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13 bis 25 u breit, teils spitz, überwiegend glatt; einige feinkörnig, mit 2 bis 10 u starker Wand; einigeabstehend oder geneigt, 135 bis 615 [x lang und 10 bis 45 t u breit, andere hakig, 125 bis 750 ,u lang und10 bis 43 p breit.
Die Gattung, heute in gewissen Beziehungen eine der bekanntesten des ganzen Pflanzenreiches,verdankt den Anstoss zu ihrer wissenschaftlichen Berühmtheit den zielbewussten Untersuchungen von HugoDe Vries, der nach tastenden Versuchen in der Gattung mit Oenothera Lamarckiana eine Art auffand,die sich bei Kulturversuchen durch das sprungweise Auftreten neuer, noch unbekannter Formen auszeichnete.Diese Formen waren zum grössten Teile samenbeständig und bildeten zusammen mit der Stammform dieGrundlage zu der berühmten und bekannten Mutationstheorie von De Vries, die ursprünglich im Dienste dermorphologisch.systematischen Forschung stand, später aber, mit zunehmender Vertiefung des ganzen Entwicklungs.
Problems, von der phaenotypisch.diplontischen Betrach-tungsweise durch die haplontische und schliesslich durch diestrukturelle Untersuchung abgelöst wurde (E. Lehmann).Die mit der Mutationstheorie, insbesondere soweit sie aufdie Gattung Oenothera Bezug nimmt, sich befassendeLiteratur ist ausserordentlich umfangreich und stammtvon Forschern der ganzen Welt. Neben den zahlreichen,grundlegenden Arbeiten von Hugo De Vries (vorallem: Die Mutationstheorie I und II, 1901, Arten undVarietäten und ihre Entstehung durch Mutation (1906),Gruppenweise Artbildung unter speziell erBerücksichtigungder Gattung Oenothera (1913), seien besonders die Namenvon H. H. Bartlett, M. B. Davis, R. R. Gates,T.H. Geerts.N. Heribert«Nilsson,J.A.Honing,H. Klebahn, D. T. Mac Dougal, L. Plate, J.Pohl, O.Renner, Th.Stomps genannt. Die Arbeitensind zu einem grossen Teile so zerstreut und schwererhältlich, dass, wie Ernst Lehmann (Die Theorie derOenotheraforschung. Jena, 1922) sich ausdrückt, »sogardie Autoren, welche sich eingehend experimentell mitOenotheraceen beschäftigen, die Oenotheraliteratur zu«meist nicht mehr vollständig übersehen und je nach ihrereigenen Stellung zu überraschender Darstellung derSachlage kommen". Es ist daher sehr zu begrüssen,dass Lehmann in der eben genannten Arbeit denumfangreichen Stoff in möglichst umfassender Weisezusammengestellt und klar gruppiert hat. Andere
Sammelreferate stammen z. B. von G. TischlerFig. 2240. Oenothera biennis L. Phot. E. R. Pfenninger, . , i r. ■ < < ..
München. (Neuere Arbelten über Oenothera. Zeitschrift für induktive
Abstammungslehre, 1911), F. Oehlkers (Sammelreferatüber neuere experimentelle Oenothera«Arbeiten. Zeitschrift für induktive Obst» und Vererbungslehre. Bd. 34,1924), K. Boedijn (Die systematische Gruppierung der Arten von Oenothera. Zeitschrift für induktiveAbstammungs. und Vererbungslehre. Bd. 32, 1924), Otto Renner (Oenothera Lamarckiana und die Mutations.theorie. Die Naturwissenschaften, 1918) usw. Von den neuesten Veröffentlichungen (über diejenigen bis 1922vgl. E. Lehmann [I.e.]) seien genannt: Gates, R. R. The trisomic Mutations of Oenothera. Annais ofBotany. Bd. 37, 1923; van Overveem, C. Ueber Formen mit abweichender Chromosomenzahl bei Oenothera.Beihefte zum Botanischen Centraiblatt. Bd. XXXIX, 1922; Oehlkers, F. Vererbungsversuche an Oenotheren II.Zeitschrift für induktive Abstammungs« und Vererbungslehre. Bd. 31, 1923; Renner, O. Die Scheckung derOenotherabastarde. Biologisches Zentralblatt. Bd. 44, 1924; Schwemmle, J. Vergleichende Untersuchungenan Onagraceen. Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Bd. 42, 1924; De Vries, Hugo. Ueberdie Entstehung von O. Lamarckiana mut. velutina. Biologisches Zentralblatt. Bd. 43, 1923; derselbe, UeberSesquiplex«Mutanten von Oenothera Lamarckiana. Zeitschrift für Botanik. Bd. 15, 1923; derselbe, OenotheraLamarckiana mut. perennis. Flora, 1923; derselbe, Ueber die Mutabilität der Oenothera Lamarckiana mut.Simplex. Zeitschrift für induktive Abstammungs« und Vererbungslehre, Bd. 31, 1923; derselbe, Perferantialfertilization in Oenothera Lamarckiana. Botanical Gazette. Vol. 78, 1924. Dass bei der verhältnismässigenNeuheit des Stoffes und den ausserordentliche Sorgfalt, Genauigkeit und Zeit erfordernden Untersuchungen dieErgebnisse sich bisweilen recht widerspruchsvoll gegenüberstehen, ist kaum verwunderlich. Jedoch ist die Klärung