888
5*. Hals sehr kurz, Kröndien schwach. Fig. 2266c, d f. subcorondta Nath.
6. Hals mittellang. Verbreitetste Form. Fig. 2266a, b f. coronäta Nath.
6*. Hals sehr lang. Fig. 2266e, f f. elongäta Nath.
7. Mit 4 Hörnern 8.
7*. Mit 2 Hörnern. Bisher nur subfossil in Schweden. Fig. 2267m, n . . . f. Su^cica Nath.
8. Hals fast fehlend. Fig. 2267g bis k f. levigäta Nath.
8*. Hals deutliche Fennoskandische Formen 9.
9. Hals die halbe Höhe der Frucht einnehmend, gedunsen. Fig. 2266 h. f. conocärpa Areschoug.9*. Hals kürzer, nicht gedunsen. Fig. 2266i, k. f. conocarpoides Nath. und f. rosträta Nath.1. Reihe coronäta Nathorst. Die die meisten Formen umfassende (Schröter zählte 1899 auch
Muzzanensis und Verbanensis dazu, die dieselbe Fruchtkrönung zeigen). Die f. subcoronata Nathorst scheint eineKümmerform zu sein, die besonders an verschwindenden Fundorten auftritt (vielfach im Alpenvorland, in Kärnten
und im Baltikum). Die elongata.Formeni A erscheinen verschiedener Herkunft, bei den»
•\ III v ffl jenigen der insubrischen Seen, z. B. des
v Lago d'Origlio (Fig. 2266 f) und des Lago di
y Varese, wo auch 2-hörnige, sehr grossfrüch»
yiltf ^ \ f" : V tige Formen vorkommen, erscheint eine alte
Bastardierung mit Verbanensis nicht aus«d f j \ «. »\ geschlossen, wogegen die bicornis.Formen
/ \ nördlich der Alpen (Immenstaad am Boden«
«pj^;flliImfiffl see, Pechauer See bei Magdeburg, Grün»
»Mk \M. walde in der Lausitz, Neuhammer in
l Schlesien usw.) kaum einen einheitlichen/v £ ^5r F° rme nkreis bilden. Wie sich die von Cela»
i\, ^ " / J kovsky in Böhmen unterschiedenen f.
' (. ;VJj7 s tenaeänt ha mit schmalen und f. platy«
fe.Kf aedntha mit stark verbreiterten Stacheln
c/&. \W/, tind die von Fleroff beschriebenen
6 S ^ '-TV '2 T %jjr var. Boh6mica Fl. und T. HungäricaFl.
y/Z^ST' 1 zu den Formen von Nathorst verhalten,' - ' " OX W|M® lst weiter zu untersuchen. Eine zu Muz«
zanensis überleitende Zwischenform (var.& coronata subvar. Muzzanoides Schröter)
Fig. 2267. Fruchtformen von Trapa natans L. a bis g Reihe Muzzanen- ' s * ,n Montpellier in Kultur (Herkunft un«
sis (Jäggi). a bis d aus dem Lago di Muzzano (c und d 5-hörnige Bildungs- bekannt).
abweichungen, d der var. incisa (Sieb, et Zucc.) ähnliche Kümmeiiorm ohne ~ D . . ... x . ,,
Zwischenhöcker), e und / aus der wärmeze.tlichen Gyttja des Vasjö in 2 - Reihe 1 e V 1 gät a Nathorst. Diese
Schweden, g rezent von der Beresina im Gouv. Minsk, h bis l subsp. Ver- Gruppe, die hauptsächlich subfossil aus
banensis (De Not.) Schinz von Angera im Langensee, h und i Normal- den Ländern um die Qstsee , ebend ausform mit Epikarp; k und / Kerne von etwas abweichender Form. — m und _ '
»Reihe levigata Nathorst f. Suecica Nathorst subfossil aus Schweden. Anhalt (Gross«Kühnauer See), Ungarn,
ö , b, h und / nach Jäggi, Originalexemplare, e und / nach Malmström, Montenegro (grossfrüdltige var. rostrata amg nach Dokturowsky, c, d, k und l nach der Natur von Gams). „ , , , .
Skutari«See) und Japan (var. lwasäku
Nakano) bekannt ist, scheint vorwiegend Reduktionsformen zu umfassen.
3. Reihe Muzzanensis (Jäggi als var., Schinz als subsp.). Diese umfasst wahrscheinlich progres«sive Formen verschiedener Herkunft. Solange sie nur aus dem Lago di Muzzano bei Lugano (Fig. 2267 a bis d)bekannt war, machte sie den Eindruck einer besonderen, vielleicht sogar besonders alten Unterart. Nunliegen aber nicht nur interglaziale Funde (Gondiswil in der Schweiz) und postglaziale Funde (in Oslpreussenbei Tromp, in Westpreussen bei Jakobau, in Schweden im Väsjömosse und Broteggsmosse im Västmanland)vor, sondern auch rezente aus Polen und Russland (Beresina, Pogost bei Pinsk). Die schwedischen und russi«sehen Formen (= T. Europaea Fleroff) unterscheiden sich von der südalpinen durch etwas längere, schmälereZwischenhöcker. Solche finden sich aber auch bei weiteren Rassen wie den kleinfrüchtigen in Kärnten (var.Carinthiaca Bede von Villach) und Japan (var. incisa [Sieb, et Zucc.] Makino), die, trotzdem sie Kümmer.formen von Muzzano sehr ähnlich sind, doch wohl nur Konvergenzformen darstellen.
4. subsp. Verbanensis (De Notaris als Art, Cesati als var.) Schinz. Sicher festgestellt nur in derBucht von Angera im Langensee (Lago Maggiore, Lacus Verbanus), angeblich auch in Seen bei Mantua undVerona (sicher nicht in dem von Varese). Die Angaben aus diesem See und von Agno und Tresa amLuganersee beziehen sich wohl durchwegs auf bicornis« und elongata.Formen der coronata.Reihe, dagegen
Krönchen schwach. Fig. 2266 c, dVerbreitetste Form. Fig. 2266 a, bFig. 2266 e, f