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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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einfach ersdieinend (zuweilen auch tatsächlich 1.strahlig). Hüllchenblätter meist fiederteilig mit linealisch»fädlichen

Zipfeln und schmaler Spindel, selten ungeteilt und linealisch»pfriemlich. Nur eingeschleppt

. . Scandicium pag. 1032.

20'. Fruchtrippen breit und stumpf, so breit oder breiter als die dunkler gefärbten, schmal«rinnenförmigenTälchen; Frucht daher (wie bei Chaerophyllum) durch abwechselnd hellere und dunklere, ungefähr gleichbreite Längs«streifen gescheckt. Stereomstränge (wie bei Chaerophyllum) plattenförmig, etwa um ihren tangentialen Durch»messer voneinander entfernt. Fruchthalter ungeteilt oder an der Spitze kurz 2=spaltig. Oelstriemen auch zurReifezeit deutlich. (Vgl. Taf. 193, Fig. 2b). Hüllchenblätter flach, ganz oder 2»spaltig oder fingerförmig ein»geschnitten, aber ohne schmale, deutliche Spindel zwischen den nicht fädlichen Abschnitten . Scändix pag. 1032.

21 (15*). Kelchrand ungezähnt. Kronblätter verkehrt «herzförmig»ausgerandet. Frucht verlängert»prismatisch. Fruchtrippen bei der Reife hohl, nahe der Aussenkante von einem Stereomstrang durchzogen.Fruchtwand in der Nähe des Fruchthalters Einzelkristalle führend. Oelstriemen zur Reifezeit schwindend; Nähr»gewebe auf dem Rücken bogenförmig=abgerundet, nicht gerillt. Pflanze weichhaarig, süss lieh, würzig, wohlriechend. M^rrhis pag. 1041.

21*. Kelchzähne blattartig. Kronblätter ganzrandig, zugespitzt. Frucht eiförmig. Fruchtrippen nichthohl, von schwammigem Gewebe erfüllt, ohne Stereomstränge. Fruchtwand in der Nähe des FruchthaltersKristalldrusen führend. Nährgewebe durch die nach innen vorspringenden Oelstriemen der Tälchen tief»

gerillt. Pflanze kahl (nur die Doldenstrahlen zuweilen fein» und kurz.papillös), stinkend

Mo lopo s p 6r m um pag. 1046.

22 (14*). Frucht an der Fugenfläche ± zusammengezogen, letztere schmäler als der kleinste Quer»durchmesser der ganzen Frucht. Nährgewebe an der Fuge tief.ausgehöhlt, im Querschnitt entweder sichel»förmig mit senkrecht auf die Fugenfläche hin verlaufenden Rändern, oder die Ränder vom Ende der Fugen»fläche nach deren Mitte hin umgebogen *) 23.

22*. Frucht vom Rücken her zusammengedrückt; Fugenfläche breit, im grössten Querdurchmesserder Frucht gelegen. Nährgewebe flach»schalenförmig, im Querschnitt nur in der Mitte schwach.ausgehöhlt,seine Ränder parallel der Fugenfläche nach deren Rändern hin verlaufend. Hauptrippen borstig, ihre Bast«platten im Querschnitt linealisch.sichelförmig (tangential gestreckt). Nebenrippen als Leisten mit 2 bis 5 Stachel«

reihen ausgebildet; Stacheln an der Spitze einfach hakenförmig.gebogen, ohne Widerhaken ')

- Orlaya pag. 1066.

23. Bastbündel der Hauptrippen im Querschnitt rundlich bis breit quer.elliptisch. Nährgewebe imQuerschnitt sichelförmig oder mit vom Rande der Fuge nach deren Mitte hin eingebogenen Rändern . . 24.

23*. Bastbündel der deutlich ausgebildeten, borstigen oder stacheligen Hauptrippen plattenförmig, imQuerschnitt linealisch»sichelförmig (tangential»gestreckt). Nährgewebe mit stark eingerollten, vom Rande derFugenfläche nach deren Mitte verlaufenden und hier nochmals nach dem Innern der Teilfrucht umbiegendenRändern. Stengel abstehend.borstig oder kahl Caücalis pag. 1061.

24. Hauptrippen der Frucht sehr schwach=hervortretend, die Zwischenräume zwischen denselben mitkräftigen, warzig.rauhen und gekrümmten oder widerhakigen Stacheln (seltener nur mit hohen, von Zäckchenrauhen Warzen) so dicht besetzt, dass die ganze Frucht davon gleichmässig besetzt erscheint (ausgenommen

') Zur leichtern Bestimmung der Umbelliferen mit reihenweise angeordneten Stacheln der Früchtediene der folgende Hilfs»Schlüssel;

1. Stengel mit rückwärts anliegenden, sehr spitzen Borstenhaaren besetzt . . Törilis pag. 1048.

1*. Stengel kahl oder mit abstehenden Haaren besetzt 2.

2. Blätter der Hülle fiederteilig oder fast stets wenigstens 3»teilig mit schmalen, langen Zipfeln. Doldefast stets reich» (über 8»)strahlig; wenn armstrahlig, Blätter der Hülle und der Hüllchen nicht auffallend breit weiss

hautrandig. Fruchtstacheln an der Spitze gerade, mit einem Kranz von Widerhaken versehen

Daücus pag. 1501.

2*. Blätter der Hülle (wenn vorhanden) ungeteilt, selten einzelne blattartig und (gleich den Hüllchen»blättern) auffallend breit weiss hautrandig und Dolde arm» (bis 10.)strahlig 3.

3. Dolde (8) 10» bis 15.strahlig. Stengel stielrund, nur fein gerillt, kahl, etwas bereift. Pflanze2=jährig. Fruchtstacheln rauh.gezäckelt Astrodaücus pag. 1060.

3*. Dolde höchstens 8» (lO.)strahlig. Stengel kantig. Pflanzen 1 -jährig 4.

4. Hülle stets vorhanden, aus 3 bis 5 breit weiss hautrandigen Blättern gebildet. Laubblätterme hr fach.fiederig.zerteilt. Fruchtstacheln an der Spitze einfach hakenförmig.gebogen . . Orlaya pag. 1066.

4*. Hülle 0 oder aus 1 bis 2 unscheinbaren Blättern gebildet; oder wenn diese breit hautrandig, dannLaubblätter einfach=fiederschnittig mit nur rfc tief gezähnten Abschnitten Caücalis pag. 1061.