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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1892
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1892

Umfasst 2 Rassen i var. alpina [Hoppe] (= Armeria alpina Willd., = A. elongata var. alpina Parlat.).Fig. 2287 und 2285. Rosettenblätter oft 3 bis 4 mm breit und 3-nervig (doch auch öfters nur 1 bis 2 mm breitund 1.nervig). Schaft i '/» bis l 1 /» (bis 2 1 /») dm lang. Köpfe 2 bis 2 1 /« cm breit. Kelch meist auch zwischen

den Rippen behaart. VII bis X.

Auf nacktem Schutt und in trockenenbis feuchten Magerrasen über Dolomit, Kalk«und kristallinen Schiefern, auch Serpentin derSüd» und Ostalpen, meist in 2200 bis 2700 m,doch auch tiefer (am Monte Generoso bei 1650 m,in Tirol bis 1400 m, an der Schneealpe in denösterreichischen Alpen bis 1100 m hinunter)und höher (in Judikarien bis 2800, im Veltlinbis 2850, im Gotthardgebiet bis 2860 m, amPizzo Canciano bis 3100 m, in den GrajischenAlpen (Roise des Banques) bis 3184 m.

Fehlt im grössten Teil der nördlichenKalkalpen, so in ganz Bayern und Vorarl-berg. Die Nordgrenze verläuft durch dieLemanischen (Savoyer Alpen, nur zwischenChezery und Hautsforts die Schweizergrenzeberührend), Grajischen und Penninischen AlpenFig. 2888. Statice montana Miller var. purpurea (Koch), a Pflanze (erst im Oberwallis wieder Schweizerbodenaus dem Beninger Ried, b Blutenstand, c Blüte, rf Fruchtkelch. erreichend: Zwisdlbergen am Simplon, nörd-

lich der Rhone in der Grieskumme ob Bell»wald und bis ins Berner Oberland; im Tessin in den oberen Seitentälern des Maggiatales, der Leventina undVal Blenio), Gotthardmassiv, Tödi (obere Sandalp), Rheinwaldhorn«Adulagruppe (ausserdem im Tessin nurnoch am Monte Generoso, in Graubünden sonstnur noch im Misox, Bergell, Puschlav, Avers [Valdi Lei] und Oberhalbstein), Tirol (im Süden ziem-lich verbreitet, nördlich bis zum Tonale, Cercena»pass, Spronseralpen bei Meran [die Angaben vomNavistal im Inngebiet sind zweifelhaft], Wolfendornam Brenner, Wangeralpe, Hopfgarten, Glockner), Tau«erngebiet (nördlich bis in die Salzburger Schiefer«alpen), in Oberösterreich nur auf dem Warschenegg,der Speikwiese und dem Glöckelkamm, in Steier»mark und Kärnten weit verbreitet und Nieder«österreichische Kalkalpen (Oetscher, Söller, Gippl,

Rax, Schneealpe, Schneeberg). Die Südgrenzeverläuft von den Karawanken (in Krain auf denSteiner Bergen, Julischen Alpen und Goljakbergen)zum Ternovaner Wald, zu den VenetianischenAlpen, über Monte Baldo, Grigna und Monte Ge«neroso zu den Grajischen und Seealpen.

Die Alpen.Grasnelke oderSchiernhexe'

ist eine alpigene Sippe, die die Eiszeiten in den

Süd» und Ostalpen und auf einzelnen Nunatakkern

der Nordalpen überdauert hat. Sie ist dazu

sehr wohl befähigt, da sie starken Frost erträgt

und vor allem steile Südhänge besiedelt. Am

häufigsten wächst sie in den Rasen der Carex 4 ,,,, . ,

Tj Ii Ii 8" Statice montana Miller var. purpurea (Koch),

sempervirens und C. firiiia, rßstuca oa.lleri und der Fruchtend auf dem Alm des Beningerrieds bei Memmingen. Phot. Meta

Elyna myosuroides auf Kalk, Dolomit, Serpentin L utz und Dr. G. H egi, München,

und kristallinen Schiefern (z. B. in Graubünden und

Salzburg selbst in den kalkmeidenden Carex curvula-Rasen). Die Angaben, dass die Art in der Schweizstreng kalkmeidend sei, sind unzutreffend. An den Felsabstürzen unterhalb des Smogargipfels am Isonzo trittStatice Armeria nach Hruby massenhaft als Bestandteil der alpinen Fels» und Geröllflora (Karstheide) auf