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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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2039
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2039

in Böhmen, Schlesien und Mähren (namentlidi in höheren Lagen) verbreitet, ferner ziemlich häufig in VorarUberg (bis 1100m steigend) und in Liechtenstein (Schaanwald, Stachlerkopf). In der Schweiz verbreitet imJura (bis 1605 m steigend) und im Mittellande, vereinzelt auch in den Tälern in die Alpen eindringend, soim Wallis (unterhalb des Rhoneknies bis Follateres), Uri, Glarus

(Sernftal bei Elm) und Graubünden (in den nördlichen Tälern V

Allgemeine Verbreitung! West« und Mittel. \

europa, nördlich bis zum südöstlichen England (York, Pem» / j||^ J

broke, Herts, Berks, Surrey und Hants), bis Nordostfrank- :!/ V'ivw' §!/

reich, Belgien, Eifel, Westfalen, Ith, Hildesheim, Braunschweig, 1

Magdeburg, Sachsen, Schlesien, Südpolen, versprengt im Süd« Vv FT? \ j f

westmecklenburg und auf Schonen; westlich bis zur Seine« /

mündung, südlich bis zu den Hautes Alpes, den Schweizer Vi. bMr 1

und Bayerischen Alpen und bis Mähren. .ÄSST . U

Die in ihrer Tracht äusserst mannigfaltige Pflanze ^ I ^JIÄiV 1

kann bald ausserordentlich üppig, reichästig und viel» (bis 100» |

und mehr=)blütig sein (=f. pyramidälis Fiori), bald zwergig ^jjc i jtf , 1/

klein, kaum 3 cm hoch und wenigblütig (= minor G. F.!?ijj/ '

Meyer [pro var.], = var. pusilla Cosson et Germ.) oder nur vSkCJp ^

l.blütig (= f. uniflöra Willd., = f. d£bilis Beauv.) angetroffen .

werden. Eine Abnormität mit 3»zähligen, quirlst ändigen Laub» \ iC' d Ii Iii 1/3 1

blättern wird als f. verticilläta Cosson und Germain be» AI l/ 1 jjn) -vj ( M II jMI J

zeichnet. Ein Uebergangsglied zur subsp. Raetica dürfte die \V|| I 1J//A <JgL _ llft Ilm II

f. (urat^nsis Beauv. (= pro subvar.) darstellen, eine vom ^

Grunde an reichlich verzweigte Bergrasse zwischen 1000 und fHifW

1500 m, die sich ausserdem durch wenige Stengelglieder und N> 6 Ill'NwJ/

kürzere Laubblätter auszeichnet und in der Westschweiz, be» * wISb»

sonders im Jura, auftritt. * Jj yffl

C. 2. Pflanze gedrungen, bei verkürzten Formen ' y

meist vom Grunde an ästig. Stengelblätter in der Regelkürzer als die Stengelglieder. Kelchzipfel nicht abstehend.

Krone kürzer und weiter ; Kelchzipfel breiter, fast eiförmigund stumpfer, meist 7 bis 9 mm lang.

subsp. Raetica (Kerner) Br. »Bl. (= G. Raetica A. et J. Kerner, = G. Raetica subsp. RaeticaWettst.). Fig. 3012 a bis c. (2) 12 bis 18 (25) cm hohe Pflanze. Stengel aufrecht, mit 5 bis 9 (bei gut

entwickelten Stücken) Gliedern, das2. und 3. Stengelglied nicht merk»lieh länger als die anderen. Diemittleren und die oberen Stengel»blätter eiförmig=lanzettlich bis lan»zettlich, spitz, mit kürzeren, selteneretwas längeren Stengelgliedern.Kanten der Kelchröhre nicht ge»flügelt. VIII bis X.

In Deutschland fehlend. In Oesterreich in Nieder»Österreich (Oetscher, in der Langau,Dürrenstein), Steiermark (südlich biszur Lantsch» und Schökelgruppe),Kärnten, Salzburg, Tirol (nament»lieh im mittleren Inngebiete ver»breitet, im unteren Inngebietefehlend, in Südtirol sehr zerstreut;bis etwa 1700 m steigend), Vorarlberg (nicht häufig) und Liechtenstein. In der Schweiz in den KantonenGraubünden (ziemlich verbreitet), Glarus (Schilt, Sandalp) und Uri (Maderanertal).

Allgemeine Verbreitung. Alpen: vom Kanton Uri über Tirol, Salzburg und Kärnten bisSteiermark und Niederösterreich.

Fig. 3014. Gentiana Germanica Willd. subsp.eu-Germanica Br.-Bl. a Habitus, b Aufgeschnitte-ner Kelch, c Kronblatt von der Innenseite, d von derSeite, e Kelch.

Fig. 3015. Gentiana Germanica Willd. subsp. eu-Germanica Br. - Bl., imDachauer Moor bei München. Phot. V. Zünd und Dr. G. Hegi.