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asplenifolia ist auf die wärmeren Teile der ehemaligen Donaumonarchie beschränkt. Von den endemisch.alpinenArten haben A. moschata und A. atrata eine grössere Verbreitung, während die kalkliebenden A. Clavenaeund A. oxyloba auf die östlichen bezw. südlichen Kalkalpen beschränkt sind. Die westalpine A. macrophyllareicht östlich bis ins Allgäu, bis Tirol und Kärnten, die gleichfalls westalpine, kalkmeidende A. nana nur bis zumOrtler. — Näheres über die Sektionen Millefolium und Ptarmica bei Heimerl Anton, in Kerner, Schedaead floram exsiccatam Austro=Hungaricam III, 1889, Heimerl, Anton. Monographia Sectionis „Ptarmica"Achilleae generis in Denkschriften der Malh.«naturwissenschaftl. Klasse der Kaiserl. Akademie der Wissenschaftenin Wien. Bd. XLVIII, 18S9.
Ausserdem wurden mehrere Arten adventiv beobachtet, nämlich:Achillea crithmifölia Waldst.et. Kit., aus Ungarn. Der A. Millefolium ähnlich, doch Ausläufer fehlend. Laubblätter doppelt fiederschnittig,
mit schmal geflügelter, ungezähnter Spindelund mit lanzettlichen, ungezähnten Blatt»Zipfeln, von denen die ersteren von derBlattspindel entfernt stehen. Blütenstandreichblütig. Bei Hamburg, im Hafen vonMannheim (1915), bei Berlin, bei Wien (imPrater [1881] und am Winterhafen bei denLagerhäusern 1909) (vgl. H. Neumayer.Verhandl. zool.-botan. Gesell. Wien. Bd. 72,1922 mit Bemerkungen über nahe verwandteFormen), angeblich vorübergehend beiGraz und in der Schweiz bei Orbe. —A. mucronäta Bieb., aus Südrussland,Vorderasien und Sibirien. Aehnlich derA. Millefolium, doch gelbblühend mit klei»neren Köpfen. Bei Wandsbeck und beiMannheim beobachtet. — A. GerböriBieb. aus Südrussland. Gleichfalls gelb»blühend, mit kleinen Köpfen, doch dichtgraufilzig mit im Umriss schmal linealen,in sehr kleine Abschnitte fiederig geteiltenStengelblättern. Mehrfach in Brandenburg.
— A. micräntha Willd., aus Südost»europa und Südwestasien. Mit fremdenGetreiden in den Rheinhäfen (Neuss, Uer»dingen, Krefeld, Homberg) eingeschleppt.
— A. compäcta Willd. (= A. coarctäta
Poir.), aus der nördlichen BalkanhalbinselFig. 278. Achillea lingulata Waldst. et Kit., kultiviert. , , ,. , ,
Phot. Dr. Erich Koch, Dessau. und aus dem Banat. Pflanze dicht zottig.
Laubblätter lanzettlich, fiederspaltig mitlänglichen Abschnitten und mit gezähnter Blattspindel. Köpfe gelb, in sehr dichter Doldentraube. Ehedeman der Mauer des Botanisdien Gartens in Erfurt, im Walde zwischen Rüthnidc und Radensieben bei Neu.Ruppin(Brandenburg) und kürzlich (1919) bei Aken an der Elbe in der Provinz Brandenburg (mit mazedonischen Erzeneingeschleppt) beobachtet. — A. lingulata Waldst. et Kit. (= Ptarmica lingulata DC.), aus Ungarn, Siebenbürgenund dem Balkan. Fig. 278. Laubblätter zungenförmig. Adventiv im Hafen von Mannheim (1907). A. fili»pendulfna Lam., aus dem Orient. Stattliche, bis über 1 m hohe Staude mit eingeschnitten=fiederleiligenLaubblättern und mit vielköpfiger, goldgelber (Randblüten schwach ausgebildet bis fehlend) Doldentraube.„Kompasspflanze" (Laubblätter werden in beliebige Ebenen gestellt). Adventiv im Hafen von Ludwigshafen (1911)und in einer Kiesgrube bei MünchemNymphenburg (1916). — A. decümbens L, aus Sibirien und Kamtschatka.Bei Mannheim (Kaserne). — A. punctäta Ten., aus Italien (Hafen von Ludwigshafen, 1909). — A. poly»phylla Schleich., aus den Pyrenäen (wohl nur eine Form von A. setacea). Im Hafen von Ludwigshafen (1909).— A. San toll na L., aus dem Mittelmeergebiet (Mannheim). — A. cor o no pi fölia Willd., aus Südosteuropa(Hafen von Mannheim, 1909). — A. gr andif ölia Friv., aus dem südlichen Balkan und Klelnasien (Hafen vonMannheim, 1915). — A. fili fölia Bieb., aus dem Orient (Hafen von Ludwigshafen, 1911). — A. sericea Janka,aus Arabien (Hafen von Ludwigshafen, 1909). — A. Al6ppica DC., aus dem Orient (Hafen von Ludwigshafen, 1910).
Als Zierpflanze kommen neben Achillea Ptarmica (pag. 563), A. Millefolium (pag. 569) und A. nobilis(pag. 566) auch die bereits erwähnten A. filipendulina, A. lingulata, A. compacta und A. Ageratum L. (wird