feines Pulver aufbewahrt. Die beim Pulvern verbleibende Remanenz

v °rzner virt.

gsweise harzreich und wird für die

Darstellung

des .Talapenharzes

An

n -| en dung. Die Jalape wird nur als feines oder mittelfeines Pulver an-*^ei- v ' als ein die Darmsecretionen anregendes Mittel zu 0,10,20,32,5 rf ^ re imal täglich, als Purgans zu 0,51,0, als Drasticum zu 1,02,0'"an j Tti 111 a uf einmal. Als Laxir- oder Abführpulver für Erwachsene giebt1 Handverkauf Dosen zu 2,02,5.

S ' na a 1 siPae. Magisterium Jalapae, Jalapenliarz, das trockne, mittelstes den Jalapenknollen entzogene Harz.

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