förmigen Tälchen), glänzend (unter dem Mikroskop fein«papillös). Fruchtrippen im Querschnitt 3»eckig, kantig«vorspringend, nahe der sehr scharfen Schneide von einem kleinen, im Querschnitt quer«elliptischen (tangentialnur sehr wenig gestreckten) Stereomstrang durchzogen. Griffel fast aufrecht (in einem sehr spitzen Winkelvoneinander abstehend), etwa doppelt so lang als das hoch-kegelförmige Griffelpolster. Kronblätter ähnlichwie bei Chaerophyllum gestaltet, kahl. Laubblätter feinzerteilt. Hülle 0 oder 1 .-blätterig; Hüllchenblättereiförmig-lanzettlich, breit»hautrandig. Keimling mit nur 1 Keimblatt. Tracht ähnlich Bünium Bulbocästanum,das sich zur Blütezeit durch die reichblätterige Hülle, zur Fruchtzeit durch die zurückgeschlagenen Griffel, dasan der Fugenfläche nicht ausgehöhlte Nährgewebe usw. leicht unterscheiden lässt. — Hier muss wegen desgefurcht.ausgehöhlten Nährgewebes auch Conopödium (pag. 1195) gesucht werden; die bei uns vorkommendeArt ist Biasolettia sehr ähnlich, ebenfalls mit kugeliger Knolle, ohne Hülle und mit fast aufrechten Griffeln, aberHüllchenblätter linealisch.pfriemlich, kaum merklich hautrandig, Frucht kürzer, ei.kegelförmig (an der Spitzeverjüngt), mit fädlichen, wenig vortretenden Rippen, Nährgewebe enger gefurcht . . Biasolettia pag. 993.
16*. Rhizom oder spindelförmige, 1» bis 2<jährige Wurzel; letztere selten rübenförmig» bis fast kugelig»verdickt (Chaerophyllum bulbösum) und dann Fruchtrippen wulstförmig und Griffel in einem stumpfen Winkelvon einander abstehend oder wenigstens kaum länger als das Griffelpolster. Fruchtrippen stumpf»wulstförmigoder fädlich oder gar nicht vorspringend 17.
17. Kronblätter tief« (mindestens bis zum obern Drittel ihrer Höhe) verkehrtherzförmig»ausgerandet mitoft übereinanderliegenden Lappen und einer schlanken, eingeschlagenen Spitze. Frucht ungeschnäbelt, bräunlich,gelblich oder grünlich (nicht schwarz), matt. Fruchtrippen wulstförmig, stumpf, hellfarbig, oft nur wenig»vorspringend,innen mit im Querschnitt sichelförmigen, stark tangential.gestreckten Stereomplatten versehen, mindestens '/ 2so breit als die dunkel«gefärbten, schmal.rinnenförmigen Tälchen; die seitlichen Hauptrippen den Rand derTeilfrucht bildend. Oelstriemen stets ansehnlich, einzeln unter den Tälchen 18.
17*. Kronblätter an der Spitze abgerundet oder nur sehr seicht» und breit«ausgerandet, mit einerkurzen und breiten, wenig.eingebogenen Spitze (bei den stark vergrösserten, strahlenden Kronblätter einigerArten von Scändix auch verkehrt»herzförmig»ausgerandet und mit einem schlanken, eingeschlagenen Läppchenversehen). Frucht kürzer oder länger geschnäbelt. Oelstriemen zarter, zur Reifezeit oft schwindend. Griffelaufrecht oder wenig.(spitzwinkelig») voneinander abstehend 19.
18. Griffel fast fehlend (kürzer als das Griffelpolster). Fruchtrippen sehr breit und niedrig, innenmit sehr breiten Sklerenchymplatten versehen; diese aussen gerillt.gefurcht, seitlich fast aneinanderstossend(nur durch schmale radiale Parenchymstreifen getrennt) und gestutzt. Talchen sehr seicht und schmal (faden«förmig); Frucht daher äusserlich fast ungefurcht und ziemlich einfarbig«gelbbräunlich, Fruchtwand von aufeinem Höcker sitzenden, nach aufwärts gerichteten Börstchen überall rauh. Nährgewebe im Querschnitthufeisenförmig«ausgehöhlt, mit nach der Samennaht (Raphe) hin eingebogenen Rändern; die Furche an derFugenfläche schmal, nach dem Innern des Samens hin sich erweiternd. Einjährige Art des Mittelmeergebietes.— [Vgl. auch Athamänta (pag. 1276), ausdauernde Gebirgspflanzen mit dicht abstehend«rauhhaariger oder zottigerFrucht, 5«zähnigem Kelchsaum und langen Griffeln.] Physocaülis pag. 994.
18*. Griffel deutlich, mindestens so lang wie das Griffelpolster. Fruchtrippen schmäler, innen mitschmäleren, seitlich weiter von einander entfernten und nicht gestutzten, aussen fast glatten Sklerenchymplatten,daher bei der Reife durch breitere Furchen (Tälchen) von einander geschieden. Reife Frucht zweifarbig«längs«gestreift, mit abwechselnd hellen (= Rippen) und dunkeln (= Tälchen), etwa gleich breiten Streifen. Nähr«gewebe an der Fugenseite gefurcht, im Querschnitt sichelförmig, mit nicht nach der Raphe umgebogenenRändern und nach innen nicht oder kaum erweiterter Furche Chaerophyllum pag.994.
19. Schnabel der Frucht höchstens 1 /a so lang als ihr samentragender Teil, gerippt.gefurcht, nichtborstig, bei der Reife sich nicht krümmend; Teilfrüchte daher nicht elastisdi.abspringend, fast walzlich, im Quer«schnitt ringsum gleichmässig-gewölbt, ohne vorspringende Rippen, einfarbig. Bündel der Hauptrippen dünn,fädlich, im Querschnitt rundlich und weit voneinander entfernt. Oelstriemen bei der Reife schwindend . . Chaerefölium pag. 1014.
19*. Fruchtschnabel wenig kürzer bis mehrmals länger als der samentragende Teil der Frucht, geripptund fast stets mit nach aufwärts gerichteten Borsten besetzt, bei der Reife sich krümmend; Teilfrüchte daherelastisdi-abspringend. Rippen deutlich vortretend, die seitlichen den Rand der Teilfrucht bildend oder ihmwenigstens stark genähert 20.
20. Fruchtrippen fädlich.vorspringend, als feine, weisse Längslinien erscheinend, vielmal schmäler alsdie breiten und flachen, etwas querrunzeligen, leicht konvex.vorgewölbten Tälchen. Stereomstränge (Bündel)der Hauptrippen wie bei Chaerefölium. Krümmung der abgesprungenen Fruchtschnäbel wie bei Scandix sect.Wylia. Fruchthalter etwa bis zur halben Länge des Schnabels 2=spaltig. Oelstriemen bei der Reife schwindend.Laubblattzipfel linealisdufädlich. Doldenstrahlen sehr kurz und dick, Dolde daher bei flüchtiger Betrachtung