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16. Jahrhundert zurück; denn nach Mattioli wurden solche damals von Wallfahrern erworben. Die heutean allen Fremdenorten am Lago Maggiore feilgebotenen Rosenkränze werden aus hellen (frisdien) undschwarzen (entleerten) Nüssen der subsp. Verbanensis von Angera zusammengesetzt, ähnliche aber auch aus derf. coronata des Lago die Varese und der f. subcoronata des Lago di Monato. Der Gebrauch zu Halskettengeht vielleicht auf den schon für die Kaiserzeit belegten als Amulett zurück.
Während Theophrast eine ausgezeichnete Schilderung der ganzen Pflanze gegeben hat, wobeier schon erkannte, dass die gefiederten Stengelauswüchse weder Stengel noch Blätter sind und auch schondie Frage nach der Einjährigkeit stellte, und während noch Dioskurides eine zwar kürzere, aber treffendeSchilderung gab, ist schon diejenige des Plinius ganz unklar und verworren, und bis ins 16. Jahrhundertscheinen zwar viele Autoren die Früchte, aber nur wenige die Pflanze gekannt zu haben. So bilden HieronymusBock und Adam L o n i t z e rFruchtslände und Rosetten ab,die von hohen Bambusstöckenüber das Wasser gehobenwerden, und R u e 11 i u s ,
Matthioli, Camerariusund selbst J. Bau hin Hessensich durch den Namen Tribu=lus verleiten, der Frucht3 Hörner zuzuschreiben, wieden ebenfalls Tribulus ge«nannten, schon im Altertumals Kriegsgerät gebrauchteneisernen Fussangeln. EineStelle des Vegetius überderen Gebrauch ist zu Un«recht so gedeutet worden, alswären auchWassernüsse gegenfeindliche Kavallerie gebrauchtworden. Falls Tribolos wirk«lieh mit Tridens gleichbedeu.tend ist, kann der Name nurvon dem Gerät auf die Pflanzeübertragen worden sein. —
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