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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Vertreter finden sidi in Europa-, nämlich ausser den 3 heimischen Arten noch C. austrälis C. A. Meyer(dem Cornus sanguinea nahestehend) am Schwarzen und Kaspisdien Meere und anschliessend in Kleinasien und imKaukasus bis nach Persien. Kleinasien besitzt ferner in C. Cilicica Wangerin in Cilicien ihren einzigen Endemiten.In den arktisch.borealen Gebieten tritt das Artenpaar C. Sudcica (pag. 1554) und C. Canad6nsis L. auf.Endlidiist die Gattung auch mit 2 Arten in Mexiko und durch C. Volkensiiin Ostafrika zu finden. Unbekannter Her«kunft sind C. Hessdi Koehne, die im Hortus Hesse.Wehner aus Samen gezogen worden ist, die sich in einemaus Petersburg bezogenen Crataegus.Saatgut vorgefunden hatten, und C. pümila Koehne, ein auch in Mittel«Europa gepflanzter Zierstraudi (vgl. pag. 1543). Hinsichtlich ihrer Lebensformen besteht die Gattung vorwiegendaus Sträuchern, die besonders der Berg« und subalpinen Stufe angehören und durchschnittlich bis 2000 mansteigen. Ausgesprochen baumförmigeGestalten sind ziemlich selten. Vertreter hierfür sind z.B. C. Volkensii,der bis 18 m Höhe erreicht und der im Himalaya bis 3300m steigende C. macrophylla (vgl. auch im Schlüssel).Als ausdauernde Kräuter «

sind nur C. Suecica und J X

C. Canadensis zu nen« =^311WtJ

nen .Der wirtschaftlidieWert ^ ^

sehr politurfähige, bräun»

liehe Holz des C. flörida>/ ^ / y' 1 C \

Drechslerzwecke in den mu Jj

Handel. Die früher unter ^

dem Namen Dogwood oder M MfrV O \ J) / / fV-jf&fj

Boxwood in Nordamerika

Cornus. Resinoid, Gallus.

säure und Apfelsäure. In \{/ llEfc'"'/! - "

Nordamerikawird die gerb. a '

stoffhaltige Rinde von C. \ j 1 ^

florida L. bei Fieber und ~"®3T Cl

(hronischem Durchfall ver. Fig. 2587. Cornus ilorida L. a Blühender Zweig, b Zweig mit jungen Früchten, c Blumen-ordnet ebenso wird sie ^ rone m it Staubblättern und Griffel, d Frucht. C. capitata Wallr. e Blühender Zweig.

' /Fruchtender Zweig,

auf Geschwüre gelegt. Die

Früchte des C. officinälis Sieb, et Zucc., eines in Japan, China und Korea lebenden Verwandten des C. m a s,werden in Ostasien medizinisch verwendet und die Pflanze zu diesen Zwecken angepflanzt. Die erdbeerartigenFrüchte von C. capitata Wallr. und C. Koüsa Buerger werden in ihrer ostasiatischen Heimat roh odermit Zucker eingekocht gegessen.

Die Gattung gliedert sich in 7 Untergattungen, von denen 5 für uns von Bedeutung sind (vgl. Schlüssel).Die Blütenstände sämtlicher Arten lassen sich nach Endlicher und Wangerin trotz ihrer Vielgestaltigkeitund mannigfachen, sekundären Veränderungen sämtlich auf den cymösen Typus zurückführen, d. h. sowohl dieHauptachse, als auch die Nebenachsen finden jeweils durch eine Gipfelblüte ihren Abschluss. Am einfachstenund vollständigsten sind die Blütenstände in der Untergattung Thelyeränia entwickelt. Bei C. sanguineaz. B. stehen sie an am Ende des Jahretriebes. Aus ihrer Hauptachse entspringen einander genäherte und fast denEindruck von Wirtein erregend, 4 Achsen 2. Ordnung, von denen je 2 einander gegenüberstehende zusammen«gehören. Die Hauptachse ist oft schwächlicher entwickelt als die Seitenachsen und durch eine zuerst sich ent«faltende Gipfelblüte abgeschlossen. (Bisweilen wiederholt sich das Verzweigungssystem nochmals.) Die Seiten»achsen sind ursprünglich dichasial verzweigt; doch wird dieser Aufbau später dadurch etwas verwischt, dassdie nach aussen liegenden Teile gefördert werden, während die einwärts gelegenen i verkümmern. Dadurchentsteht ein scheinbar sympodialer und zwar schraubeliger Aufbau, der durch das weitere starke Fortwachsender Blütenstiele an den Achsen der vorangehenden Ordnung noch vermehrt wird. Trag, und Vorblätter sindnur in den Knospen anzutreffen und fallen an dem fertig entwickelten Blütenstande frühzeitig ab. Bei den

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