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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1962
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1962

zerstreut in Hessen-Nassau (Cassel, Landwehr bei Grebendorf, im mittleren und unteren Rheingebiet (so beiHattenheim, Budberg, Wittlaer a. Rh., an der Lahn von Ems an, Kaiserwerth, Monheim, Deutz, Reusrath,Siegmündung, Roisdorf, Stürzelburg, Niehl, Wesselingen, Worringen, Wuppermündung, Wahn usw., Düsseldorf,Cleve [in der Niederung häufig] Wesel, Xanthen), in Westfalen (seilen bei Buldern [im Sdilossgraben], Anholt,Münster, Dortmund), zerstreut im nordwestdeutschen Fladiland und in Hannover (bei Sedemünder undNeuenhaus angepflanzt!), in Schleswig=Holstein (nur im Elbegebiet), in Mecklenburg und Brandenburg ziemlidiverbreitet (fehlt in Ostbrandenburg), so bei Oderberg, Lenzen usw., bei Berlin in der Havel bei Picheiswerder[seit zirka 1850] und Schildhorn, im Teufelssee bei Grunewald eingewandert, bei Altenhausen nächst Neu»

Fig. 2941. Menyanthes trifoliata L. a Keimpflanze, b Junges Pflänzchen. Nymphoides peltata (Gmel.) O. Kuntze.c Blüte im Längsschnitt, d Grund von 2 Staubfäden mit einem Schüppchen, e Krone mit Staubblättern ausgebreitet. / SterileLandform, g Rhizom bestehend aus einem Kurztrieb (in der Mitte) und 2 Langtrieben und 3 un'ergetauchten Laubblättern mit starkrückgebildeter Blattfläche, h Junges Schwiinmblatt mit gebuchtetem Rand und schwarzen, keilförmigen Flecken, i Rhizom mit Lang-und Kurztrieben und mit einer Terminalblüte, k Hydropote vom Schwimmblatt in der Flächenansicht. I Querschnitt durch denSamen, m Zellen vom Rande der Samenschale in der Flächenansicht, n Wimperhaar (stark vergi össert.). o Ueberwintertes Rhizomaus der Drift. Fig. a und b nach Thilo lrmisch, c und d nach E. Werth, e bis h nach H. Glück, i nach Rudolf Wagner, k nach

Franz Mayr, / bis n nach Ad. Fauth.

haidensieben seit 1884 eingepflanzt), in Ost» und Westpreussen (besonders im Gebiet der Küstenflüsse und Strand«seenj tiefer im Binnenlande fehlend), in Schlesien bei Sprottau, mehrfach um Breslau, bei Landsberg, Pless, Oder»berg (in Mittelschlesien angepflanzt); fehlt vollständig in Posen, im Freistaat Sachsen, sowie in Württemberg. InOesterreich zerstreut in Böhmen (im Polzen» und Isergebiet, Königgrätz, Pilsen, Böhmerwaldgebiet), inMähren (Teltsch, Datschitz, Olmütz, Hohenstadt, Paskau), in Schlesien (Oderberg, Skotschau), in Niederösterreich(an der March bei Angern, Magyarfalva; ehemals auch bei Kaiser»Ebersdorf, in der Schwarzen Lacke undin der Lobauj im Fischteich von Vöslau wohl nur ausgesetzt) und in Steiermark (bei Schloss Gutenhag nächstSt. Lorenzen in Windisch.Büheln; früher auch bei Schloss Wurmberg nächst Marburg). Fehlt in der Schweiz.

AllgemeineVerbreitung: Süd= und Mitteleuropa (nördlich bis Holland, bis zurOstsee, Kurland; in Dänemark eingeführt); gemässigtes Asien (östlidi bis China und Japan).

Diese redit eigenartige, in ihrer Tracht an Seerosen oder an Hydrocharis morsus ranae erinnerndePflanze bewohnt mit Vorliebe die Altwässer der grossen Flussläufe. In Norddeutschland bevorzugt sie dieMündungen und Haffe (Brackwasser) der Küstenflüsse, sowie die stehenden und langsam fliessenden Gewässerder Marsch, fehlt jedoch der Geest. An vielen Stellen (in Hannover, Westfalen, im Havel» und Spreegebietist die Pflanze nachweisbar erst in letzter Zeit eingewandert, nach Abromeit (in Ost. und Westpreussen