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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1884
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1884

Aehrchen. Trag* und Vorblätter stumpf, mit breitem, ± kupferrot gefärbtem Hautrand. Kronblätter ± 7 bis8 mm lang, lebhaft violett. VII, VIII, IX.

An ähnlichen Orten wie vorige Unterart, bei uns nur auf der nordsdileswigschen Insel Aarö (die var.

boreäle angeblich bei Juvre auf Rom).

Allgemeine Verbreitung: Küstenvon Dänemark (besonders um das Kattegat),Schweden (Schonen, Bohus), Norwegen (sehr zer=streut von den Hvalöern bis Kragerö, besondersam Oslofjord), England und Nordfrankreich.I \ \ Umfasst 2 Formen, von denen im südlichen

^ Dänemark wie auch z. B. an der französischen Küste

nur die var. Dänicum (Fries) Gams (= Statice Bahu»siensis f. näna Neuman) mit nicht über 4 cm langenund 1 1 /2 cm breiten, flachen Rosettenblättern und nur 7 bis~'y 12 cm hohen, wenig verzweigten Rispen vorkommt, wo«

^ \ gegen die var. b o r 6 a 1 e (Fries) Gams mit grösseren, am

'irriö Rand welligen Rosettenblättern und 3 bis 6 dm hohen

Rispen in Skandinavien vorherrscht. Auf Aarö kommenbeide vor. Die meist mit var. Danicum identifizierte Staticerariflöra Drejer s. str. umfasst nach den Originalexemplarenauch den aus Dänemark und Schweden bekannten Bastard

subsp. humile X subsp. Pseudolimonium = S. Neümani

(r ° r 'e H c <

Salmon.

fo 6 3. subsp. serötinum (Rchb.) Gams (= var. macrö»

iL) || cladon [Boiss.] Salmon, = Statice Limonium var. macrö»

'S? clada Boiss. = St. angustifölia Tausch, = St. Gmelini Koch" non Willd., = St. limonioides Bernh. ex Link).

8. Von den vorigen Unterarten besonders durch die

grösseren, lockeren Rispen und die kleineren Aehrchen unter»schieden. In zahlreichen Formen an der europäischenMittelmeerküste weit verbreitet, auch in Kleinasien undAlgerien.

Limonium vulgare ist trotz seinem xeromorphen Bau ein hygrophiler Halophyt, der nur ausnahmsweise(besonders subsp. serötinum) auchtrockenere Salzböden besiedelt. Sand»boden sagt unserer häufigsten Unter,art weniger zu als Lehmboden. Die beijeder Flut überschwemmten Queller»bestände (Salicornia herbacea Bd. III,pag. 256) der Watten und sonstigenAussendeichgelände besiedelt sie nurin deren oberem Gürtel, ganz be=sonders jedoch den darauffolgenden(dieSchorre" der vlämischen Küste)mit dominierender Atropis maritimaund Glaux maritima, ferner mit Tri»glochin maritimum, Suaeda maritima,

Cakile maritima, Potentilla Anserina,

Plantago maritima und P. Coronopus,

Aster Tripolium. Auch in dem dar»über folgenden Gürtel mit herrschen«dem Juncus Gerardi und Agrostisalba var. stolonifera kann sie öfterszum Dominieren kommen und die Gräser zurückdrängen, so z. B. auf den Halligen und auf manchen dänischenInseln, deren Bewohner die von Badegästen alsKönigin der Halligen",Heliotrop" undLorbeerblätter" (dän.Laurbaerblade) bewunderte Pflanze nur ungern sehen, da die ledrigen mit sehr dicker Cuticula (Fig. 2880 b) ver»

Fig. 2880. Limonium vulgare Miller. a Querschnittdurch den Schaft, b durch den Blattrand, c Licopoliorgan.d Habitus der subsp. humile (Miller) Gams. e Teilbliiten-stände derselben ( a bis c nach Maury, d, e Original).

Fig. 2881.

Limonium vulgare Miller, in einer dänischen Strandwiese.Phot. f Prof. Eug. Warming, Kopenhagen.