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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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gegen Schluss der Blütezeit pfriemlich, aus der Blüte hervortretend. Kapsel kugelig=abge=plattet, gross, 2» bis 3=mal so lang als die Krone, geschlossen bleibend oder unregelmässig(nie nur am Grunde) aufreissend. VI bis IX.

Gesellig in Klee, und Luzernefeldern ausländischer Herkunft (so die var. breviflöra) und auf frischenbis feuchten Wiesen, Gräben, an Wasserlachen, auf feuchten Weideplätzen usw. (so die var. Cesatiäna) auf.tretender und sich wahrscheinlich in den wärmeren Gebieten einbürgernder Schmarotzer.

Allgemeine Verbreitung: Mittelmeergebiet, warmes und tropisches Asien,Afrika und Amerika; eingeschleppt in Deutschland, Oesterreich und in der Schweiz.

Von diesem wenig bekannten Formenkreise treten im Gebiete folgende zwei Sippen auf: 1. var.breviflöra Engelm. (= C. breviflöra Visiani). Fig. 3074a. Blüten meist 4.teilig, teilweise nach vorne drüsig;

Schuppen sehr klein, 2.teilig, meist auf Seitenzähnchenreduziert oder bisweilen fast abortiert. Samen etwasrauh. Stammt aus Südeuropa und wurde vereinzelt beiuns eingeschleppt, so bei München und Erfurt (hierherwahrscheinlich auch die auf dem Schmidtstedter Felde beiErfurt auf Brassica oleracea var. gemmifera aufgefun»dene und als C. m A i o r DC. bestimmte Cuscuta-Art[vgl. Mitteilungen des Thüringischen Botanischen VereinsN. F. 11. 1897). In Italien findet sich der Schmarotzer mitVorliebe auf Ocimum Basilicum und wird durch dieVerpflanzung von befallenen Stöcken verschleppt. Inden Gärten von Neapel sind solche dann unter demNamen Basilico con perrucche bekannt.

2. var. Cesatiäna (Bertol.) Fiori und Pao.letti (= C. Polygonörum Cesati, = C. Cesatiana Bert.).Blüten 5 teilig, drüsenlos, weisslich. Kronabschnitteschmal, länger als die Röhre; Kronschuppen meist dieRöhre überragend, tief geschlitzt, 2.teilig. Samen glatt.In Norditalien auf Knöterich=Arten schmarotzend. InDeutschland einmal zwischen Wandersleben undApfelstädt auf Polygonum lapathifolium subsp. verum var.incanum gefunden. Die übrigen Fundangaben der Florenbeziehen sich auf C. Gronovii. In Oesterreich nachFritsch in Niederösterreich an Weideplätzen, sowienach Pfaf f (briefl.) in Südtirol bei Grätsch unweit Meran(1921). In der Schweiz von Alban Voigt zuerstentdeckt auf einer Streuewiese bei Casoro am LuganerSee (1919) auf Scutellaria galericulata und bei Agnuzzo

Fig. 3074. CuscutaaustralisR.Br. var. breviflöra Engelm. La S° d ' A 8 no (nördlich der Mündung des Vedeggio)

a Blühende Pflanze, b Blüte, c Krone aufgeschnitten, d Frucht. auf Polygonum Hydropiper und P. mite.Cuscutaaustralis

~ var Cesatiana (Bertol.) Fiori et Paol. / Pflanze u alsQ einc hy g rop hile Art dar. Möglicherweise dürfte

mit Bluten und Fruchten, g Blute, h Krone aufgeschnitten. J 0

i Samen. auch von ihr eine biologische Wasserrasse auffindbar sein.

2290. Cuscuta suaveolens Seringe (= C. racemösa Martius var. y Chiliäna Engelm., '= C.Chilensis Bertero, = C. corymbösa Choisy., = C. Hassiaca Pfeiffer, = Engelmannia migransPf t) = C. suaveolens Pf., = C. diaphäna Wend., = Cuscutina suaveolens Pf., C. Popaya»nensis Poeppig). Chilenische Grobseide, Hessische Luzerneseide, Wohlriechende Seide.

Fig. 3075 und 3076 f, g.

Stengel ästig, ziemlich dünn, orangerot. Blüten in ziemlich lockeren, traubigen Rispen,gestielt, 3 bis 4 mm lang. Keldi tief=glockenförmig, allmählich verbreitert, wie die Krone5=teilig. Kronabsdinitte abstehend, keilig=zugespitzt, an der Spitze nach innen gebogen;Schlundschuppen gross, so lang oder oft auch kürzer als die Röhre, zusammenneigend.Fruchtknoten gegen die Spitze zu verdickt, ± konisch oder eiförmig; Griffel 2, kräftig;