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Allgemeine Verbreitung: Mittelmeergebiet von Algerien und Spanien bisVorderasien, Mittel» und Osteuropa nördlich bis Mittelfrankreich (Loire» und Sarthegebiet,Lothringen, um Paris eingebürgert), Belgien und Holland (kaum urwüchsig; in England nurprä» und altinterglazial), Dänemark (auf Jütland interglazial, postglazial wohl nur vorüber»gehend eingebürgert, auf Seeland und Lolland in Ablagerungen der postglazialen Wärmezeit),Südschweden (in mehreren smäländisdien Seen bis gegen 1800, in einem angeblich noch 1916,im Immeln in Schonen bis 1913, an mehreren Orten kultiviert, an über 100 Orten bis indie Gegend von Upsala in wärmezeitlichen Ablagerungen), Ostbaltikum (lebend nur noch imKlauzansee bei Jakobstadt in Kurland,in wärmezeitlichen Ablagerungen aufAland und an über 40 Orten in Finnlandbis zum Maaningasee 63° 10'), Nord»russland bis Mologa 58 0 10' (vgl. Fig. 2269),in mehreren Rassen zerstreut durch Mittel»und Südasien bis in die Mandschurei,
Formosa und Japan, Mittelafrika; einge»bürgert in Nordamerika und Australien.
Eine sichere Abgrenzung und Bewer»tung der sehr zahlreichen Formen ist noch nichtmöglich, da die meisten nur auf einzelne Frucht«merkmale begründet sind, die sehr stark vari»ieren und an einzelnen, namentlich fossilenFrüchten oft nicht sicher festzustellen sind. Beider sehr disjunkten Verbreitung ähnlicher Formen,die von mehreren Autoren als Arten oder Unter»arten bewertet werden, lässt sich auch meist nichtentscheiden, ob das Gemeinsame auf Atavismus(Relikte) oder aber auf polytopen Mutationen(Konvergenz) beruht. Das gilt insbesondere vonder Fruchtgrösse, Zahl und Richtung der Horner,die bei verschiedenen Rassen sehr schwankt.
Durch Spaltung medianer Hörner 5« bis 6>hörnigeFrücht e si nd in Schlesien (Fig. 2267c und d) (vgl. F. Kryz in Oesterr. Botan. Zeitschr. Bd. LV1I, 1907), Schweden(vgl. O. Gertz in Botaniska Notiser 1909), Finnland und in Insubrien (Fig. 2267 c, d) wiederholt beobachtetworden, in der Beresina (Paczosky) sogar 8» bis 12>stachelige. Unter Ausschluss der kaukasischen Formen(T. Caucdsica Fleroff inkl. Cölchica Albow, T. Maeötica Woronow und T. Hyrcäna Woronow) und der meist klein«früchtigen nord« und ostasiatischen Kleinarten (T. Maximowiczii Kosh., T. Sibirica Fler., T. AmurensisFler. und T. Mandsdiürica Fler. in Südsibirien, Amurland und Mandschurei, T. incisa Sieb, et Zucc. u. a.in Japan, T. Chin&nsis Fler. in Szetschuan) können die europäischen Formen vorläufig folgendermassengruppiert werden:
1. Fruchthülle (Epikarp) zwischen den 4 Hörnern mit deutlich vortretender Leiste (Umrahmungs«linie). Mindestens die seitlichen Hörner mit Widerhaken 2.
1*. Fruchthülle ohne Umrahmungslinie. Hörner fast stets nur 2, meist stumpf oder doch ohne
Widerhaken. Sprosse meist wenig behaart. Nur in oberitalienischen Seen. Fig. 2267 h bis 1
• 4. Reihe und subsp. Verban^nsis (De Not.) Schinz.
2. Zwischen den 4 (selten 2 bis 5) Stacheln keine Zwischenhöcker (= subsp. natans Schinz) . . 3.
2*. Zwischen den 4 Stacheln deutliche Zwischenhödcer. Selten. Fig. 2267 a bis g. 3. Reihe . .
Muzzancjnsis (Jäggi).
3. Um das Keimloch ein vortretendes Krönchen oder doch eine scharfe Kante. Verbreitetste Gruppe.
1 • Reihe coronäta Nath. 4.
3*. Keimloch auf stumpfem Kegel. Selten. 2. Reihe levigäta Nath. 7.
4. Meist 4 Hörner (= var. quadrispinösa [Roxb.] Makino) 5.
4*. Meist nur 2 Hörner f. bicörnis Mertens et Kemmler.
5. Hals und Krönchen gut entwickelt 6.
Fig. 2266.coronata
Fruchtformen von Trapa natans L. a bis / ReiheNathorst. a und b f. coronata Nath. subfossil ausSchweden, c f. subcoronata Nath. desgl., d dieselbe aus der sub-borealen Gyttja des Federsees, e f. elongata Nath. subfossil ausSchweden, / dieser ähnliche Form rezent aus dem Lago d'Origlio.— g bis &-Reihe levigata Nathorst subfossil aus Schweden, g f.levigata Nath., h f. c on ocarpa Areschoug, aus dem Immeln, / f.conocarpoides Nath., k f. rostrata Nath. (a, c, e und g bis knach Nathorst, b nach Malmström, d und / nach der Naturvon Garns).