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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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alten Schlössern, auf Friedhöfen und in Gärten, Grotten kultiviert und verwildert. Von derEbene bis in die montane und subalpine Stufe (vereinzelt bis 1800 m hinaufsteigend); aufallen Bodenunterlagen (ausser Torf), doch mit Vorliebe auf Kalk.

In Deutschland im Süden und Westen allgemein verbreitet, im Norden und Osten zerstreut, inden Bayerischen Alpen bis 1230 m, im Bayerischen Wald bis 830 m (fehlt im Innern des Gebirges) ansteigend,fehlt in den höheren Lagen des Fichtelgebirges, in Sachsen verbreitet bis ins Bergland (noch am Pöhlberg beiAnnaberg), in Schlesien bis ins mittlere Vorgebirge, in den Vogesen bis 1000 m. In Oesterreich ziemlichallgemein bis in die Voralpen und in die Alpentäler (hier allerdings meist nicht blühend) verbreitet, so nochin Nordtirol im Inntal bei Imst, Fliess, Arzleralp 1070 m, bei Brandenberg im Inntal, bei Ehrwald, in Südtirol beiKlobenstein am Ritten 1200 m (noch blühend), ob Ratzes 1330 m, in Steiermark an der Peggauerwand auf demWotsdi (blühend), in Kärnten im Mölltal. In der Schweiz allgemein verbreitet in der Ebene und in den Vor.alpen (an den Churfirsten [Südseitel bis 1800 m aufsteigend), im Jura bis 1100 m aufsteigend, stellenweise indie Alpentäler eindringend,so noch am Heinzenberg,in der Via mala, bei Sa«fien, Tavanasa im Vorder«rheintal, unterhalb Engel«berg, bei Promontogno undSoglio 1090 m im Bergell,imPuschlav,amMonteGene«roso bis 1140 m, in derBoltigenklus (reichlich blü«hend) im Berner Oberlandbis 1300 m, im Wallis auf«wärts bisNaters,beiChäteaud'Oex 1500 m usw., fehltim Engadin wie im oberenInntal gänzlich. Ausser«dem fast überall angepflanzt.

Allg emeineVerbreitung (Fig.

2288): West», Mittel 5und Südeuropa (fehltnur im Norden und

stellenweise im äussersten Süden), nördlich bis Grossbritannien, Norwegen (bis Bergen 60° 35'nördl. Breite) und Südschweden (bis zum 59.° nördl. Breite) bis zum Mälarsee, fehlt auf denFaerör und Hebriden, östlich bis zur Insel Oesel, bis West=Kurland, Kowno, Wilna, Grodno,Lublin, Wolhynien, Podolien bis Cherson, ausserdem in der Krim und am Nordufer des SchwarzenMeeres, in Griechenland und auf Kreta; südlich bis Sizilien (nur angepflanzt); fehlt im grösstenTeil von Russland, sowie in der Moldau und im ungarischen Steppengebiet; Kaukasus (bis2000 m aufsteigend), Kiemasien, Nordpersien, Armenien, Kurdistan, Libanon; fehlt in Nord»afrika. In Nordamerika eingeführt.

Von Formen mögen genannt sein: var. vulgaris C. K. Schneider (= var. Europeea Voss). Laub«blätter der unfruchtbaren Sprosse tief gelappt, tief grün. Beeren schwarz (Die verbreitete Normalform). Hieher.f- arborescens C. K. Schneider (= H. arbörea hört., = H. conglomeräta hört.). Pflanze aufrecht und lauter± aufrechte Sprosse treibend, ohne Stütze wachsend. Laubblätter gedrängt stehend, zweizeilig angeordnet.Aeusserst langsam wachsende, nicht blühende Zwerg« und Kulturform (bereits von Matthiolus 1563 erwähnt),die künstlich durch Stecklinge vermehrt wird. f. digitätaC. K.Schneider. Laubblätter besonders fein undlang gelappt. f. acerifölia A. Schwarz. Die 3 Blattzipfel (besonders der mittlere) sehr verlängert;Buchten zwischen denselben spitz winkelig, daher die Laubblätter ahornähnlich (Franken). Ausserdemexistieren in der Kultur eine grosse Zahl von sog.Gartenformen", die sich vor allem in der Blattform (Zahlder Blattzipfel, Länge und Breite der Blattzipfel, Tiefe und Oeffnung der Blattwinkel) unterscheiden und derenKonstanz verhältnismässig gross ist. Von den meisten dieser Formen, die in der Gärtnerei eine Unmenge

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Fig. 2288. Verbreitungskärtchen von Hedera Helix L. (nach Karl Troll).