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2 (1878)
Entstehung
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80
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Helleborus.

breiter als lang und durch breite Markstrahlen getrennt sind; ein starkesMark. Der Querschnitt der Wurzeln ergiebt eine dicke Rinde, ein dünnes,

meist vierkantiges oder kreuzförmiges Holz.Mark ist vorhanden oder fehlt. Die dunkleFarbe der Oberhaut ( epiblema ) erstreckt sichnur auf eine einzige, aber dicke Reihebrauner Oberhautzellen.

Die Blätter, welche mitunter an derWurzel sitzen, sind lang gestielt, fussförmig,papierartig, die Blättchen bis gegen dieBasis scharf und ungleichmässig gesägt.

Verwechselt kann die grüne Nies-wurzel werden mit den Wurzeln von:

II.v.

Fig. 29. Helleborus viridis. 1. Querdurch-schnittsfläclte des Wurzelstoclts in Wasseraufgeweicht, 3mal vergr. 2. Querdurch-schnittsfläclie der Wurzel, 4mal vergr.r Rinde, k Holzbündel, ms Martstrahlen,m Mark.

Helleborus niger Linn . Wurzeln mehr dennzweimal so lang und dicker alsdiejenigen der grünen Nieswurzel.Der Geschmack weniger bitter und scharf.

Helleborus foetidus Linn . Wurzelstock bis zu 4 Ctm. dick. Weisses Holz mitstrahligem Gefüge, Rinde sehr schmal. Mark fehlt. Geschmackweit weniger bitter.

Actaea spicata Linn . Wurzel innen dicht und holzig. Wurzelstock längerund dicker, in 3- bis 4mal grösseren Abständen durch Blattnarbengeringelt. Im Querschnitt ein breiter strahliger Holzring mit langenHolzbündeln. Nebenwurzeln glänzend, unegal dick, im Querschnittmit einem 3 5lappigen, sternförmigen, centralen Holzbündel (zu-weilen auch getheilt).

Adonis cemalis Linn . Wurzelstock mit braunen schuppenförmigen Blattrestenbesetzt, der Länge nach gerunzelt (nicht geringelt), dicht mitschwarzen Wurzeln besetzt. Die braune Mittelrinde umschliesst einstielrundes Holz, dessen 35 Gefässbündel in einem stumpfeckigenKreuz oder Stern stehen.

Astraiitia major Linn . Wurzelstock faserig beschopft, (dieht geringelt), innenweiss. Der Querschnitt zeigt eine dicke Rinde gegen das Kambiu®hin mit einem Kreis von Balsamgängen. Nebenwurzel fadenförmig-im Querschnitt ein ringförmiges centrales Gefässbündel von Balsam-gangen umgeben.

Trollius Europaeits Linn . Wnrzelstock 15 25 Ctm. lang, 5 Mm. dick;

faserig beschopft. Im Querschnitt eine weisse Rinde,, innerhalbeines Kambiumringes ein Holzring mit 3seitigen Gefässbündeln-Nebenwurzeln mit feinen Fasern besetzt.

Bestandteile. Marme und A. Husemann wiesen zwei Glykoside nach;das giftige Helleborein (C 52 H 44 0 30 ) und Helleboracrin (später mit Helle'borin bezeichnet), C 7J H 42 0 12 . Verdünnte kochende Säuren spalten das Helle'borein in veilchenblaues wirkungsloses Helleboretin und Zucker; conc-Schwefelsäure spaltet das Helleboracrin in Helleboresin und Zucker.

Einsammlung. Aufbewahrung. Die grüne Nieswurzel wird im Mai uflAnfangs Juni, zu welcher Zeit sie nach Schroff am wirksamsten ist, na"

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