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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1901
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1901

Tuberkulose, zu Inhalationen, Einblasungen in die Nase (bei Pertussis), Pinselungen bei tuberkulösen Ulcera»tionen des Kehlkopfes, als Gerudiskorrigens, zu Schönheitswässern (gegen 1 lautflecken und Sommersprossen),bei Verbrennungen, zu Zahnmitteln usw. Verfälschungen erfolgen durdi Kolophonium, Dammar, Terpentin,Fichtenharz usw. Audi brasilianische Styracaceen (Styrax reticuläta Mart., St. ferruginea Pohl, Pamphiliaaürea Mart. u. a. erzeugen ein wohlriechendes, als Weihrauch in den Kirchen verwendetes Harz. InGärten werden bei uns als Seltenheit Styrax Arne ricinus Lam. aus dem nordöstlichen Nordamerika,St. Japönicus Sieb, et Zucc. aus Japan, St. Obässia Sieb, et Zucc. aus China und Japan und neuerdingsSt. dasyänthus Perkins aus China angetroffen, ferner Hal^sia dipt6ra Ellis mit zweiflügliger Frucht undH. Carolina L. (= H. teträptera Ellis) mit hängenden, weissen Blüten und mit vierflügeliger, zugespitzter Frucht,beide Silver bell (Silberglodc'e) oder Snow.drop tree (Schneeglöckchenbaum) genannt aus dem nordöstlichen Nord,amerika, Pterostyrax (Halesia) corymbösus Sieb, et Zucc. und P. hispidus Sieb, et Zucc. aus Chinaund Japan.

Die Reihe der Contörtae (Drehblütler) umfasst Holzpflanzen und Kräuter mit in der Regel gegen«ständigen, meist ungeteilten (selten gefiederten), gewöhnlich nebenblattlosen Laubblättern. Die Blüten sindgewöhnlich 4= (seltener 2» bis 6.) gliederig und meistens sympetal (selten choripetal oder apetal). Die Krone istaktinomorph (nur bei einzelnen Loganiaceae zygomorph) und in der Knospenlage nach rechts gedreht oderklappig. Die Staubblätter stehen in einem Kreise und sind gewöhnlich in gleicher Zahl wie die Kronblätter(meist 4 bis 5, seltener weniger) vorhanden; häufig sind sie am Grunde mit der Kronröhre vereinigt. Deroberständige Fruchtknoten wird aus 2 Fruchtblättern gebildet. Die Samenanlagen sind von einem Integumentumgeben. Histologisch sind die Contortae durch den Besitz von intraxylärem Weichbast gekennzeichnet(letzteres fehlt den Buddleoideae und den Oleaceae). Zur Reihe der Contortae gehören die Familien derOleaceae (pag. 1901), Loganiäceae (pag. 1949), Gentiandceae (pag. 1953), Apocynäceae und Asclepiad«äceae. Die kleine, nur aus 9 Arten (grösstenteils Küsten- und Steppensträudier in Asien und Afrika)bestehende Familie der Salvadordceae, mit freien Kronblättern, die früher den Oleaceae angeschlossenwurde, wird neuerdings zu den Archichlamydeen in die Nähe der Celastraceae gestellt. Von den genannten5 Familien zeigt die Familie der Oleaceae eine gewisse Selbstständigkeit (Staubblätter in der Regel 2. Fehlendes intraxylären Phloems. Blüten öfters choripetal) und wird deshalb auch als Typus einer besonderen Reihe(Ligusträles) aufgefasst. Die Reihe der Contortae ist eine recht natürliche und gut umgrenzte; Beziehungenund Aehnlichkeiten mit den Tubiflorae und Rubiales werden durch Vermittelung der Loganiaceae hergestellt.Beide Reihen (Contortae und Tubiflorae) stellen gewissermassen Parallelreihen dar, die auf ähnliche Urformenzurückgehen. Während bei den Contortae die Aktinomorphie beibehalten wird, ist diese bei den Tubifloraenur bei den ursprünglichen Familien (Convolvulaceae, Polemoniaceae, Nolanaceae, Solanaceae) vorhanden,während bei den übrigen (Scrophulariaceae, Boraginaceae, Labiatae) die Anpassung an die Insektenblütigkeiteine Steigerung und Fixierung der Zygomorphie zur Folge hatte.

107. Farn. Oleaceae. Oelbaumgewächse.

Immer«, winter» oder sommergrüne Bäume und Sträudier, seltener Halbsträudier, mitmeist gegen», selten quirl» oder wechselständigen, ungeteilten oder 3»zähligen oder unpaariggefiederten, selten fiederspaltigen oder fiederteiligen, ganzrandigen oder gezähnelten Laub»blättern. Blüten in end» oder achselständigen, zusammengesetzten oder einfachen Trauben,Aehren oder endständigen Cymen, selten einzeln, zwitterig, selten 2»häusig oder vielehig,strahlig. Kelch meist vorhanden, klein, 4= oder selten mehrzähnig, glockig, seltener kreisel»oder röhrenförmig. Krone mit meist 4» bis 12, in der Regel ± hoch hinauf miteinanderverbundenen, seltener freien, in der Knospenlage dachziegelig oder eingefaltet»klappigen, seltengedrehten Kronzipfeln (»blättern), teller» oder trichterförmig oder glockig, selten ganz fehlend.Staubblätter 2, selten 3 bis 5, mit den Fruchtblättern abwechselnd, der Krone eingefügt oderbei fehlender Krone dem Blütenboden aufsitzend; Staubfäden meist kurz; Staubbeutel naheam Grunde, selten über der Mitte des Rückens angeheftet, gewöhnlich seitenwendig, bisweilenauch nach aussen oder nach innen gerichtet, mit Längsspalten aufspringend; Mittelband (Konnektiv)in der Regel über die Fächer hinaus verlängert. Fruchtknoten oberständig, 2»fächerig, mit2 gewöhnlich medianen Fruchtblättern, in jedem Fache mit 2 bis mehreren hängenden oderaufsteigenden, seltener wagrechten, umgewendeten oder krummläufigen Samenanlagen.Griffel einfach, kurz, selten verlängert oder ganz fehlend; Narbe in der Regel etwas ver»

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