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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
Entstehung
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865
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dort aber z. Z. noch nicht festgestellt worden. —Eine ausdauernde, bis 90 cm hohe, fast halbstraudiige Pflanze istO. (Keiffia) fruticösa L. (Fig. 2244). Laubblätter lanzettlich bis ei förmig, lanzettlidi, vorn spitz oder stumpf,am Rande geschweift.gezähnt, sitzend oder sehr kurz gestielt. Blüten in beblätterten Aehren. Kelchblätterlanzettlidi, zurückgeschlagen. Achsenbecher meist länger als der Fruchtknoten. Kronblätter verkehrt-schmal.herzförmig. Kapsel sitzend oder kurz gestielt, kahl oder behaart. Heimati Nord«Amerika. — O. (Keiffia)glaüca (Michx.) Spach. Aufrechte, kahle, glauke Pflanze. Laubblätter sitzend oder die unteren gestielt,spitz oder zugespitzt, am Grunde zusammengezogen oder abgerundet. Blüten leuchtend gelb, über Nachtblühend. Kronblätter breit»verkehrt«eiförmig, ausgeschnitten. Kelchblätter eiförmig.lanzettlich, zurückgeschlagen,spreizend. Achsenbecher 5» bis 8.mal so lang wie der Fruchtknoten, kahl. Verwildert im ZoologischenGarten zu Basel (1912). — O. pümila (L.) Spach. Aufrechte, einfache oder ästige, fein behaarte Pflanze.Laubblätter lanzettlich bis sdimal.verkehrt-eiförmig, an der Spitze ± stumpflich, gegen den Grund zusammen,gezogen, meist ganzrandig, kahl, die untersten kürzerund breiter. Blüten in beblätterten Aehren, über Nachtblühend. Achsenbecher kürzer als der Fruchtknoten.

Kelchblätter lineal.lanzettlich, zurückgeschlagen. Krön,blätter verkehrt.herzförmig. — Die Sektion M e g a p •t6rium Spach mit sehr verlängertem Achsenbecher,lederiger, prismatischer, breitflügelkantiger Kapsel undhäutig gekrönten Samen zählt zu den dankbarstenGartenpflanzen. O. Missouri^nsis Sims. Fig. 2246.

Buschige Staude mit niederliegenden oder aufsteigenden,fein und dicht weiss behaarten Stengeln. Laubblätterdick, lineal.lanzettlich bis verkehrt.lanzettlich, zugespitztoder spitz, am Grunde in einen langen Stiel ver.schmälert oder die obersten sitzend, ganzrandig oderschwach gezähnt. Blüten achselständig. Kelchblätterbreitlanzettlich, schräg spreizend. Achsenbecher 6. bis12-mal so lang wie der Fruchtknoten. Kapsel kurz»gestielt, fast rund, mit breiten Flügeln. Heimat: Missouriund Nebraska bis Texas. — Durch nicht gelbe, sondernweisse, rote oder violette Blüten, über den Fruchtknotenverlängerten Achsenbecher und 4.teilige Narbe sind aus«gezeichnet O. taraxacifölia Sw. Meist stengellosePflanze mit rosettig ausgebreiteten, länglich.lanzettlichen,gesägt-fiederlappigen, kahlen Laubblättern. Achsenbechersehr lang, kantig, gerötet und in der Regel gestreift.

Blüten 8 bis 15 cm breit, aussen und während desAbblühens rötlich, aufgeblüht rein weiss. Kapsel ver«kehrt-eirund, 4=kantig, pfriemlich. — O. acaülis Cav.

(= Lavaüxia triloba [Nutt]. Raim.). Der vorangehendenArt sehr ähnlich. Laubblätter schrotsägeförmig.fieder«spaltig. Blüten 6 bis 9 cm breit, weiss, im Grunde grünlich, beim Abblühen purpurrot. Kelchröhre grün,stielrund. Kapsel an der Spitze 4.flügelig, sitzend. Heimat s Chile. Adventiv wurde diese Art um 1880 beiHezmen bei Zofingen in der Schweiz beobachtet. Aehnlich sind O. anisolöba Sw. und O. teträpteraCav. (= Hartmännia macrdntha Spach). — O. rösea Sol. (in Ait.) (= Xylopl6urum roseum Ait.) Raim. mitkleinen roten Blüten, deren Kronblätter länger als die Staubblätter sind, tritt in Spanien, Ostindien und inneuester Zeit auch in Italien in grosser Menge auf und bürgert sich ein. Die Heimat der Pflanze liegt imnordwestlichen Nordamerika bis Peru. In der Union ist sie unter dem Namen „Wild Radish" bekannt. InMitteleuropa wurde sie in Ludwigshafen eingeschleppt beobachtet. — Ausdauernde sind O. speciösa Nutt.(= Xylopleürum Nuttälii, Drummöndii und O. obtusifolium Spach). Bis 80 cm hohe, flaumhaarige Pflanzemit meist verzweigtem Stengel. Laubblätter im Umriss lanzettlich, die grundständigen und die unteren fieder»spaltig oder am Grunde fiederig.gezähnt j die obersten gezähnelt. Blüten über 8 cm breit, rein weiss, mitgrünlichgelben Adern. Kapseln kurz gestielt, keulig.verkehrt.eiförmig, stark S.rippig. — O. albicaülis Nutt.mit mehr linealen Laubblättern und kleineren (5 bis 8 cm breiten) Blüten. Kapsel am Grunde nicht breiter.Durch kurze Kelchröhre (meist kürzer als der Fruchtknoten, bisweilen fast fehlend) und 4=lappige oder kurz4-teilige Narbe sind von den vorangehenden Arten unterschieden: O. (God6tia) amoena Lehm. Bis 60 cmhohe, fast unbehaarte Pflanze. Laubblätter lineal bis lanzettlich, meist ganzrandig, gestielt. Blüten weiss oder