schon 1820 erloschen, im Saargebiet bis Saarbrücken, im Nahegebiet bei Kreuznach, im Nedcargebiet früherim Postsee bei Stuttgart und bei Calw, auch bei Ellwangen längst erloschen) und im Main., Aisch. und Regnitz,gebiet (besonders um Sdiweinfurt, Bayreuth und Nürnberg, früher auch bei Höchst); im Bodenseegebiet (Mainaubis gegen 1850, an der Lippach bei Immenstaad um 1800, im Oberamt Saulgau angeblich noch nach 1820, im Nest,weiher bei St. Gallen und im Rootsee bei Luzern wohl nur versuchsweise eingesetzt, heute erloschen, ebensoim Aare, und Linthgebiet (bei Tuggen und Andelfingen bis ins 16. Jahrhundert, bei Elgg, wo im Guhweiher beiHeurüti anscheinend im 18. Jahrhundert aus Frankreich durch Hauptmann Werdmüller eingesetzt, bei Rheinfeldenusw. längst erloschen, bei Roggwil erst 1874, hier und um Wauwyl, Zofingen und Andelfingen neuerdings■wieder durch Hermann Lüscher, H. Fischer.Sigwart u. a. eingesetzt); früher auch am Niederrhein beiCleve; in der postglazialen Wärmezeit im Alpenvorland weit verbreitet (Moosseedorf, Burgäschi, Pfäffiker«und Lützelsee, Litzelstetten am Ueberlingersee, Buchau am Federsee usw.); interglazial von der Schweiz (Gondis.wil, Dürnten) bis Holland (Tegelen). — Im Emsgebiet früher bei Vinnen im Bez. Osnabrück. —Im Weser.
gebiet an 2 Orten bei Salzuffeln ing Detmold (von zirka 1800 bis 1880, durch
natürliche und künstliche Trockenlegung
r^liilP 4 Sm 'Wir vernichtet), Schwöbber und Sedemünder
Jir bei Hameln, Northeim, Vorsfelde, wohl
j SL W an allen diesen Orten und schon früher
bei Hildesheim, Göttingen und Kassel er.^ 2. y v _loschen (vgl. Fr. M eschede in 39. Jah«
resber. Westfäl. Provinzialver. für Wiss.u. Kunst. Münster 1911). — Im Elbe,gebiet in Süd. und Ostböhmen (Bud»weis, Elbegebiet von Landskron bisNeuhof und Pardubitz, Polzengebiet,in der Wärmezeit weiter verbreitet,z. B. im Kummerner See bei Brüx), inSachsen zerstreut im Mulden, und Elster,land (früher auch in den PlothenerTeichen an der oberen Saale) und an der Elbe von Torgau (im Stadtgraben) bis Magdeburg (bei Leipzig,Düben, Torgau und Wittenberg schon von Valerius Cordus beobachtet, jetzt noch an den meisten dieserOrte, auch bei Eilenburg und in den Moritzburger Teichen bei Dresden und besonders, doch neuerdingsweniger reichlich im Kühnauer See bei Dessau), vielfach im Havel- und Spreegebiet von Dalichow, Münchhausenund Neudöbern bis in die Umgebung von Berlin und Templin (an den meisten Orten erloschen, im Mecklen.bürg seit 1879 bei Schwerin eingebürgert), an den Marienhöfen bei Dahlenburg angeblich noch 1914, in derDelvenau bei Lauenburg noch um 1850; interglazial im Kuhgrund bei Lauenburg, Bavenbeck bei Hamburg,und Grünenthal am Kaiser Wilhelm-Kanal -, wahrscheinlich postglazial (vielleicht angepflanzt) im Hechtmoorbei Satrup in Angeln. — Im Odergebiet von Drubomischl, Teschen und Oderberg durch den grösstenTeil von Schlesien (auch Interglazial bei Ingramsdorf) und von Krossen bis Küstrin, in historischer Zeit bisSchwedt, Angermünde und Stettin, in Posen bei Wollstein, Szoldry und Tremessen, in Pommern ausser umStettin bei Nörenberg, in wärmezeitlichen Ablagerungen auch bei Wolfshagen und Jassen, Früchte angeblichauch im Interglazial der Greifswalder Oie. — Im westpreussischen Weichselgebiet nirgends mehr urwüchsig,bei Dirschau kultiviert, in wärmezeitlichen Ablagerungen von etwa 20 Orlen bekannt. In Ostpreussen lebendnur noch im Linkehnersee bei Tapiau, an 5 weiteren Orten in Natangen und im Samland erst im 19. Jahr»hundert ausgestorben, an zahlreichen weiteren wahrscheinlich schon in prähistorischer Zeit. Jetzt in ganzPreussen und in der Rheinpfalz geschützt. — Im Donaugebiet in Bayern (Deggendorf, Vilsbiburg, Nieder.altaich, Bodenwöhr, Unterbürg, Falkenfels, Dinkelsbühl, in Oberbayern bei Scheyern, Breitsamet, Sachenbach,Iffeldorf, Penzberg, an den meisten Orten erloschen, an mehreren Orten wohl nur angepflanzt), in Oberöster.reich (Schaumburg bei Efferding, Neuhaus bei Gainberg), im Ennstal (Krumauer Teich bei Admont), Nieder.Österreich (Neustadt, Feldsberg, jetzt wohl nur noch an der March) und Mähren (um Musdiau, Wischau,Chropin, bei Brünn erloschen). — Im Murgebiet bis in die Umgebung von Graz und Stainz, im Drau,gebiet durch Steiermark bis Kärnten (vielfach im Klagenfurter Becken, bis Kolmitz im Lavanttal, Wörtherund Ossiacher See, auch Villach und Mallnitz). — Im Savegebiet bis Krain.— In Venetien bis Cormons, S.Daniele, Mantua, Polada am Gardasee, in Insubrien bis in die Südschweiz (Seen von Muzzano undOriglio, Agno, Tresa, bei Magadino durch das Hochwasser von 1868 vernichtet, auch bei Porlezza erloschen).Vgl. im übrigen die Karte (Fig. 2264).
Fig. 2265. Abnorme Niisse von Trapa natans L. var. coronata Nathorst ausSchlesien: a bis d f. subcoronata Nathorst, e und/f. bicornis Mertens et Kemmler
(nach F. K r y z).