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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1897
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1897

Ersatz von Olivenöl Das Holz zahlreicher Sapotaceen ist als Bau» und Werkholz geschätzt, so dasEisen»holz" (bois de fer) verschiedener Sideroxy 1 on«Arten (besonders von S. inerme L. in Süd« und Ostafrikaund von Argänia Sideröxylon L. in Marokko, dasPferdefleischholz" von Mimusops Baläta L. inGuayana und auf den Antillen, das blutrote Holz (Galimetta wood) von Di'pholis salicifölia DC. inWestindien; Mimusops eläta Fr. All. in Nordbrasilien liefert Massaranduha usw. Einige Arten habenörtlich als Heilmittel Bedeutung, so vor allem die Droge Chicle oder Chicli Gummi. Es ist dies der ein»gedickte Milchsaft vonÄchrasSapöta L., der den Hauptbestandteil der in den Vereinigten Staaten massen»haft gebrauchten Kaugummi (diewing gum) darstellt. Die Rinde dient auch als Surrogat für Chinarinde. VonPradösialactescens Radlk. (= Lucüma glycyphlcea Mart. et Eichl.) stammt Cörtex M o n 6 s i a e (Monesia»rinde) oder C. Guaranham, die als Stromachicum, Adstringens und Expectorans Anwendung findet. InBrasilien wird die Rinde seit langem als Gerbmaterial benützt. Die Blütenblätter von B&ssia latiföliaRoxb. in Indien speichern nach dem Verstäuben so reichlich Zucker (bis 58°/o) auf, dass diese in Bengalenein wichtiges Nahrungsmittel liefern, andrerseits zur Destillation einesdarn" genannten Alkohols dienen. AlsGarten»Ziersträudier können für Mittel»Europa und zwar für geschützte Lagen einzig die beiden nordameri»kanischen Bumelia» Arten (B. lycioides Gaertn. und B. lanuginösa Pers.) in Betracht kommen.

106. Farn. Ebenaceae. Ebenholzgewächse.

Bis 30 m hohe Holzpflanzen mit sehr hartem, schwerem, oft verschieden gefärbtemKernholz. Laubblätter meist wechselständig, seltener gegen» oder zu 3 quirlständig, gewöhnlichlederig, ganzrandig oder etwas buchtig oder fein gekerbt. Nebenblätter fehlend. Blüten radiär,3= bis 7=zählig, meist l=geschlechtig, 2=häusig, selten zwitterig oder vielehig, einzeln oder zutrugdoldigen, zuweilen stammbürtigen Blütenständen vereinigt. Kelch 3= bis 7=lappig, bleibend,nach der Blüte sich oft vergrössernd. Krone regelmässig, mit rechts gedrehter, sehr seltenklappiger Knospenlage, 3= bis 7=lappig, aussen häufig seidenhaarig. Staubblätter in 1 oder2 Wirtein stehend, soviele wie Kronlappen oder mehr, frei oder am Grunde unter sichzu Bündeln verwachsen, in den weiblichen Blüten meist staminodial. Antheren intrors, amGrunde angeheftet, mit seitlichen Längsspalten, seltener mit Gipfelporen aufspringend, zuweilenmit verlängertem Konnektiv. Fruchtknoten oberständig, in den männlichen Blüten rudimentäroder ganz fehlend, 2= bis 16=fächerig, in jedem Fach mit 1 bis 2 hängenden, umgewendetenSamenanlagen; letztere mit 2 Integumenten; Griffel 2 bis 8, ganz frei oder + verwachsen;Narben klein, ungeteilt oder 2=lappig. Frucht meist eine 1» bis wenigsamige Beere oderseltener eine lederartige, klappig aufspringende Kapsel, durch Abort oft wenigfächerig. Samenmeist länglich und seitlich zusammengedrückt, mit reichlichem, knorpeligem, oft zerklüftetemNährgewebe. Keimling axil, gerade oder ± gekrümmt, mit laubigen Keimblättern.

Die Familie der Ebenaceen umfasst nur 6 Gattungen mit etwa 320 Arten, die fast ausschliesslichHolzgewächse der Tropen und Subtropen und zwar vorzugsweise der östlichen Halbkugel sind. Die Haupt»entwicklung fällt mit den beiden Gattungen Diospyros und Mäba auf Ostindien und den malayischenArchipel. Roy^na und Eüclea gehören dem afrikanischen Kontinent an, während die monotypischeGattung T eträclis auf Madagaskar und Brachyn6ma auf Brasilien beschränkt sind. In Europa werdeneinige Diospyros«Arten angepflanzt. Die nächste Verwandtschaft haben die Ebenaceen mit den Symplocaceenund den milchsaftführenden Sapotaceen, von denen sie sich aber durch den obenständigen und die meist1 »geschlechtigen Blüten leicht unterscheiden. Das Kernholz der Ebenaceen zeichnet sich durch seine ausser«ordentliche Festigkeit, sowie durch sein hohes spezifisches Gewicht aus; meist ist es schwarz, doch zuweilenauch weiss, grün oder rot gefärbt oder aber buntstreifig. Das Mark ist dafür meist sehr spärlich ausgebildet.Die meisten Ebenhölzer liefern zahlreiche Diospyros«Arten (siehe dort); so die schwarzen Ebenhölzer, dieals Lagos«, Gabun», Zanzibar«, Madagaskar«, Mauritius«, Indische» und Manila»Ebenhölzer in den Handelkommen, das weisse Ebenholz der Maskarenen, das buntstreifige Coromandel» oder Calamandar»Ebenholz,Philippinen Camagoon, das rote von Mauritius und das grüne aus Vorderindien. Eüclea PseudSbenusE. Mey. liefert das schwarze, im Handel als Orangefluss.Ebenholz (orange river ebony, zwarteb benhout)benannte Nutz» und Werkholz. Von mehreren Arten werden die meist wohlschmeckenden Beerenfrüchtegegessen, so diejenigen von Eüclea Pseud^benus (Embolo" der Eingeborenen) und von E. undulätaThunb. (guarri" der Hottentotten), sowie die von Mdba maior G.Forst, auf den Freundsdiaftsinseln.