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gewöhnlich röhrig, 5=rippig, 5=zähnig. Krone mit gerader oder gekrümmter Röhre und flachem,5=zip feiigem, schwach 2=lippigem Saume. Staubblätter 4, 2=mächtig, in der Kronröhre einge=schlössen. Fruchtknoten aus 2 Fruchtblättern verwachsen, 4=lappig, 4=fächerig. Klausen mit1 Samenanlage. Griffel kurz, an der Spitze kurz 2=lap»
pig; der vordere, breitere Lappen papillös, der hintere aL M
glatt. Frucht vom Kelche eingeschlossen, hart, zuletzt in ~ T*
4 Steine zerfallend. \ mK gräft J
Die Gattung umfasst etwa 80 vorwiegend in den tro. «i y" Wfo fty tf
pischen und subtropischen Gebieten von Amerika heimische Arten, » T
während die Alte Welt fast ganz gemieden ist. Für Europa kommt 1
vor allem Verbena officinälis L. in Frage, ein über die \ | I
ganze Erde verschleppter Kosmopolit (s. u.), ferner die mediter» \ 1 I
rane V. supina L. (eine sehr ähnliche, aber niederliegende, in V, Jjy j
der Regel stark behaarte, 1 »Jährige Pflanze, mit verlängten Kelch» \ ^
Zähnen), die sich z. B. an der Theiss in Ungarn zusammen mit Ä I *w
Althaea officinälis in Glycyrrhiza ediinata=Beständen vorfindet. JpQlIfc. 1 v iSStr
Eine Anzahl von Arten sind in Europa als Zierpflanzen wegenihrer schönen Blütenfarben sehr beliebt, aber in ihrer Artzuge»gehörigkeit infolge von Bastardierungen und Züchtungen vielfachnicht leicht feststellbar. Aus der Sektion Glanduläria (mitgeschnittenen Laubblättern. Konnektiv der oberen Staubblätter mit± deutlichem, drüsenartigem Anhängsel) stammen dabei etwaV. sulfürea Sweet mit blass schwefelgelben Blüten undgrossen gekrümmten, violetten Staubbeutelanhängseln. In Süd«amerika heimisch. — V. Aubl6tia L. Fig. 3171. Bis 40 cm JÄfSf
hohe, vom Grunde aus verästelte und am Grunde niederliegende, WS*
hie und da wurzelnde Staude mit eiförmigen oder eilänglichen, 4jSfpre
bis 7 cm langen, gezähnelten, gelappten, bisweilen 3»spaltigen
Laubblättern. Krone gross, lilafarben oder purpurn; Kronröhre Fig.3171. Verbena Aubletia L. BlühenderSpross.am Schlünde mit einem Haarring versehen. Heimat •. Südwest-liches Nordamerika. In Mitteleuropa als Beet» und Rabattenpflanze weit verbreitet. Selten verwildernd, z. B. beia Nürnberg. — V. t6nera Spreng. Bis 30cm hohe Staude oder
J Halbstrauch mit reichlicher, kriechender und Wurzel treibender Ver«
ästelung und meist fiederförmig eingeschnittenen, mit linealen, spitzen,
gewöhnlich ganzrandigen Abschnitten versehenen, zerstreut behaarten
4W itilP? Laubblättern. Blüten in anfangs doldenförmigen, später sich ver»
* längernden Aehren mit breiten, zugespitzten, am Rande drüsigen
W / / Hochblättern, violettrosa, bisweilen mehr karmoisinrot, und dann die
i Kronlappen mit deutlich abgesetztem, weissem Rande. Heimati
f Südamerika. In Mitteleuropa als Zierbeets oder Topfpflanze beliebt
/ und an günstigen Orten im Freien überwinternd. Eingeschleppt bei
/ % Hamburg (Dampfmühle Reihersteg, 1909) in einer nach A Thellung
vom Typus durch etwas längere Tragblätter abweichenden Form. —
erinö ides Lam. Fig. 3172. Bis 50 cm hohe, steifhaarige, stark
ÄJ WsSß g/9 verästelte, staudig.halbstrauchige Pflanze. Laubblätter aus keilför.
migem Grunde 3-teilig oder fiederspaltig eingeschnitten und geschlitzt,
T ' . mit lanzettlichen, zugespitzten, ganzrandigen oder gezähnten, am
Vy Rande schwach umgerollten Zipfeln, beiderseits (besonders auf der
r^~ b X Unterseite an den Nerven striegelhaarig). Blüten violettrot, in end«
jj W\ und achselständigen, grauweiss behaarten, anfangs doldenartigen,
» i später sich etwas verlängernden Aehren. Krone etwas länger als
v der 7 bis 10 mm lange, in pfriemlich begrannte Spitzen auslaufende
Fig. 3172. Verbena erinoides Lam. a Blü- v- u • , r» ... < n wi- < . « < _ c .
hender Spross. b Blüte. Kclcn. Heimat: Brasilien und Peru. Wie vorige verwendet und häufig
mit ihr verwechselt. — Zur Sektion Verbenäca (Konnektiv der
oberen Antheren ohne Anhängseln) zählen als Zierpflanzen: V. chamaedryfölia Juss. Bis 15 cm hoher
Halbstrauch mit kriechenden Aesten und länglichen bis eiförmigen, gekerbten oder tief.gesägten, behaarten