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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1709
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1709

Hauptareals verläuft etwa über SorauBeeskow an der SpreeKöpenickWerneuchenNauenLindowStrassburg i. U. im südlichen Westpreussen (in Ostpreussen fehlt die Art vollständig). Mit einer Reihe andereratlantischer Arten erscheint sie in der Lausitz westlich der Bober an zahlreichen Standorten; doch bildet sie hiernach Drude keine eigene Moorfazies wie in Nordwestdeutschland, sondern findet sich auf Plätzen von etwa 1 Aram Uebergang krüppelhafter Kiefernbestände gegen das Moor. Die südlichsten Fundstellen liegen hier bei Wein»böhla, am Niederen Teich bei Würschnitz (51° 15' nördl. Breite) und bei Dippelsdorf. Weitere Vorkommnisse sindzwischen Welxande und Röhrsdorf, bei Grüngräbchen, Königswartha, Königsbrück, Radeburg, Hoyerswerda usw.In Schlesien erscheint sie noch bei Bunzlau, Sagan und Freystadt, im sächsischen Vogtlande bei Obergettengrün,bei Adorf, bei Brambach 570 m, zwischen Rohrbach und Hennebach, bei Landwüst 600 m und ehedem beiFalkenstein, und im nördlichen reussischen Vogtlande im Heinrichsgrüner Revier bei Greiz und im PöllwitzerWalde. Das herzynische Bergland meidet sie fast ganz; sie wird einzig vom Sollinger Wald am Weserkniezwischen Holzminden und Uslar angegeben.

Dagegen findet sie sich an der mittleren Elbebei Wittenberg, Coswig, Rosslau und beiDessau, sowie nördlich dieser Linie. Häufigerwird sie in Norddeutschland, in Westfalen,

Hannover, am Niederrhein, in Ostfriesland,auf den Friesischen Inseln, in Schleswig»Holsteinund bedeckt dort ausgedehnte Heidemoore.

Südlich davon erscheint sie im Westerwald imEbersbacher Grund und zwischen Altenkir»dien und Dierdorf, im Rheingebiet aufwärtsbis Neuwied, im Hohen Venn und in derSchneifel (häufig), im Maingebiet im Hengsterbei Offenbach und ehedem bei Aschaffenburgim Prischoss und bei Villbach, in der Pfalz beiKaiserslautern (ob noch?) und im Moosbachtalbei Dahn. Ausserdem in Mittel» und Süddeutsch»land neuerdings eingeschleppt und z. T. einge»bürgert, so bei Hildburghausen im Werratall904bis 1914 vorübergehend im Häselriether Waldeeingebürgert, in Coburg zwischen Meilschnitzund Ketschenbach, in Franken am Sophienbergbei Bayreuth (mit Trientalis Europaea), Absbergbei Günzenhausen 420 m, Urlas bei Ansbach

470 m, bei Pleinfeld (1916 von Erdner .

, , , , . . . , . ... . Fig. 2702. Erica Tetralix L., blühender Strauch. Phot. Forstmeister

entdeckt), Zehntbechhofen, Erlangen (Raths» o. Feucht, Bad Teinach (Württemberg).

berg und Eltersdorf, 1919), Wondrel bei

Tirschenreuth (1924), im südlichen Bayern zwischen Schlacht und Egmating (1921), im Schwarzwald bei Schräm,berg und Triberg (Klara Döll, 1914), überall aber nur in einzelnen Stöcken. Hier, wie auch bei den älterenAngaben von Linz und von Cudova in Böhmen und neueren von Friedland, Gablonz a. N. (vgl. Wünsch, E.Lotos. Bd. 69, 1921) und Schasslowitz (biiefl. nach Jos. Anders, Leipa) in Böhmen, dürfte es sich aber wohlum Einschleppung mit Waldpflanzen (wohl Kiefern) aus nordwestdeutschen Baumschulen (z. B. aus Halstenbeckbei Hamburg), in einzelnen Fällen vielleicht auch um Anpflanzung handeln.

Ausser der spanischen var. Martinesii Benth. mit dicht»weissfilziger Behaarung werden von Abän«derungen erwähnt> f. alba (Ait. pro var.), weissblühend und f. rübra (Bedf. pro var.) mit tief-stumpfroten Blüten.

Allgemeine Verbreitung: Portugal (Norden und Zentrum); Spanien bis zurSierra Morena; West* und Zentralpyrenäen, hier im Val d'Aran an den Quellen der Garonnebis 1800 m, in den Bergen oberhalb Gedres bis 2200 m. Atlantisches West» und Nordfrank*reich (östlich bis zur Auvergne), Grossbritannien und Irland, Belgien, Holland, Dänemark,Norwegen bis 65° 2 nördl. Breite, Südschweden nordwärts bis Värmland und Södermann*land, Island, Faer=Oer, Kurland, Livland, Estland (bei Hapsal 1854 erloschen), Lettland (See»muppen), nordwestliches Polen.

Erica Tetralix gedeiht am üppigsten im Podsolgebiet des westlichen Europa. Sie liebt im allgemeinenfeuchtere Böden als die Callunaheiden oder wenigstens solche, die zu einer bestimmten Jahreszeit einen höherenWassergehalt besitzen. Einerseits vermittelt sie den Uebergang von der Heide (Ulex Europaeus» oder Calluna»

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