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die Art nicht scharf abgegrenzt, ist daher selber wohl nur als Unterart derselben zu bewerten. Unsere l ormengliedern sich etwa folgendermassen: 1. var. tanacetifölia (All. als Art im engeren Sinne). GrundständigeLaubblätter im Umriss verkehrt.eilanzettlich, mit ca. 20 Paaren von meist regelmässig gegenständigen, fieder»spaltigen Fiedern. Stengelblätter eng fiederspaltig mit etwa 5 mm breiter Blattspindel und mit dicht gestieltenlanzettlichen, eingeschnitten.gezähnten Fiedern. Blüten weisspurpurn. So angeblich auf dem Nanos in Krainund auf dem Monte Generoso an der Schweizergrenze, mit Sicherheit jedoch nur aus den Piemonteseralpenbekannt. — 2. var. distans (Waldst. et Kit.) Koch (= A. dentifera DC., = A. tanacetifölia All. var. dentiferaKoch). Grundständige Laubblätter imUmriss verkehrt-eilanzeitlich, gegen denGrund allmählich verschmälert, mit zirka20 Paaren von meist regelmässig.gegen«ständigen Fiedern 1. Ordnung-, letztereziemlich regelmässig in eiförmige, ein«geschnitten fiederlappige bis (die unter«sten an jeder Fieder) doppelt fieder«lappige, 3 bis 5 mm breiten Abschnittegeteilt. Blattspindel schmal geflügelt,unter den oberen Fiedern durch herab,laufende Sägezähne gezähnt oder selbstdurch herablaufende Fiederchen unter,brochen gefiedert. Stengelblätter regel.mässig fiederspaltig mit eng fiederspaltig«gezähnten, 3 bis 5 mm breiten, spitzen,dicht gestellten Fiedern und etwa 3 mmbreiter, durch die herablaufenden Zähneder Fiedern etwas gezähnter Spindel.
Blüten meist weiss,tirol (Laas, Meran,
Rabbital, Bozen,
Molveno, Trient,
Nicht selten in Süd.
Passeier, Sulzbach,
Canal San Bovo,
Judicarien, Loppio.
See, Monte Baldo), Kärnten (Ober,vellach, Tiffen, Tröpolach, Lienzer Dolo«miten), in Südsteiermark (Bachergebirge,
Donatiberg bei Rohitsch, Wotsch beiPöltschach, Zmonik und Kosiak beiNeuhaus, Römerbad), Krain (Nanos)und Küstenland (Caven, Wippachtal usw.).
Adventiv im Hafen von Mannheim.
In der Schweiz bei Chur und an derSüdseite des Simplon. Hierher auch var.purpurea (Koch) Dalla Torre etSarnth. (= A. Millefolium var. purpureavioläcea Beauverd?) mit purpurnenBlüten (Südtirol, Krain, Küstenland, viel,leicht auch im Wallis) und var. alp£.
stris Evers. Pflanze niedrig. Blatt. „
spindel tief gezähnt-, Blattzähne haarspitzig. Hüllblätter kahl, bleich (Monte Paganella in iro). m arsgebiet gehört diese Pflanze nach G. Beck der Karstheide an, ähnlich wie Sesleria autumnalis (Bd. 111, pag. ),Andropogon Ischaemum (Bd. I, pag. 182), Centaurea axillaris und C. rupestris, Lactuca perennis, ScoAustriaca, Inula ensifolia und I. spiraeifolia, Jurinea mollis, Scabiosa Gramuntia, Satureja montana unrupestris, Aiuga Chamaepitys, Althaea cannabina, Fumana procumbens, Seselinia elata, Ruta divaricata, Linuintenuifolium, Geranium sanguineum, Trifolium alpestre, Genista sericea und G. diffusa, Anemone montana usw.- 3. var. stricta Koch (= A. stricta Schleicher, = A. Millefolium L. var. mägna et lanuginösa Gaud.n,= A. magna var. stricta Fiori et Paol.). Grundständige Laubblatter im Umriss länglich.lanzettlich, gegen dieBasis allmählich verschmälert, jederseits mit über 20 im Umriss länglichen, meist gegen einander °
Fiedern 1. Ordnung«, letztere in einfach bis doppelt fiederspaltige, lanzettliche Abschnitte geteilt, ie an ebreit geflügelten Spindel herablaufen und oft durch einen an die Spindel herabgerückten Zahn von etnan er
Fig. 295. Achillea tanacetifölia AU.
blatt. c Blühendes Köpfchen.
a Blühender Spross. b Unteres Laub-d Hüllblatt, e Zungenblüte.