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2. Blütenstand vlelblütig, verlängert, stets gerade aufrecht. Blüten rosa, quirlig angeordnet. Quirle
meist 4.zählig M. spicat um nr. 1998.
2*. Blütenstand sehr schlank, armblütig, kurz, anfangs überhängend. Blüten gelb, die oberen einzeln,abwechselnd M. alterniflorum nr. 1999.
1997. Myriophyllum verticillätum L. (inkl. M. limösum Hect., = M. pectinätum DC.).
Quirlblütiges Tausendblatt. Fig. 2272 und 2274.
Ausdauernd, ± grün, meist untergetaucht im Wasser flutend, seltener im Schlammoder auf dem Lande wachsend. Grundachse rhizomartig, wenig verzweigt, kriechend. Stengelgelblich oder bräunlichgrün und flutend,drehrund, brüchig, kahl, meist einfach,seltener verzweigt, (5) 10 bis 50 (300) cmlang, ziemlich dicht beblättert. Winter»knospen vorhanden (Fig. 2272 a). Laubblättermeist zu 5 (selten 4 oder 6) quirlständig,
(4) 20 bis 45 mm lang und 1 bis 4 mmbreit, mit (8) 24 bis 35 zarten, weichen,haarförmigen, meist gegenständigen, (1)
3 bis 32 mm langen Fiederabschnitten.
Blütenstände stets aufrecht. Blüten zwitterigoder ± eingeschlechtig (monoezisch), inden Achseln von laubblattartigen, fieder=spaltigen, zu 4 bis 6 quirlig gestellten Trag*blättern; diese in der Regel länger als dieBlüten. Untere Blüten zwitterig oder weib=lieh, die obern männlich oder zwitterig;die zwitterigen Blüten mit vierkantigem,papillös punktiertem, ± 1 mm langemund 0,8 mm breitem Achsenbecher, mit
4 spitzen, aufrechten, 0,8 bis 1 mm langenund 0,6 bis 0,8 mm breiten, kahlen Kelch=zipfeln, mit 4 kapuzenförmigen, an derSpitze abgerundeten, + 2,6 mm langen und± 0,65 mm breiten, rötlichen Kronblättern,
8 Staubblättern und 4 kurzen, zuletzt aus»einander tretenden, papillös=punktierten Nar=ben; die weiblichen Blüten mit rudimentärenKronblättern und fehlenden Staubblättern.
Früchte fast kugelig, 4=kantig, zuletzt in4 glatte, braune, auf dem Rücken abge»rundete Teilfrüchte (Mericarpien) zerfallend.
— VI bis IX.
Ziemlich verbreitet, doch stellenweise selten oder ganz fehlend, in stehenden undlangsam fliessenden, gern kalkarmen Gewässern, in Sümpfen, Wasserlöchern, Pfützen, an Ufern,in ruhigen Buchten, auf überschwemmten Wiesen. Meist nur in der Ebene; selten auch in denAlpentälern, so in Nordtirol im Lech=Loisachgebiet bis 980 m, in Salzburg bei Zell am See,in Graubünden im Prättigau, im Wallis bis Visp.
Hegi, Flora. V, 2. 260
Fig. 2274.
Myriophyllum verticillatum L.b Landform.
a Wasserform,