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eiförmig bis schwach schief=eiförmig, selten geschnäbelt (mit meist senkrecht stehendem Schnabel),häufig einseitig abgeplattet, gelb bis (selten) dunkelbraun, matt. — VIII, IX.
Truppweise an warmen, sonnigen Orten, an Flussufern in Gebüschen (namentlich solchender Weide), an hochgrasigen Hängen und auf Talwiesen, an Gräben usw. auftretender undbesonders im westlichen Gebiete sich einbürgernder Schmarotzer.
Die Pflanze wurde in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts aus den Atlantischen Staaten vonNordamerika nach Europa eingeschleppt und hat sich stellenweise vollständig eingebürgert, so in Bayern imMaintal (seit 1881) bei Kulmbach, Bamberg (Ebing und Hallstadt), Veitshöchheim, den ganzen Main entlangbis Wertheim in Baden, ferner am Niederrhein an den beiden Ufern zwischen Ahr. und Siegmündung vielfachund sich immer mehr ausbreitend, Lörrick bei Neuss, bei Zons, in der Altmark zwischen Haemerten undArneburg mehrfach (seit 1893), bei Brandenburg, imBerliner Botanischen Garten, an der polnischen Grenzebei Ciechocinek, in Westpreussen bei Roschütz un=weit Schneidemühl und Deutsch.Krone (1893), inSchlesien bei Proskau, ferner 1869 im BreslauerBotanischen Garten ein kaum zu vertilgendes Un«kraut, jetzt verschwunden.
Allgemeine Verbreitung: Nord*amerika von Neu=Schottland und Neu=Braun=schweig bis Florida, Arkansas und Texas; inEuropa eingeschleppt und teilweise eingebür»gert in West» und Mitteldeutschland, Ober»italien, Polen und wohl noch anderwärts;
Kaschmir.
Cuscuta Gronovii ist eine ökologisch wenigspezialisierte Art von thermophilem Charakter, diesich in den warmen Flussgebieten des Mains undRheins immer mehr ausbreitet, während sie in Mittel«deutschland mehr vorübergehend auftritt. Sie istfrüher meist mit C. australis var. Cesatiana (= C.
Cesatiana Bert.) (vgl. pag. 2106) verwechselt wordenund unter diesem Namen in einige Floren aufge»nomraen worden. In Mitteleuropa spielt sie bisgegenwärtig als Kulturschädling keine grössere Rolle.
Sie findet sich vorwiegend auf Weiden; ferner aufamerikanischen Astern, auf Achillea., Menta«, Melilo.tus>, Vicia-, Urtica« und Agropyrum.Arten, sowie ge»
legentlich auf DaucusCarota, Brassica nigra, Linaria vul. Fig. 3077. Cuscuta üronovii Willd., auf Weiden schmarotzend,garis,Tanacetumvulgare,Chondrilla juncea,Equisetum Phot. B. Haldy, Mainz,
arvense, Polygonaceen und Chenopodiaceen. Bei
Wachenheim in der Pfalz stellte sie Fr. Z im mer m ann auch in einem Garten auf Impatiens Balsamina fest.In Italien tritt sie nach Fr. Müller (Auftreten einer neuen Kleeseideart in Italien. Mitteilungen der DeutschenLandwirtschaftlichen Gesellschaft, 1909) nicht nur auf einer Anzahl wildwachsender Pflanzen (u.a. auch Adcer.Unkräuter) auf, sondern befällt auch Luzerne, Rüben, Hanf, Tomaten und Kartoffeln in bedeutendem Masse.
2292. Cuscuta lupuliförmis Krocker (= C. monögyna auct. Flor, german.). Weiden = Seide,Pappelseide, Lupinenseide. Fig. 3078 und 3063 f.
Stengel bindfadendick, verzweigt, gelblich=rötlich oder purpurn, mit erhabenen, pur»purnen Punkten und Strichen. Blütenstände in verlängerten, äbrenförmigen Rispen oderbisweilen in ± zusammengesetzten Trauben. Blüten regelmässig 5-teilig, sitzend oder gestieltoder mit zum Schluss etwas verlängerten Stielen. Kelchabschnitte eiförmig, stumpf oder fastzugespitzt, um fast die Hälfte kürzer als die Kronröhre. Krone weisslich oder rötlich, oftpurpurn punktiert, 4 bis 5 mm lang; Kronabschnitte länglich, stumpf, aufrecht, um die Hälfte
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