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kürzer als die Kronröhre. Staubbeutel länglidi=lineal, unter dem Schlünde sitzend; Schlund*schuppen kurz, am unteren Teil der Röhre angewachsen, 2=spaltig oder auf feingekerbte Seiten«flügel reduziert. Fruchtknoten eiförmig, konisch; Griffel 1 (durch Verwachsen von 2 Griffelnentstanden), viel länger als die kugelige oder eiförmige, 2=lappige Narbe. Kapsel beerenähnlich,konisdi, quer aufspringend, von der Grösse einer kleinen Erbse. Samen rundlich bis 3=edrig=eiförmig, 2 bis 3 mm lang, i deutlidi geschnäbelt, gelbbraun bis braun, anfänglich mit grün»lichem Unterton, matt, im Mittel 5,3 mg schwer. — VIII, IX.
Zerstreut, bisweilen aber auch in Menge, namentlich in feuchten Ufergebüschen imBereiche der Stromtäler, besonders üppig auf Salix amygdalina, ferner auf Acer campestris,Ulmus" und Populus=Arten, Rosa canina, Prunus spinosa und P. Mahaleb, Humulus Lupulus,
Artemisia vulgaris, Verbascum nigrum, Convol=volus sepium, Urtica dioica, Rubus sp., Euphorbialucida usw. schmarotzend.. j In Süd. und Westdeutschland und in der
/ tlf vffljflHN Schweiz vollständig fehlend. — In der Norddeutschen^ mW Tiefebene an den Hauptflüssen des ganzen Gebietes, an
der Elbe erst seit Jüngerer Zeit, aber jetzt am Mittel«X Bf un ^ Unterlauf ^ is ^ ast zur Mündung bei Lauenburg und\iä!r f Geesthacht, im Kreise Dannenberg bei Hitzadcer und\ .. Wussegel, im Kreise Bleckede am Bleckeder Hafen, im
/ W'B flffis ,• HamburgcrGebiete im Elbevorland vonWarwich verbreitet
V I ' ® (in Sadisen [Böhmen s. u.] fehlend), an der Saale ober.
\ s JM' WflK/ mf \ halb Aisleben, an der Havel bei Potsdam und Spandau,|li-ij J\ *'i if an der Spree bei Berlin, an der Oder bei Breslau,
\ U ; | ! Zillichau, Krossen, Frankfurt a. Oder, Wriezen, Zehden,
if; J p. Schwedt usw., ferner bei Bunzlau, in Posen z.B. bei
"■ Mm ■Kill / a , "*%J /9% Inowrazlaw, in Ost« und Westpreussen an der Memel,
Jr // **^\ \ Weichsel und Nogat sehr verbreitet. Bisweilen auch ver.
jiy .\ / CL / |\ j schleppt. — In Oesterreich in Böhmen bei Hohenelbe;
« viB I § "'•■gm ' J in Mahren bei Woikowitz unweit Raigern, Fröllersdorf
Mll T~ J x'i bei Neusiedel und Lundenburg; in Niederösterreich an
«Jg, ^ er March bei Marchegg und Hohenau, am Neubadie'• *T % C\\ flf v - 4 '*' y zwischen Heimberg und Münchendorf, im Windtale gegen
j I X, $ den Eichkogel bei Mödling, an der Schwarza bei Neun«
/ 'W& /f' kirchen, in den Donauauen bei Manns Wörth-, in Steier»
"W" J 'S, mark in der Terz bei Mariazell.
\ 5==s ^l ^ e/pf; Allgemeine Verbreitung: Nord=
deutschland, Böhmen, Mähren, Niederösterreich,
iXti 0 TmütrrKro°„e H Äom! Steiermark, Ungarn, Serbien, südliches Russland.
e Fruchtknoten. / Frucht, g Samen. Cuscuta lupuliformis gehört dem pontisdien
Elemente an und stellt eine typische Stromtalpflanze(vgl. Euphorbia palustris, Bd. V/1, pag. 150) dar, die noch gegenwärtig in nordwestlicher Richtung im Vorrückenbegriffen ist. Bemerkenswert ist, dass diese Wanderung im Bereiche der alten Urstromtäler erfolgt und dassz. B. der Elbelauf in Sachsen von ihr nicht berührt wird, während sie sich am Mittel, und Unterlauf, wo siebereits 1828 bei Boitzenburg bekannt war, in jüngerer Zeit immer mehr ausbreitet. An der Oder ist die Artebenfalls nicht selten, fehlt aber z. B. noch im Brieger Kreise und teilt dadurch nach E. Schalow (Ueber dieStromtalflora des Brieger Kreises. Verhandlungen des Botanischen Vereins der Provinz Brandenburg, 1912) diegegenwärtige Verbreitung von Hierochloa odorata, Scirpus Michelianus, juncus atratus, Cerastium anomalum,Lathyrus paluster, Euphorbia palustris, E. lucida und Mentha Pulegium in Schlesien. Eine Einwanderung dieOder aufwärts von dem reichen Breslauer Gebiete aus hält Schalow infolge der ungünstigen Verhältnisseam oberen Flusslaufe für die nächste Zeit für unwahrscheinlich. In Westpreussen sind als begleitende Stromtal.pflanzen nach P. Kumm (Berichte der Freien Vereinigung für Pflanzengeographie und systematische Botanik, 1911)zu nennen s Calamagrostis pseudophragmites, Rumex Ucranicus, Silene Tatarica, Erysimum hieracifolium var.strictum, Euphorbia lucida, Senecio fluviatilis, Achillea cartilaginea. — Wirtschaftlich kommt der Art keine