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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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Seewen und Matossaalp ob Flums, Silberenalp, Raedertenstock, Dürrenalp, Muttental), im Vorarlberg (Wildebenebei der Reutlingerhütte und Schröcken), im bayerischen Allgäu (Fellhorn), in Tirol (Fimbertal im Paznaun).

G. purpurea L. X G. Pannonica Scop. (= G. Kusnezowidna Ronn.) ist in einem Garten inPetersburg entstanden.

Aus der Sektion Thylacites wird genannt; G. Clusii Perr. et Song. X G. Kochiana Perr. etSong. (= G. dig^nea Jak.). Unterscheidet sich von G. Clusii durch die breiteren Rosettenblätter, die wesent«lieh kürzeren Kelchzähne und durch die stumpfen Kelchbuchten, von G. Kochiana durch die steifen, spitzen,lanzettlichen Rosettenblätter und durch die am Grunde nicht verschmälerten Kelchzähne. Angeblich in Nord,tirol bei Seefeld 1200 m und unter dem Seejöchl an der Gesteinsgrenze 2200 m,' in Südtirol am Schiern,im Voralberg auf der Sporeralpe im Gauertal, imAllgäu im Dietersbachtal, im Neuenburger Jura(Soliat) usw., vgl. pag. 2009.

Aus der Sektion von Cyclostigma ist nur1 Bastard bekannt: G. brachyphylla Vill. X G.verna L. (= G. ambigua Hayek). Unterscheidetsich von G. brachyphylla durch die ungleich grossenRosettenblätter, durch grössere Blüten und breitereKronzipfel, von G. verna durch die verhältnismässigviel kürzeren und breiteren, mehr rhombischen undrascher zugespitzten Laubblätter (Steiermark: Gigler.seen bei Schladming).

Aus der Sektion Comastoma ist zu nennen:

G. t e n e 11 a Rottb. X G. nana Wulfen (= G. Hell»wegdri Huter). Vgl. Oesterr. Botan. Zeitschrift.

Bd. LV1I (1907), pag. 195. Aus Tirol (Wolfendornam Brenner, Mullitz in Virgen und Bretterwand,spitze in Kais) angegeben.

In der Sektion Endotricha sollen neben denbei den einzelnen Arten angeführten und alsnichthybrid angesprochenen Uebergangsformen (na.mentlich an den Grenzen der Artareale) noch eineReihe von Bastarden auftreten: 1. G. aniso.donta Borb. var. calycina (Koch) Wettst. X G.campestris L. subsp. campestris (L.) var.

Islandica (= G. Schinzii Ronniger). In Tirolam Stilfserjoch nahe dem Weissen Knott. DiePflanze vom Monte Scorluzzo (Bormio) hat sich nachG. Samuelsson als G. Engadinensis (pag. 2033)erwiesen. 2. G. anisodonta Borb. var. ca.lycina (Koch) Wettst. X G. ramosa Hegetschw.

(= G. Ruebelidna Wettst.). Z. B. im Ber»ninagebiete und in den Oesterreichischen Alpen.

3. G. aspera Hegetschw. var. Sturmiana

Kerner X G. campestris L. subsp. campestris (L.) (= G. TiroIi6nsis Handel.Mazetti). Auf dem HallerSalzberg und auf der Rofanspitze. 4. G. campestris L. subsp. campestris (L.) var. Suecica Froel.X G. Germanica Willd. subsp. solstitialis (Wettst.) Vollm. (= G. Guini^ri Beauv., = G. SabaüdaBeauv. nec Boiss. et Reut., = G. Denn^ri Goldschmid). In der Hohen Rhön im Gebiete der Wasserkuppeund des DammerfeldEierhauck.Zuges, ferner bei Aravis in Savoyen. 5. G. campestris (L.) subsp.campestris (L.) X G. Germanica Willd. subsp. Raetica (Kerner) Br..Bl. (= G. Richönii Wettst). InVorarlberg und in der Ostschweiz (Vals). 6. G. campestris L. subsp. campestris (L.) X G. Ger«raanica Willd. subsp. eu.Germanica Br..Bl. (= G. macröcalyx Celak.) Fig. 3021 f. Brumbyer Heide beiMagdeburg, um Hohenelbe (Böhmen), Schruns im Montafon(?), St. Cergues im Jura. Dieser Bastard wird häufig inden Floren angegeben; doch erweisen sich die meisten der so gedeuteten Exemplare als Krüppeh(putate) Formenvon G. Germanica. 7. G. campestris L. subsp. campestris (L.) X G. ramosa Hegetschw. (= G.Schroet6ri Wettst.). Im Berninagebiete. Ueber ev. zu erwartende weitere Kombinationen in Norddeutschlandvgl. Wettstein, v. R. Die europäischen Arten ... 1. c. pag. 56/75). Der von Chr. Brügger vom Scarljoch,Tau.ferser Alp 3500 m angeführte Bastard G. ramosa Hegetschw. X G. tenella Rottb. dürfte nie existiert haben.

Fig. 3025. Gentiana lutea L. X G. Pannonica Scop. (= G.Lsengstii Hausmann), von der Benediktenwand (Oberbayern).Orig. von R. E. Pienninger, München.