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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1975
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1975

In Deutschland in Bayern (besonders häufig auf der Hochebene westlich vom Inn, östlich davonnur bei Niederaschau "(Bärnsee), Uebersee und Bergen, ausserdem im Alpengebiet bei Oberstdorf (bis 1450 m),im Straussbergmoos westlich, des Imbacber Horns, bei Pfronten, Faulenbachertal u. a. O. bei Füssen, Pullingbei Freising [früher auch Au bei Dinkelscherben] und am Grossen Arbersee im Bayerischen Wald; fehlt sonstnördlich der Donau vollständig), inWürttemberg (bei Onstmettingen imOberamt Balingen, sonst nur im Ober«land bei Langenau nächst Ulm, Pfrun«gen, im Wurzacher Ried, Wolfegg [obnoch?] Rot, Rötsee [ob noch?], Immen»ried), in Baden (im Pfrunger», Burg»weiler» und Taubried bei Pfullendorf,im Aitrachgebiet bei Riedöschingen undKommingen, früher auch auf dem Zoll»hausried, im Jura in Birkenried beiPfohren und bei Geisingen, im Schwarz»wald [hier sehr gefährdet 1] zwischenSeebuck und Feldsee [auf Gneis] undOsterrain und Baldenweger Buck), imhöhern Erzgebirge (von Platten imWesten bis in die Gegend von Kupfer,berg bis 1150 m), im Isergebirge (Buch»berg), Riesengebirge, Gesenke (Grosserund Kleiner Kessel, Berggeist), im Nord»deutsdiland in Ostpreussen (zwischenGrabenhof und dem Naujokener Wald,bei Jungferndorf, Bisdiofstein, Nassawen,

Bei. Pelkawen, Johannisburg, Snopken»bruch), in Westpreussen zwischenGuttowo und Ruda im Kreis Stras»bürg, bei Wilhelmstal, Zwangsbruck, Konsau, Sady und beim Abrausee im Kreis Tuchel), in Posen (Chojnica,Strzeszynomühle, Schroda, Schubin; früher auch bei Tulce), in Pommern (Regathal bei Schievelbein, Loitz beiStolp i angeblich auch bei bei Sorkow), in Brandenburg (besonders in der Uckermark, bei Fehrbellin, Randow»bruch, Uckerbruch bei Dauer, Marienfliess, Neuensun bei Strasburg, Marienbruch bei Eberswalde, Franztal beiDriesen, bei Arnswalde), in Neuvorpommern, im östlichen Mecklenburg (bis Malchin»Krivitz), westlich bis Lübeck(Rotenhausen [ob noch] und im Curauer Moor bei Schwinkenrade und Malkendorf) und bis ins Delvenautal(Lauenburg) bei Göttin und Siebeneichen, Escheburg, Ratzeburgersee und Mölln. Fehlt in Franken, Thüringenund in den Vogesen, ebenso im ganzen Westen vollständig. — In Oesterreich ziemlich verbreitet; in Mähreneinzig im Hochgesenke, in Böhmen im Riesengebirge, Iser« und Erzgebirge, sowie im Böhmerwald, in denübrigen Teilen vor allem in der montanen und subalpinen Stufe der Alpen und besonders in den Tälern derKalkzone. — In der Schweiz ziemlich verbreitet in den Bergen und Voralpen (nördlich bis zum Gurnigel, Reutigen«moos, Walchwil, Risch, Hemberg, Gonten) und im Jura, fehlt aber im Tiefland (Genf, Solothurn, Aargau,Basel, Schaffhausen und Thurgau) und z.T. in den Zentralalpen (so im Tessin und Urij in Graubünden sehrseitens nur auf der Lenzerheide 1490 bis 1650 m und am Bual bei Lenz; für das Wallis [Thyon] fraglich). ImKanton Zürich einzig bei Gibswil.Fischenthal (1897 von Heg! entdeckt), bei Weberrüti nächst Samstagern undneuerdings (1918) am Hüttnersee 660 m wiederum festgestellt. Am Werdenbergersee bei Buchs ausgestorben.

Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, Frankreich (Gebirge), Nord» und Mittel»lUilien, Mitteleuropa (nördlich bis Lauenburg, Pommern, Ingrien [Quellgebiet des Oredesch],l.stland), Karpaten, Balkan (Montenegro), Süd» und Mittelrussland; gemässigtes und subtro»pisches Asien, Kaukasus, Sibirien bis Japan; Nordamerika (die var. obtüsa Ledeb. in denRocky Mountains).

Aendert wenig ab: f. hümilis Hegi. Pflanze niedrig, nur 8 bis 15 cm hoch, gedrungen und starkverzweigt. In Oberbayern auf abgetorften Mooren als Neuansiedler.

Swertia perennis ist einerseits eine Pflanze der montanen und subalpinen Stufe der Alpenkette undder höheren Mittelgebirge (Sudeten, Böhmerwald, Schwarzwald; fehlt den Vogesen, Franken, Thüringen und demHarz), andrerseits eine Pflanze der Norddeutschen Tiefebene (nordwestlich bis Lauenburg). In den Alpen und deren