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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
Entstehung
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2141
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(bis 2) cm breit, stumpf oder kurz zugespitzt, meist sehr dünn und mit sehr schwachen Netz«nerven, beiderseits locker abstehend behaart. Blüten an 2 bis 5 mm langen, abstehenden,postfloral herabgeschlagenen und verdickten Stielen in den Achseln ^ ebenso langer Hoch»blätter, in anfangs ziemlich dichten, bald aber sehr verlängerten, ± 1 bis l'/a dm langen,schräg aufrechten Wickeln. Kelchzipfel lanzettlich, 1 bis 3 mm lang, an der Frucht zurück*geschlagen. Krone meist nur ± 3, selten bis 6 mm breit, hell himmelblau, selten weiss,mit gelben Schlundschuppen. Frucht hängend, pyramidal, i 4 bis 5 mm lang, in 4 tetraedrische,glatte, nur auf den flügelartig verbreiterten Kanten mit je einer Reihe bis 2 mm langer, amEnde hakiger Stacheln versehene, da»zwischen glatte, olivgrüne Nüsschen zer»fallend. VI bis VIII.

In montanen bis subalpinen Nadel»wäldern auf Humus und Gesteinsschutt,besonders an Wildlägern unter überhän»genden Felsen, in Schluchten usw. In denWestalpen fast nur auf kalkarmer Unter»läge, in den Ostalpen angeblich kalkhold.

In den Mittelgebirgen sehr selten, dagegenin den Zentralalpen anscheinend ziemlichverbreitet, aber oft übersehen, besondersvon ca. 1300 bis 1700 m, doch auchtiefer (im Wallis z. B. bis 650 m hinunter)und höher: im Wallis (bei Zermatt) bis2190 m, im Oberengadin (am Bernina) bis2070 m.

In Deutschland nur ganz vereinzeltund unbeständig am Unterharz bei Rübeland (anKalkfelsen bei der Marmormühle und am Krok.stein) und im Vogtland (Elsterberg, Auerbach,

Falkenstein, neuerdings nicht mehr gefunden), viel»leicht aber auch an diesen Orten ebenso wie inSchlesien (Liegnitz) und in Westfalen (bei Hattingen,

Rheine und Siegen. Die Angaben von Rudolstadtund Birkenfeld a. d. Nahe sind zu streichen) nurvorübergehend eingeschleppt (wohl durch Wild).

Um Nürnberg (Friedhof Bühl bei Simmelsdorf,

Adelheim bei Altdorf u. a.) in Bauerngärten kul-tiviert. Adventiv im Hafen von Mannheim undim Münchener Südbahnhof. In Oesterreichin den Sudetenländern selten (in Böhmen um Mile=schau, bei Teplitz, am Kletschenberg und Schömitz.stein bei Karlsbad, in Schlesien am Uhustein bei Fig. 3100. Lappula deilexa (Wahlenberg) Garcke. a Habitus, c Frucht.Würbental im Gesenke und an der Schellenburg d Fruchtstachel. Lappula echinata Gilib. b Habitus,

bei Jägerndorf, in Mähren zerstreut um Namiest,

Znaim, Brünn, Tischnowitz, Eibenschilz, Rothwasser und Goldenstein). Im Alpengebiet ziemlich verbreitet,namentlich in Niederösterreich und Steiermark, seltener in Oberösterreich (bei Weyer, Rosenau, FeuchtauerAlmen usw.), Salzburg (bei Altenburg im Lungau) und Kärnten (Fiatnitz am Weissenstein, Kapponig.Graben,Wolligen, Döllach bei Heiligenblut usw.). In Tirol vom Inntal (abwärts bis zum Selltal und Rattenberg, aufwärtsbis ins Paznaun und Lechtal (nur zwischen Elbigenalp und Holzgau), bis zur V al Vestino, Val di Ledro undValsugana ziemlich verbreitet, besonders im oberen Etschgebiet, fehlt dagegen im Draugebiet, um Kitzbühelund in Vorarlberg. Fehlt auch in Krain und im Küstenland. In der Schweiz nur in den Alpens ziemlichverbreitet im Wallis (von Em. Thomas 1S15 entdeckt) und in Graubünden (mit Ausnahme des Prättigaus, des

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