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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Blatter gegessen, so u. a. von Aralia edtilis Zucc., deren Wurzeln In China wie Schwarzwurzeln benutztwerden, von Polyscias fruticösa (L.) Harms im Malayischen Archipel u.a. Die Früchte von Acantho»panax ricinifölius Sem. sollen eine eigenartig pikante Marmelade liefern. In den Wurzelstöcken undRinden verschiedener Arten sind Saponine, fette und ätherische Oele und Gerbstoffe festgestellt worden, sobei Aralia nudicaülis L. (Wild Sarsaparilla) in Nordamerika, bei Pänax r^pens Maxim, in Japan,T r 6 v 6 s i a Sundäica Miqu. auf Java usw. Panax Murräyi F. v. Müller und P. 61 e g a n s Moor, et Müll,liefern in Australien ein Gummiprodukt mit 85°/o Arabin.

Wegen ihres ofl prächtig entwickelten, schön geschnittenen Laubes, weniger wegen ihrer Blüten, sindverschiedene Arten beliebte Zierpflanzen unserer Gärten und Wohnzimmer -geworden. Für die Kultur imFreien eignen sich besonders s Arälia spinösa L. (= A. Japönica hört.). Fig. 22S2. Aus Nordamerika (vonConnecticut bis Florida, Indiana, Missouri und Texas). Stattlicher, 1,5 bis 5 m hoher Strauch mit sehr dicken,steif aufrechten Aesten. Junge Triebe ± grünlich und reichlich bestachelt. Laubblätter kahl, doppelt bis 3.fachgefiedert, 50 bis 80 cm lang, unterseitsnicht oder kaum behaart; Fiederblatt«dien ^ deutlich (bis über 1 cm) gestieltgesägt j Hauptnerven kurz vor demRande abbiegend. Blütendolden zugrossen, auffälligen Rispen gehäuft, ±behaart. Blüten 5>zählig (Fig. 22S2 b)weisslich. Griffelpolster i flach.

Früchte fast kugelig. VIII bis X.

Diese auffällige, in Nordamerika alsPrickly ash, Hercules club oder Ange«lica tree bekannte Art wird in Mittel,europa wie die habituell sehr ähnlichenAralia Chinönsis L. (= Dimor«phänthus elatus Miq.) aus China undJapan (Laubblätter unterseits ganzoder auf den Nerven ± reichlich be»haart) und wie A. racemösa L.

(Spikenard") aus Nordamerika alsEinzelpflanze für Rasenflächen grös«serer Ziergärten oder für landschaft«liehe Anlagen verwendet. Allerdingsfrieren diese Arten im Gebiet instrengen Wintern bis zur Erde zurück,treiben aber dann aus dem Wurzel»stock wiederum aus. Junge Exemplarevon A. Chinensis können durchSamenausfall gelegentlich verwildern,so in Bludenz in Vorarlberg. A.hispida Vent., Wild Eider, BristlySarsaparilla, aus Nordamerika. Nied«riger, kaum meterhoher Strauch. Aeste und Blattstiele fein borstenstachelig. Laubblätter doppelt gefiedert, kleiner. Neuerdings werden Aralia Caehmirica Dcne. und A. corddta Thunb. aus Japan als Einzelpflanze fürgrosse Rasenflächen und A. elegantissima (angeblich aus Neu.Kaledonien) für Warmhäuser empfohlen.Eleutherocöccus senticösus Maxim. (= Acanthopanax senticosus Harms), aus dem Amur« und Ussuri»gebiet, Sachalin und Nordchina (Fig. 2284 h). 1 bis 3 (7) m hoher Strauch. Zweige dicht mit schräg nach untenabstehenden, hellen Stachelborsten besetzt. Laubblätter 5.zählig, stachelig-gesägt j Stiel meist fein bestachelt.Mittlere Dolde auf längerem und dickerem Stiele als die übrigen. Griffel bis zur Spitze in eine Säule verwachsen,mit 5 kleinen Narbenlappen. Neuerdings sind nach Ostfriesland aus China eingeführt worden: Eleuthero*coccus Henryi Oliv. (Stamm braunrot, mit derben, gebogenen Stacheln) und E. Simönii C. K.Schneider(Zweige kahl, rotbraun, schwach bereift, mit hellbraunen, nach abwärts gerichteten Stacheln). Acantho»panax pentaphyllus Marchai, aus Japan. Locker verästelter, stacheliger Strauch. Laubblätter an seitlichenKurztrieben zu 4 bis 7 gebüschelt, 5»zählig. Griffel nur am Grunde verwachsen. Fruchtknoten 5-fächerig. DiesePflanze befindet sich seit langem als A. spinosus Seem. in Kultur. Acanthopanax ricinifölius Seem.,aus Japan. Sparriger, sehr dickästiger, i bereifter, i stacheliger, baumartiger Strauch mit derben, 5« bis

Fig. 2284. Fatsia Japonica (Thunb.) Dcne. et Planch. a Laubblatt, b Fruchtstand.c Frucht, d Querschnitt durch diese, e Samen. Tetrapanax papyrifer (Hooker)K. Koch. / Stengelstück mit beblättertem Kurztrieb, g Blattgrund mit Nebenblattbildungen. h Eleutherococcus senticosus Maxim. Blühender Zweig.