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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1910
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1910

feuchten, schattigen Hängen auf Kalk, und Silikatgestein in den niederschlagsreichen Berglagen zwischen 490 bis700 m mit Alnus incana, Salix caprea, Sorbus Aucuparia, Spiraea ulmifolia, Atragene alpina usw. (vgl. GulydsAntal, Syringa Josikaea Jacq. fil. 6s a Syringa Emodi Wallich, Muzeumi Füzetek 1907). Nadi Hayek tritter auch in den dazischen Eichenwald ein, wo er neben S. vulgaris zu den schönsten Gewächsen gehört. Die Blütensind homogam oder schwach proterogyn. Als Bestäuber stellte Gulyds Antal Dipteren, Hymenopteren (Apismellifica, Bömbus hortörum und B. terrestris, Ösmia sp. und Euccra spec.), Lepidopteren (Pieris brdssicae undP. ndpi), Coleopteren und Thrips sp. fest. In gewissen Gebieten, so in der Umgebung von Hemecz, ist derStrauch mit der Vernichtung der Wälder zugrunde gegangen. Die getrockneten, Jungen Triebe werdenals Heilmittel bei Mensch und Tier gegen Leibschmerzen und Gliederlähmung angewendet. Der darin wirk,same Stoff ist das zuerst vonKromayer dargestellte Syringin C17H24O9. Der Strauch war bereits Kitaibel& und Baumgarten bekannt. Ersterer

r® Vv bezeichnete ihn als Syringa pruni.

/l[ f ölia, letzterer als S. vince t o xici«

f ö 1 i a 5 doch gaben beide keine Be.

meKHaisi il^ /# er erneut von ^ er Baronin Rozalia

/f\ Jr Jösika.Csdky aufgefunden und dann

/ 4 PÄSKpHI von B. Jacquin als S. Josikaea be.

f j sc h rie ben. Seit 1835 wird er hie und

V [hj aber nicht der schönste der kultivierten

cf , 'yJÜf' wertigeren Formen f. eximia und f.

\±y * , b Iiy/ Z a b e 1 i i gewonnen. Viel wichtiger

\ q .-arti/rf f[ !f \ M] ®v I ' St ^ er Strauch für die Erzeugung

|l \ t \w |'W eine Reihe sehr schöner Bastarde

^4 > (Kajrw \ \ I Tg Ufi jmy r mit der nachfolgenden Art (S. villösa),

'L'islift \l 11/ Y"\) 1 die unter dem Namen var. Lutecc

// \ffl *"\3". v U W / Hort. Simon Louis, S. Br et tsch n ei.

n'V W H d&ri hybrida Henry und S. Jo»

RArnB 1 \ I sikaea hybrida Henry in den

\ *^)w\ IIa ]W/ / Handel gekommen sind und die die

^ - X i I IS w Unterscheidung der beiden Eltern oft

i/JM vi sehr erschweren. S. villösa Vahl.

^Wllii pSlglä - ( V' (ü ll \A Aufrecht ästiger, bis 4 m hoher Strauch

IT mit sehr fein behaarten, verkahlenden

x Zweigen. Laubblätter eiförmig, am

b ,0,0 o , , Grunde keilig in den Stiel zusam«

Fig. 2898. Sy ringa J0sikaea Jacq. J. a Blühender Spross. b Desgl. mit Früchten.

c Blüte, il Junge Frucht, e und / Laubblätter von der Ober- und Unterseite. mengezogen, oberseits kahl, sattgrün,(c bis / nach G uly äs Antal). unterseits hellbläulichgrün, deutlich

geädert, an den Nerven weisslichbehaart, am Rande bewimpert, derb. Blüten in reichblütigen, bis 30 cm langen und bis 10 cm breiten,sehr fein behaarten Rispen. Kelch buchtig gezähnt, behaart oder verkahlend. Krone rosa.violett, unangenehmligusterartig duftend. Heimat: Zentralchina bis Nord.Korea und Mandschurei. Eine sehr veränderliche Art,die nach C.K.Schneider seit langem, nach Goetze seit 1888 nach Mitteleuropa eingeführt worden ist.Am häufigsten findet sich die var. rösea C. K. Schneider (= S. Emödi Wallich var. rosea Cornu), mit weiss,liehen, rosa angehauchten Blüten, die nur aus der Kultur bekannt ist. Der Strauch erfreut sich in Tibet alsBuddhabaum" grosser Verehrung, da auf seiner Rinde und seinen Laubblättern buddhistische Formen undBuddhabilder zur Entwicklung kommen sollen. S. Emödi 1 ) Wallich. Bis 3 m hoher Strauch mit grau,braunen oder braunen, aufrechten, kahlen, höchstens anfangs leicht behaarten Zweigen. Laubblätter auf bis1,8 cm langen Stielen, eiförmig bis eiförmig.elliptisdi, vorn zugespitzt, am Grunde keilförmig, unterseits grau,grün, kahl oder an den Hauptnerven etwas behaart. Blüten in dichtblütigen, feinbehaarten oder verkahlendenRispen. Kelch 4»zähnig, leicht behaart. Krone weisslich, mit eng zylindrischer, sich nach oben allmählicherweiterter, etwa 8 mm langen Röhre; Kronzipfel wagerecht abstehend, fast so lang wie die Kronröhre. Staub.

l ) Benannt nach demMöns Emodus" bei dem Dorfe Kordong in Ostindien.