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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Von der Ebene bis in die subalpine Stufe: in Bayern bis 1870 m, in Steiermark bis 1550 m, in Grau=bünden (am AroserTsdiuggen) bis 1850 m, im Murggebiet bis 1600 m, im Berner Oberland (Wengern«alp) bis 1880 m, im Wallis bis 1750 m, im Jura bis 1550 m; bodenvag.

Im Gebiete zumeist häufig oder verbreitet, dodi im Nordostdeutschen Flachland meist nur zerstreut, auf denNordseeinseln nur spärlich, ferner auch in den Zentralalpen wenig häufig, im Berninagebiet z. B. ganz fehlend, inTirol (besonders im südlichen Teile) angeblich (wohl infolge häufiger Verwechslungen mit E. collinum) nur zerstreut.

Allgemeine Verbreitung: Europa, nördlich bis Irland, zu den Shetlands, Dänemark,Skandinavien (bis Hammerfest), Lappland, Finnland (nur bis etwa 64° 30' nördl. Breite), Nord»russland (fehlt auf Island); Vorder» und Mittelasien bis zum Himalaya-, fehlt in Afrika.

Als Standortsformender sehr veränderlichen Artseien genannt: f. äpricumHausskn. Stengel steif auf»recht, im oberen Drittel bis-weilen schwach drüsig. Laub«blätter fast sitzend, dicht ge»zähnt, oft rötlich überlaufen.Die gewöhnliche Form sonnigerStandorte auf guten Böden.

f. umbrösum Hausskn.Stengel schlank, hin» und herge.bogen, wenig verzweigt. Laub»blätter sehr schwach behaart.So an schattigen Orten, beson»ders in Laubwäldern. f. s u b«c o r d ä t u m Hausskn. Laubblät-ter fast ungestielt und am Grün»de fast herzförmig, sitzend.

f. latifölium Hausskn.Laubblätter i deutlich gestielt,am Grunde abgerundet, dünn,schlaff. Schattenform. f. sil.v ä t i c u m Boreau(= f. stoloni.forum Lüdi). Pflanze ± deut»liehe Stolonen treibend. Somehrfach um Murren (BernerOberland) und im Schwarz«wald am Feldberg sowie amBelchen, überhaupt weiter ver»breitet, aber nicht beachtet.Diese Form ist wiederholt mitE.Duriaei verwechselt worden(Vgl. auch pag. 831). f.ombröphilum K. Rubner.Stengelblätter steif, fast halb»

Fig. 2212. Epilobium montanum L. » Habitus, b Laubblatt. c Blüte, «i desgl. im stcn g e lumfassend, einen Napf

Längsschnitt, e fruchtender Zweig. / Frucht, g Samen, h Junge Innovationspflanze. ° K

um den Stengel bildend. An

steinigen, trockenen Orten. f. alternifölium Hausskn. Alle Laubblätter voneinander entfernt undabwechselnd stehend. f. verticilldtum Koch. Laubblatter in 3» oder 4=gliederigen Quirlen. f. nänumGillot (= f. minus Hausskn.). Pflanze (3) 10 bis 15 cm hoch, meist 1 «stengelig. Laubblätter klein. Blütenwenige. Diese etwas an E. collinum erinnernde Form tritt besonders in höheren Lagen auf. f. a 1 b i»flörum Hausskn. Kronblätter weiss. Nicht selten. Systematisch wertvoller erscheinen: var. laneeolätum(Koch) Hepp et Rubner. Laubblätter an der Spitze lang zugespitzt, am Grunde verschmälert, ziemlich parallel,randig. var. Gentiliänum Levl. Laubblätter auch am Grunde verschmälert. Form schattiger Wälder. var. densifölium Hepp et Rubner. Laubblätter viel länger als die zugehörigen Stengelglieder, demStengel aufrecht angedrückt, fast sitzend. var. Thellungianum L6vl. Laubblätter gross, meist lang