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bis 700 m, in Schlesien bis 800 m, im Bayerischen Wald bis 890 m, in den Bayerischen"Alpenbis 1100 m, in Tirol bis 1450 m, im nördlichen Graubünden (Schanfigg) bis 1660 m, im Puschlavbis gegen 1700 m, im Maderanertal bis 1800 m; im Himalaya von 1300 bis über 2600 m,in der var. lanuginösa in Nordwest=Yünnan bis über 3500 m.
In Deutschland in Mittel» und Süddeutschland meist häufig, in Norddeutschland zerstreut. — InOesterreich häufig bis zerstreut. — In der Schweiz verbreitet.
Allgemeine Verbreitung: Europa: nördlich bis Mittelirland, Schottland, Däne»mark, Skandinavien (Drontheim [68 0 7' nördl. Breite], Südnorrland), Satakunta, Onega=Karelien,Wologda, Perm, südlich bis Nordspanien, bis zu den Balearen, Korsika, Sardinien, Süditalien,
Griechenland, Südrussland, Krim; Asien:südlich bis Kleinasien, bis zum Himalaya»Gebiet, bis zu den Gebirgen von Siam,China, Japan; Nordamerika von Kanadabis Mexiko.
Die Art ist ziemlich veränderlich undzeigt namentlich in bezug auf die Behaarungeine gleitende Reihe von völlig haarlosenFormen bis zu solchen mit dicht weissfilziger(var. tomentösa Velen, in Bulgarien) oderdicht rotflockiger Behaarung (var. lanu.ginösa Pursh vom Himalaya ostwärts bismit Nordamerika). Andres hat diese Be-lla arungs Verhältnisse zur Grundlage seinerEinteilung genommen und unterscheidet dabeifür Mitteleuropa 3 Varietäten (var. gläbraRoth, var. hypophägos [Dum.] Andres undvar. hirsüta Roth), deren jede eine ± grosseReihe von Formen umfasst. Domin legtwohl mit Recht grösseres Gewicht auf die Ge»staltung des Fruchtknotens und der Blüte und fasst, wie es auch meist in den mitteleuropäischen Florengeschieht, die var. glabra und var. hypophagos als var. glabra Roth (s. ampl.) zusammen. UnterAufstellung einer neuen Varietät (var. gracil^scens Domin) kommt er zu folgender Gliederung des mittel»europäischen Formenkreises. 1. var. hirsüta Roth (= M. Hypopitys auet. p. p., = Hypopitys multiflöra var.hirsuta Ledeb., = Monotropa multiflöra K. Fritsch). Ganze Pflanze, namentlich im oberen Teile, kurzhaarig,meist kräftig und dichtblütig. Blütenstiele und Blüten weichhaarig. Schuppenblätter entfernt stehend, bis I cmbreit, am Rande ungleich zerschlitzt. Hochblätter am Rande lang gewimpert. Kronblätter meist zerschlitzt,innen durch lange, weisse Haare langbärtig. Staubblätter und Griffel langhaarig, letzterer wenigstens so langwie der Fruchtknoten. Narbe trichterförmig, mit langem, dichtem Haarkranz. Frucht länglich. Umfasst zahl,reiche, aber systematisch wenig wertvolle Formen, die durch Zwischenglieder (mitunter am selben Standorte)miteinander verbunden sind-, f. typica Domin. Pflanze kräftig, mit mehrblütiger Traube. Blüten gross, etwa16 bis 18 mm lang, ± lang gestielt. Fruchtknoten länglich.elliptisch bis eiförmig; Griffel lang. — f. minor Domin.Pflanze zierlicher, weniger saftig. Hochblätter wenignervig. Blüten kleiner, bis 15 mm lang, röhrig. Kronblätterschmäler, bis 5 mm breit. In Böhmen bei Mnichovice. — f. ramösa (Rouy). Untere Blüten sehr lang (bis 7 cmlang gestielt), meist einzeln am Stiele. — f. cylindrica Andr. Fruchtknoten 6 bis 10 mm lang, so lang wieder Griffel, fast 3--mal so lang als breit. Selten, z. B. im Rheinlande bei Bengel und Siegburg. — f. micro»cärpa Domin. Kapsel 3»mal kürzer als beim Typus, etwa so lang als breit. In Böhmen im Brdygebirge inKiefernwäldern bei Pribram. — f. nütans Andr. Sämtliche Blüten und später auch die Früchte nickend. Soz. B. im Rheinland bei Rohlandseck, bei Würzburg und in einer Form mit fehlschlagenden Kapseln bei derPiciner Kapelle im Brdygebirge in Böhmen. — f. cärnea Schütz. Ganze Pflanze lebhaft fleischrot. So z.B.bei Fleringen in der Eifel. — f. purpuräscens Schütz. Pflanze purpurrot. Bei Calw in Württemberg. —f. füsca Andr. Pflanze braun aus dem Boden kommend. In der Tatra festgestellt. Vielleicht auch imGebiete. — 2. var. gläbra Roth s. ampl. (= M. hypopitys auet. pp. m., = M. Hypoph6gea Wallr., = M.glabra Bernh., = Hypopitys multiflöra var. glabra Ledeb., = M. Hypophdgos Dum.). Stengel kahl, meistniedrig, in der Regel arm», bisweilen nur l=blütig. Blüten kürzer und länger als bei var. hirsuta, glodcig«