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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1883
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1883

ebenso 1913 bei der B'.umeafabrik von Forst in der Lausitz. An den Flachküsten der Adria die subsp.serötinum sehr verbreitet und häufig.

Allgemeine Verbreitung: Atlantische Küsten von Nordamerika und Europa,nördlich bis Irland, Schottland, Kragerö an der norwegischen Küste; östlich bis Dänemark,Schonen, Halland und Rügen; stärker abweichende Unterarten an den Küsten des Mittel»meers; nahe verwandte Arten (oder Unterarten?) in den Salzsteppen von Südosteuropa undVorderasien bis Südsibirien und an der südamerikanischen Küste von Brasilien bis Patagonien(besonders L. Brasiliense [Boiss.] Small).

Der Formenkreis des Limonium vulgare wird sehr verschieden gegliedert und oft in eine grössere Zahlvon Arten zerlegt. Vgl. hierüber besonders C. E. Salmon. Notes on Limonium (in Journal of Botany. Bd. XLIbis XLVII 1903 bis 1909) und W. Wan gerin. Ueber den Formenkreis der Statice Limonium und ihrernächsten Verwandten (in Zeitsdlr. für Naturwissensch. Bd. LXXXII, 1912, pag. 401 bis 445, daselbst auch weitereLiteratur). Die zahlreichen, viele Formen verbindenden, allerdings wohl zumeist hybriden Zwischenformenlassen es angebracht erscheinen, wenigstens vorläufig die 3 mitteleuropäischen Rassen nur als Unterarteneiner Gesamtart zu bewerten.

Diese unterscheiden sich folgen«dermassen:

1. Aehrchen locker«stehend, ± 7 bis 10 mm lang.

Rispenäste wenig verzweigt, meisti aufgerichtet, deutlich kantig.

Vorblätter stumpf, mit rötlichemSaum. Nordische Rasse . . .

subsp. humil e.

1*. Aehrchen an denmeist stärker bogigen Aesten ge-nähert, nur 5 bis 6 mm lang.

Vorblätter ± spitz, mit färb«losem Saum 2.

2. Rasse der Nord, undOstsee. Rispe mittelgross, mitwenig spreizenden, meist ziem»lieh dichten Aesten. Beide untereVorblätter gleich lang, das oberstehöchstens doppelt so lang . .

2*. Rasse des Mittelmeers. Rispe sehr gross, mit locker stehenden, bogig spreizenden Aesten.Unteres Vorblatt kürzer als das mittlere, nur i '/ 3 so lang wie das oberste .... subsp. serötinum.

1. subsp. Pseudolimönium (Rchb.) Gams (= f. pyramidale Salmon, = Statice Pseudolimonium Rchb.,= St. Behen Drejer, = St. Limonium var. Scänica Fries, var. genuina Boiss., var. typica, var. Pseudolimoniumund var. Behen Rouy). Taf. 213, Fig. 2 und Fig. 287S bis 2881. Pflanzen meist 2 bis 4 (1 bis 5) dm hoch. Rosetten«blätter i '/s bis l'/s (bis 2) dm lang und l'/a bis 3 (4) cm breit, der Stiel i '/« bis '/ 2 so lang wie dieSpreite, stumpf oder kurz bespitzt. Schaft i stielrund, mit dichtstehenden, ± ausgebreiteten Aesten, ihreZweige ± 1 bis 2 cm lang, dicht mit den meist 2«blütigen Aehrchen besetzt. Deck« und Vorblätter i gekieltund zugespitzt. Kelch i 7 mm lang, mit weisshäutigem oder etwas bläulichem Saum.

Die an den atlantischen Küsten Europas von Spanien bis zur Ostsee weitaus verbreitetste Rasse;scheint jedoch z. B. an den irländischen und norwegischen Küsten zu fehlen. Hierzu die var. Hallän dicum(Neuman) Salmon mit schmäleren Rosettenblättern, kürzeren, nur im oberen Viertel verzweigten Schäften undsehr genäherten, kürzeren Aehrchen, so z. B. mehrfach an der Ostsee.

2. subsp. hümile (Miller) Gams (= Statice Bahusiönsis 1 ) Fries, = St. rariflöra Drejer p. p., = St. CrouänüLenorm. ex Nym., = St. Limonium subsp. rariflöra Hooker, = St. humilis Salmon, = Limonium rariflörumO. Kuntze). Fig. 2880 d, e.

Grundachse schwächer als bei den anderen Unterarten. Rosettenblätter länger gestielt, ± 3 bis 18 cmlang und 1,2 bis 2,6 cm breit. Stengel dünner und nur ± 1 bis 3 dm hoch, oberwärts deutlich kantig. Rispenweniger verzweigt, mit mehr aufrechten Aesten und meist nur 5 bis 8 voneinander entfernten, 1. bis 3«blütigen

Fig. 2879. Limonium vulgare Miller subsp. Pseudolimonium (Rchb.) Gams, ineinem Strandsumpf der Ostseeküste. Phot. Dr. Joh. Mattfeld, Berlin.

') Nach der Landschaft Bohus in Südschweden.Hegi, Flora. V, 3.

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