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■ „!»„« (tprtiäres) konstitutionelles Merkmal sei, sprechen ausser der eigen.
die Xeromorphie der Ericaceen ein altes (t ^ atlantischen Europa (aber nicht auf Hochmooren)
artigen Verbreitung der Gattung Ertc «Ib .., s , e „, tr0ms Bd. 80 [.«I,
ein sekundäres Verbreitungszentrum besitzt Blattxer0 morphie ausserordentlich starr fixiert fand. Nun
pag. 117 bis 240), der gerade Ledum P* lus ' r Wintergrün und man könnte versucht sein zu glauben,
sind allerdings die xeromorphen Ericaceen büd nötig . Dies ist aber nur in beschränktem Masse
sie hätten deshalb eine besonders xeromorphe 8
der Fall, da die Hochmoore im winter.kalten Klima ausreichenden Schnee»schütz gemessen-, einigermassen kri«tisdi sind nur die Uebergangszeiten,namentlich die Zeit nach der Schnee»schmelze, während welcher der Bodennoch gefroren bleibt. Doch auch indieser Beziehung haben die in Be»tradit fallenden Arten wenig zu be»fürchten. Gerade Andromeda undOxycoccus verlegen ja ihre wasser»aufnehmenden Adventivwurzeln indie lufthaltigen oberen Schichten derSphagnumpolster, die rasch auftauen.
M o n t f o r t ist der Ansicht, dass dieXeromorphie der Hochmoorpflanzenunter anderen ungünstigen Verhält»nissen, etwa in der Eiszeit, entstan»den sei und sich später erhaltenhabe. Dem ist entgegen zu halten,dass die betreffenden Pflanzen ihrexeromorphe Struktur höchst wahr»scheinlich, bei Andromeda sogarsicher, schon vor der Eiszeit besessenhaben.
Die Zweige unserer Erica«ceen weisen im Gegensatz zu denLaubblättern keinen besonderenTranspirationsschutz auf; doch findensich in der Rinde von Ledum, An«dromeda, Loiseleuria, Cassiope u. a.durchsichtige Wassergewebe • Zellen.
Als Merkmal von systematischemWert erwähnt H.E.Petersen dieäusserst schwache Differenzierung derverschiedenen Elemente des Holzesder Zweige. Bei manchen Artensind daher die Jahrringe ganz un-deutlich und auch die Unterschiedezwischen Frühjahr» und Herbstholzsind oft verwischt (z. B. bei Oxy»coccus, Vaccinium Myrtillus usw.
Blüten Verhältnisse. Die bei den Ericaceen vorherrschenden Blütenstände sind die Dolden«traube und die Rispe. Die Anhäufung der meist intensiv gefärbten Blüten am Sprossende verstärkt i ireFarbenwirkung und eignet sie auch zum Schmucke unserer Ziergärten. Einzeln end« oder in den Laubblatt,achseln ständige Blüten besitzen Cassiope, Vaccinium.Arten, Chamaedaphne Die Blüten s.nd meis von ememTrag, und 2 Vorblättern begleitet, die bald an den Kelch hinaufgerüdU (Chamaedaphne), bald hinfälhg s.nd(Rhododendron), aber sehen fehlen (Vaccinium Myrtillus, V. uliginosum). Die stets vorhandenen Kelch, undKronblätter sind in der Regel 4» oder 5-zählig, bei Sympieza zweizähhg bei Tnpe.aleia 3, bei Be ™7-zählig. Meist sind zwei Staubblattkreise ausgebildet, wobei der äussere Kreis epipetal (d h. den Kronblätterngegenüber), der innere episepal (Fig. 2630 b bis e), den Kelchblättern gegenüber steht, also Obdiplostemome.
Fig. 2635. Blatt-Typen von Ericaceen a, b, c von Rhododendron hirsutum L.d, e von Rh. ferrugineum L. /, g Rh. interraedium Tausch, h , / Rhodothamnus Chamae-cistus Rchb. k Loiseleuria procumbens (L.) Koch, m , n Empetrum nigrum L. o, pAndromeda polifolia L. q , r Chamaedaphne calyculata Mönch, s, t ArctostaphylosUva-ursi L. u , v Arctostaphylos alpina Spreng, w, x, y Vaccinium Vitis-Idaea L.z und 1 Vaccinium Myrtillus L. 2, 3 Vaccinium uliginosum L. 4, 5 Oxycoccus macro-carpus Pursh. 6, 7 Oxycoccus quadripetalus Gilibert. 8, 9, 10 Calluna vulgaris (L.)Hull. 11, 12, 13 Erica carnea L. 14, 15 Erica vagans L. 16, 17 Erica arborea L. 18,19, 20 Erica Tetralix L. 21, 22 Erica cinerea L. 23, 24 Ledum palustre L.