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zahlreichen Samen aus. Gelangt jedoch der langgestielte Fruchtstand zufolge Fäulnis der Stielbasis ins Wasser, sowerden die Samen durch Vermoderung frei. Die weitere Verbreitung der flachen, rundlichen Samen (Fig. 2936 f)erfolgt in der Hauptsache durch das fliessende Wasser; das relativ geringe spezifische Gewicht desselben wirddurch luftführende Zellen, vor allem solche der Testa bedingt. Nach Fauth besteht die Samenschale aus 2 ver.schiedenartigen Geweben, auseinem äusseren skierotisiertenund luftführenden und auseinem inneren dünnwandigen,im reifen Samen zusammen«gedrückten Parenchym. Jeden«falls wird die Schwimmfähig«keit durch die stark kutinisierteund daher schwer benetzbareSamenoberfläche unterstütztund zeitlich verlängert. Auchbleiben die Samen an demGefieder der auf dem Wasserschwimmenden Vögel leichthaften, wodurch sie in andereGewässer verschleppt werdenkönnen. Gelegentlich dürftensie sogar endozoisch durchKühe verbreitet werden. NachAd. Fauth gelangen die Sa«men erst nach einer ungefähr1.jährigen Samenruhe zur Kei-mung, wobei es gleichgültig ist,ob sie trocken oder feucht überwintern. Nach anderen Angaben keimen sie am besten, wenn sie in einemFläschchen mit Wasser aufbewahrt und so dem Frost ausgesetzt werden. Die Keimungsgeschichte hat ThiloIrmisch (Botan. Zeitung, IQ. Jahrg., 18611 genau verfolgt. Darnach sind die Glieder der epikotylen Achseim Gegensatz zum Hypokotyl meistens sehr kurz. Die ersten Laubblätter haben bald eine einfache, bald einerundliche oder ovale Spreite (Fig. 2941 a, b)j ihr Stiel bildet am Grunde eine gespaltene Scheide. Die Junge
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'J'piira^ 8 't ^ 6r 'i n o deS < - irossen Plagesees. Vegetationszonen: 1 Erlenbruch. 2 Carex-Schwingrasen mit Birken und Erlen,kini es. cirpus lacuster. 5 Menyanthes trifoliata. <> Scirpus lacuster. 7 Nymphaea alba und Potamogeton natans (nach
E. U1 b r i c h).
Hauptwurzel ist gewöhnlich spiralig gerollt. — In zufrierenden Gewässern überdauern ausschliesslich Rhizome(Fig. 2941 o), in offenen (Grundwasserbächen) dagegen auch assimilierende Blattstiele mit sich nicht entwickelndenSpreiten, zuweilen aber mit reichlich chlorophyllbildenden Adventivwurzeln.
Diese prächtige Zierde unserer Flora erscheint stellenweise in fast reinen Kolonien (Nebentypusdes Caricetum strictae) als Bestandteil der verschiedenen Moortypen (besonders der Flachmoore, zuweilenauch der Wald«, Uebergangs« und Quellmoore, seltener auch der Hochmoore), dann als regelmässiger Bestandteil